Rati hat geschrieben:only sitequest:
Oelkanne hat geschrieben: Aber Sojaeiweiß ist das mit der höchsten Biologischen Wertigkeit unter den Pflanzlichen Proteinquellen,
das heißt das Schwein kann es am besten verdauen, ist für den Körper weniger belastend ...
echt? ist es nicht so, das Soja ziemlich aufwendig aufbereitet werden muß um überhaut essbar zu werden?
Erbsen brauche ich "nur" zu kochen.
Grüße Rati
Erbsen können in kleinen Anteilen an schweine roh verfüttert werden, Ackerbohnen, Soja und Lupine müssen wärmebehandelt werden (getoastet).
Beim Sojaextraktionsschrot geschieht das schon bei der Sojaölgewinnung wenn mittels Wasserdampf die Lösungsmittelreste aus dem Schrot ausgetrieben werden.
Kühe/Rinder können auch Ackerbohnen und Erbsen ungetoastet verdauen, die Verträglichkeit und Verdaulichkeit steigt mit dem toasten aber.
Die Biologische Wertigkeit bezieht sich aber nicht darauf ob ein erhitzen notwendig ist oder nicht,
sondern darauf wie die Aminosäurenzusammensetzung ist im Vergleich zu tierischen Eiweiß (beim Schwein dem Fleisch).
Je näher das Futter dem Fleisch kommt, desto weniger "Abfall" hat das Tier, den die Leber Abbauen muss,
desto weniger muss das Tier fressen und desto weniger Stickstoff habe ich in der Gülle.
Möchte ich trotzdem ein Eiweißfutter mit geringer Biologischer Wertigkeit verfüttert habe ich zwei Möglichkeiten:
1. so viel füttern das das Tier alles hat was es braucht, dabei aber massive Überschüsse in Kauf nehmen dem Tier schaden und ein Loch in den Geldbeutel reisen
2. Durch Zusatz von künstlichen Aminosäuren das Säure Muster so anpassen das es bestmöglich verwerten kann.