Planen fuer den Notfall oder nicht?
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Bezüglich der Ernährungssicherstellung gibt es die sogenanntes Bundesreserven :
Die Zivile Notfallreserve
Die Zivile Notfallreserve besteht aus Reis (Lang- und Rundkorn), Hülsenfrüchten (Erbsen und Linsen) sowie aus Kondensmilch. Diese Sicherheitsreserve an Grundnahrungsmitteln soll in Krisensituationen vor allem in Ballungsräumen zur Versorgung der Bevölkerung zumindest mit einer täglichen Mahlzeit beitragen.
Die Bundesreserve Getreide
Die Bundesreserve Getreide besteht aus Brotgetreide (Weizen, Roggen) und Hafer. Sie soll in einem Krisenfall dazu eingesetzt werden, die Mehl- und Brotversorgung aufrecht zu erhalten. Diese Reserven werden wegen der erforderlichen Weiterverarbeitung in der Nähe von Mühlen gelagert.
Da gibt es dann zB beim black out nur ein paar Probleme : Reis und Hülsenfrüchte muß man zu den Verbrauchern bringen. Dazu brauchts LKWs, die wieder Treibstoff brauchen, ohne Strom in der Regel keinen Diesel aus der Zapfsäule. Und wie koche im stromlosen Mehrfamilienhaus Reis oder Erbsen, wenn der E-herd nicht funktioniert und kein Wasser aus dem Hahn kommt.
Und was die Brotversorgung angeht ; da braucht man nicht nur Treibstoff zum Transport, sondern auch Energie zum Betrieb der Mühlen und der Bäckereien.
Zumindest was den Treibstoffnachschub für Blaulicht-Einheiten Polizei , Feuerwehr , Rettungsdienste gibts seitens des Bundes zumindest schon mal Konzepte, zB eine bewachte Tankstelle mit Notstromversorgung pro Landkreis, und einige Tanklager mit geeigneter Schwerkraftbeladung von Tankwägen.
Da lob ich mir doch meine Holzhöfen , Speis und Garten ...
woidler
Die Zivile Notfallreserve
Die Zivile Notfallreserve besteht aus Reis (Lang- und Rundkorn), Hülsenfrüchten (Erbsen und Linsen) sowie aus Kondensmilch. Diese Sicherheitsreserve an Grundnahrungsmitteln soll in Krisensituationen vor allem in Ballungsräumen zur Versorgung der Bevölkerung zumindest mit einer täglichen Mahlzeit beitragen.
Die Bundesreserve Getreide
Die Bundesreserve Getreide besteht aus Brotgetreide (Weizen, Roggen) und Hafer. Sie soll in einem Krisenfall dazu eingesetzt werden, die Mehl- und Brotversorgung aufrecht zu erhalten. Diese Reserven werden wegen der erforderlichen Weiterverarbeitung in der Nähe von Mühlen gelagert.
Da gibt es dann zB beim black out nur ein paar Probleme : Reis und Hülsenfrüchte muß man zu den Verbrauchern bringen. Dazu brauchts LKWs, die wieder Treibstoff brauchen, ohne Strom in der Regel keinen Diesel aus der Zapfsäule. Und wie koche im stromlosen Mehrfamilienhaus Reis oder Erbsen, wenn der E-herd nicht funktioniert und kein Wasser aus dem Hahn kommt.
Und was die Brotversorgung angeht ; da braucht man nicht nur Treibstoff zum Transport, sondern auch Energie zum Betrieb der Mühlen und der Bäckereien.
Zumindest was den Treibstoffnachschub für Blaulicht-Einheiten Polizei , Feuerwehr , Rettungsdienste gibts seitens des Bundes zumindest schon mal Konzepte, zB eine bewachte Tankstelle mit Notstromversorgung pro Landkreis, und einige Tanklager mit geeigneter Schwerkraftbeladung von Tankwägen.
