@Sonne: Knieaufschürfen u.ä. Kleinigkeiten zählen nicht als kaputt. Da gab es Jahre, wo ich den ganzen Sommer lang mit aufgeschürften Knien in verschiedenen Heilungsstadien rumgelaufen bin.
Mit unkaputtbar meine ich hier eher, dass man im "Alter" halt nicht mehr so belastbar ist und viel länger zum regenerieren braucht als in den Zwanzigern.
Als ich hier vor fast 20Jahren auf dem Hof angefangen habe zu werkeln hat meine Mutter immer gesagt: arbeitet euch nicht kaputt, du/ihr macht viel zu viel. Wir haben sie ausgelacht und sie hat trotzdem recht behalten. Das gleiche Arbeitspensum wie damals schaffen wir nur heute nur noch mit der Hilfe von div. Maschinen und Geräten.
3ha Wiese auf einmal konnten wir nur mit Balkenmäher und Harke locker flockig zu Heu machen. Jetzt machen wir nur noch Abschnitte zu je 1/2ha und haben Mäher, Wender und Presse zur Verfügung (alles in Minitechnik für unser 16PS Träckerlein). Wenn ich dann die 5000m² zum Schwaden und Nacharbeiten geharkt habe, sind die Arme anschließend wie Pudding. Oder Garten in einem Stück die 800m² umgraben, war kein Thema. Heute wird, wenn überhaupt beetweise umgegraben oder gleich gefräst. Stundenlang Holz hacken - ich habe hinterher Rücken.
Mittlerweile darf/muss ich mich mit div. Arthrosen in Knie, Händen... und kaputten Bandscheiben abfinden. Wird nicht wieder heil, ist aber im Griff und schränkt nur ein, wenn ich wieder mal hoffnungslos übertrieben habe. Mit jetzt ü50 ist man halt kein Jungspund mehr.