Da lob ich mir doch meine Holzhöfen , Speis und Garten ...
woidler
- Maeusezaehnchen
- Beiträge: 2041
- Registriert: Di 27. Feb 2018, 19:12
- Familienstand: verheiratet
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Da hat man als Haus- und Grundbesitzer in schlechten Zeiten schon einen enormen Vorteil gegenüber Wohnungskindern.
Notfalls kann ich alles rund um das Haus mit Kartoffeln, Bohnen und Getreide vollpflastern. Stell mir Tiere ein (da gibts dann kein Tierschutz und Nachbarrecht)
Und wenn kein Strom... Holz gibts im nahen Wald und der Griller ist groß genug. Mit dem Kachelofen wird es warm. Und aus dem Brunnen kann man notfalls auch ohne Strom Wasser schöpfen.
Und für die ersten Wochen gibts im Haus mehr als genug... auch Brot... hab immer so 30-40kg gemischt zuhause. Daraus kann man genug mach.... auch wenn es per Handbetrieb mühsamer ist als mit den vielen praktischen Haushaltsgeräten.
Aber in so einem Fall brauch ich auch nicht arbeiten gehen .... als Bautechnikerin hat man in der Kriese nicht so viel zu tun.
Ich bin dann wieder für den Wiederaufbau gefragt
Notfalls kann ich alles rund um das Haus mit Kartoffeln, Bohnen und Getreide vollpflastern. Stell mir Tiere ein (da gibts dann kein Tierschutz und Nachbarrecht)
Und wenn kein Strom... Holz gibts im nahen Wald und der Griller ist groß genug. Mit dem Kachelofen wird es warm. Und aus dem Brunnen kann man notfalls auch ohne Strom Wasser schöpfen.
Und für die ersten Wochen gibts im Haus mehr als genug... auch Brot... hab immer so 30-40kg gemischt zuhause. Daraus kann man genug mach.... auch wenn es per Handbetrieb mühsamer ist als mit den vielen praktischen Haushaltsgeräten.
Aber in so einem Fall brauch ich auch nicht arbeiten gehen .... als Bautechnikerin hat man in der Kriese nicht so viel zu tun.
Ich bin dann wieder für den Wiederaufbau gefragt
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ach Emilemil17 hat geschrieben:Gegen Angst vor solchen Ereignissen hilft die Lektüre eines Physikbuches. Nach heutigen Erkenntnissen unmöglich....Rati hat geschrieben:na ja, in den beiden Fällen ist die sinnvollste Vorbereitung sich ne angenehme Eutanasiemethode zu suchen.
Wenn Mama Erde aus der Bahn geschmissen, von Gezeitenkräften durchgeknetet oder bei Achsenkippung nem Klimakollaps unterworfen wird, is eh nicht mehr viel zu machen.
emil17 hat geschrieben: Manche bereiten sich auch darauf vor, dass die Erdachse plötzlich kippt oder ein Irrläufer von Planet in unser Sonnensystem eindringt.
Das ist in den letzten drei Milliarden Jahren nicht mehr vorgekommen, ist also wieder mal fällig.
Und was die unmöglichkeit solcher Dinge angeht, solltest du vielleicht nicht nur ein Physikbuch lesen sondern auch noch darauf achten das es ein neueres Model ist.
So unmöglich sind streunende Planeten nämlich gar nicht.
Und falls dein Wissen aktuell bist, weist du ja das sich die Vermutungen über einen massereichen Planeten am Rande unseres Sonnensystems mit exotischer Umlaufbahn gerade zu Fakten zu verdichten beginnen.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
[Einstürzende Neubauten 1996]
-
centauri
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
So wie Emil das schreibt wohnen wir im hintersten Dorf der Schweiz. Nur komisch, hier sind gar keine Berge.
Also wir wohnen nicht am Arsch der Welt. Man kann ihn aber schon deutlich sehen. Und ich denke mal das dies in einer Krise schon ein enormer Vorteil ist. Das grössere Chaos wird sich wohl auf die Städte konzentrieren.
Grundsätzlich glaube ich aber auch an die solidarität in der Nachbarschft außer der Himmel fällt uns allen auf den Kopf.
Also wir wohnen nicht am Arsch der Welt. Man kann ihn aber schon deutlich sehen. Und ich denke mal das dies in einer Krise schon ein enormer Vorteil ist. Das grössere Chaos wird sich wohl auf die Städte konzentrieren.
Grundsätzlich glaube ich aber auch an die solidarität in der Nachbarschft außer der Himmel fällt uns allen auf den Kopf.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
ich denke ja das es - im Falle eines Falles- beides geben wird. Und das sowohl die solidarischen als auch die agressiven sich zusammentuen werden (womit die agressiven auch so ne Art Solidargemeinschaft werden).frodo hat geschrieben:...Rechnet man im "Ernstfall" eher mit kooperativ-solidarischem Verhalten seiner Mitmenschen, oder mit aggressiv-egoistischem Verhalten? Die Pre..er gehen von Letzterem aus, die Funktionäre des Katastrophenschutzes offiziell von Ersterem...
Mensch kann das ja genau in den jetzigen Kriesengebieten beobachten. Dort gibt es alles unter den Zivilisten, von bedingungsloser Solidarität bis hin zu Gewalt in allen Formen.
Olaf hat geschrieben:... in diesem Forum werden mit Genuss sozusagen Katastrohenszenarien durchdacht und teilweise sogar vorhergesagt.Letzteres bislang nicht sonderlich erfolgreich, scheint aber Spass zu machen. Bin da auch eher entspannt, bin immer mit dem Arsch an die Wand gekommen, mal besser, mal schlechter. Meine Vorfahren auch, sonst würde ich ja nicht leben.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
[Einstürzende Neubauten 1996]
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
echt? und ich dachte immer der wäre in Italien.centauri hat geschrieben:...Also wir wohnen nicht am Arsch der Welt. Man kann ihn aber schon deutlich sehen...
centauri hat geschrieben:Und ich denke mal das dies in einer Krise schon ein enormer Vorteil ist. Das grössere Chaos wird sich wohl auf die Städte konzentrieren.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
[Einstürzende Neubauten 1996]
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
die zivilen Reserven sind im übrigen nicht für eine bundesweite Versorgung der Gesamtbevölkerung ausgelegt.Bezüglich der Ernährungssicherstellung gibt es die sogenanntes Bundesreserven :
Die Zivile Notfallreserve
Sollte es also zu einer ganz Deutschland betreffenden Katastrophe kommen, würden damit primär die Menschen versorgt welche als relevant zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit einsatzbereit gehalten werden müssen. Das wäre dann medizinisches Personal, THW, Kathastrophenschutz, Polizei und Armee (und Politiker... aber das sind ja nicht so viele).
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
[Einstürzende Neubauten 1996]
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Hallo,
ich denke ein bißchen Vorbereitung schadet auf keinen Fall. Aber da ich nicht weiß, welche Katastrophe kommt, kann ich mich auch nicht auf alles vorbereiten. Aber da denke ich immer an die gute alte Maslowsche Bedürfnispyramide. Wenn man die für sich umsetzt, ist man schon für vieles gerüstet.
Es ist ein großer Unterschied, ob eine mehr oder weniger langsame Klimaveränderung mit ihren Auswirkungen zu bestehen ist, oder es einen Sonnensturm / Sonneneruptionen / EMP Schlag / oder, oder, oder zu überleben gilt.
Ein eigenes kleines Haus mit großem Grundstück (Beerensträucher, Obstbäume, Kartoffeln, Hühner, etc.), ein bißchen Vorratswirtschaft (Einkochen, Räuchern, etc.) nicht direkt neben einer Großstadt gelegen und eine gute Nachbarschaft (für die man sich aber schon vorher einsetzen muss) sind wohl gute Voraussetzungen um mit vielen Katastrophen gut umgehen zu können.
Und für den Rest???? Irgendwo habe ich mal gelesen, daß ALLE Menschen irgendwann mal sterben müssen.
Der eine früher, der andere eben später. Und ein Geburtsrecht auf ein tolles, langes und gesundes Leben haben wir leider auch alle nicht.
Dagmar
ich denke ein bißchen Vorbereitung schadet auf keinen Fall. Aber da ich nicht weiß, welche Katastrophe kommt, kann ich mich auch nicht auf alles vorbereiten. Aber da denke ich immer an die gute alte Maslowsche Bedürfnispyramide. Wenn man die für sich umsetzt, ist man schon für vieles gerüstet.
Es ist ein großer Unterschied, ob eine mehr oder weniger langsame Klimaveränderung mit ihren Auswirkungen zu bestehen ist, oder es einen Sonnensturm / Sonneneruptionen / EMP Schlag / oder, oder, oder zu überleben gilt.
Ein eigenes kleines Haus mit großem Grundstück (Beerensträucher, Obstbäume, Kartoffeln, Hühner, etc.), ein bißchen Vorratswirtschaft (Einkochen, Räuchern, etc.) nicht direkt neben einer Großstadt gelegen und eine gute Nachbarschaft (für die man sich aber schon vorher einsetzen muss) sind wohl gute Voraussetzungen um mit vielen Katastrophen gut umgehen zu können.
Und für den Rest???? Irgendwo habe ich mal gelesen, daß ALLE Menschen irgendwann mal sterben müssen.
Dagmar
"Ich weiß, daß ich nichts weiß"
-
strega
- Förderer 2017

- Beiträge: 2046
- Registriert: Do 22. Mai 2014, 20:59
- Familienstand: rothaarig
- Wohnort: in der teutonischen Zivilisation, aber fast nie dort....
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
ich mag es auch in nicht-Krisenzeiten, möglichst unabhängig zu sein und alles Wichtige fussläufig erreichen zu können, wenn ich das will: Trinkwasserquelle, Garten, Nachbarn, Wald, Meer. Strom ist nett zu haben, muss aber auch nicht sein, den Kühlschrank hab ich eh nur im Sommer mal sporadisch an, geht auch prima ohne.
Meine Küchenaktivitäten spielen sich alle ohne Strom ab, no problem. Fleisch tät ich dann halt bei Bedarf trocknen, wenns nen Überschuss gäbe.
Ich denk, neben eventuellen Vorbereitungen ist auch wichtig, im Fall der Fälle flexiblel in der Birne zu sein, nicht Schema F abfeiern, wenn ein anderes Handeln vielleicht nützlicher wäre.
Meine Küchenaktivitäten spielen sich alle ohne Strom ab, no problem. Fleisch tät ich dann halt bei Bedarf trocknen, wenns nen Überschuss gäbe.
Ich denk, neben eventuellen Vorbereitungen ist auch wichtig, im Fall der Fälle flexiblel in der Birne zu sein, nicht Schema F abfeiern, wenn ein anderes Handeln vielleicht nützlicher wäre.
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
-
Benutzer 3370 gelöscht
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Das ist die beste Krisenvorsorge, welche Krise es auch immer sein kann, Finanz.-, Krebs.-,Hunger.-, Burnout.-,Wirtschaft.-, Ehe.-, Selbstfindung.-,Krieg.- usw. usw.strega hat geschrieben:im Fall der Fälle flexiblel in der Birne zu sein
Wie soll man sich auf all diese Möglichkeiten vorbereiten ? außer, dass man flexibel in seiner Birne bleibt.
Um flexibel in der Birne zu bleiben kann man erstmal mit "Loslassen" anfangen. Und da meine ich echtes Loslassen nicht Wegwerfen oder im Stich lassen.
Spätestens wenn es ums Sterben geht braucht man das Loslassen oder will jemand sein Leben wegwerfen ?Dagmar hat geschrieben: Geburtsrecht auf ein tolles, langes und gesundes Leben
