Siedlungshaus 1100+ m2
- ohne_Furcht_und_Adel
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Re: Siedlungshaus 1100+ m2
Ich habe Oreganoöl bestellt und werde ein anderes Hausmittel mit getrocknetem Oregano ausprobieren, also vorerst kommt nichts härteres zum Einsatz.
"Die Zeit der Zusammenkunft ist nahe" würde der Highlander sagen, also da werden welche ihren Kopf verlieren... Die jungen Marans Hennen sind dem alten Hahn versprochen, die Mechelner Henne wird sich dazu gesellen, die alte Eierfresser- Henne wird Suppe und die vier jungen Niederrheiner Hennen verbleiben im kleinen Auslauf. Tja, und von den jungen Marans Hähnen kann es halt nur einen geben, der bei den Niederrheiner Hennen bleibt. Einer ist bunt wie sein Vater, zwei andere sollen wohl schwarz- kupfer sein. Aber einen Preis kriegt man mit ihnen wohl nicht. ich will versuchen, sie nach dem Charakter zu beurteilen, ansonsten entscheiden eben subjektive äußerliche Eindrücke. So würden später fünf Tiere im ~50m2 Auslauf leben und neun im ~100 m2. Ob das dann die Endkonfiguration ist, weiß ich noch nicht, ich willl die Rassen ja vergleichen. Von mir aus muß ich auf Dauer keine zweite Schar im kleinen Auslauf halten, sondern kann die Verbindungstür geöffnet lassen. Der kleine Teil war ja hauptsächlich für die Nachzucht gedacht.
"Die Zeit der Zusammenkunft ist nahe" würde der Highlander sagen, also da werden welche ihren Kopf verlieren... Die jungen Marans Hennen sind dem alten Hahn versprochen, die Mechelner Henne wird sich dazu gesellen, die alte Eierfresser- Henne wird Suppe und die vier jungen Niederrheiner Hennen verbleiben im kleinen Auslauf. Tja, und von den jungen Marans Hähnen kann es halt nur einen geben, der bei den Niederrheiner Hennen bleibt. Einer ist bunt wie sein Vater, zwei andere sollen wohl schwarz- kupfer sein. Aber einen Preis kriegt man mit ihnen wohl nicht. ich will versuchen, sie nach dem Charakter zu beurteilen, ansonsten entscheiden eben subjektive äußerliche Eindrücke. So würden später fünf Tiere im ~50m2 Auslauf leben und neun im ~100 m2. Ob das dann die Endkonfiguration ist, weiß ich noch nicht, ich willl die Rassen ja vergleichen. Von mir aus muß ich auf Dauer keine zweite Schar im kleinen Auslauf halten, sondern kann die Verbindungstür geöffnet lassen. Der kleine Teil war ja hauptsächlich für die Nachzucht gedacht.
- ohne_Furcht_und_Adel
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Re: Siedlungshaus 1100+ m2
Neue Fotos! Eine neue Kamera macht es möglich, wenn ich auch immer noch keinen befriedigenden host fürs Internet gefunden habe.
Wir starten mal mit einer kleinen Tour durch den hinteren Garten.

Kompost- Zone

Wein- Spalier, zunächst durch die Brombeere genutzt

zentral im Bild der Weinstock... wenigstens liefern die Himbeeren Ertrag

Die Idee mit dem Beerenstreifen zwischen Gemüsegarten und Hauptweg war eine gute; allerdings wuchern die Himbeeren schon ins jenseitige Staudenbeet.

ein Teil der größeren Hühnerschar: zwei Marans Hennen, eine Mechelner und (noch) ein Marans Hahn

Der alte Hahn (bleibt), mit einem Teil der Hennen

Die kleinere Schar mit (noch) zwei Marans Hähnen und vier Niederrheiner Hennen


der vordere Hahn bleibt, der hintere geht...

vorne sind Schwarzwurzeln, dahinter Porree. rechts der Weißkohl und Wirsing hatte einen schlechten Start und wird wohl nicht mehr viel...

Grünkohl, Mangold und etwas rote Bete

Die Zucchinipflanzen leben noch. Aber der Kürbis verabschiedet sich langsam, und die Tomaten wollen auch nicht mehr.
Im Gemüsegarten ernten wir immer noch schöne Möhren. Mangold, rote Bete und Porree sind auch aktuell, und Schwarzwurzeln haben wir schon angefangen. In der Garage sind noch Hokkaidos. Die Kohlgeschichten sind noch ziemlich unangetastet.
An Früchten gibt es Äpfel, und ein paar Himbeeren zum Naschen.
In Sachen Fleisch: morgen werden vermutlich noch zwei Hähne geschlachtet. Aber das war's dann erstmal.
Wir starten mal mit einer kleinen Tour durch den hinteren Garten.

Kompost- Zone
Wein- Spalier, zunächst durch die Brombeere genutzt

zentral im Bild der Weinstock... wenigstens liefern die Himbeeren Ertrag

Die Idee mit dem Beerenstreifen zwischen Gemüsegarten und Hauptweg war eine gute; allerdings wuchern die Himbeeren schon ins jenseitige Staudenbeet.
ein Teil der größeren Hühnerschar: zwei Marans Hennen, eine Mechelner und (noch) ein Marans Hahn

Der alte Hahn (bleibt), mit einem Teil der Hennen
Die kleinere Schar mit (noch) zwei Marans Hähnen und vier Niederrheiner Hennen
der vordere Hahn bleibt, der hintere geht...
vorne sind Schwarzwurzeln, dahinter Porree. rechts der Weißkohl und Wirsing hatte einen schlechten Start und wird wohl nicht mehr viel...

Grünkohl, Mangold und etwas rote Bete

Die Zucchinipflanzen leben noch. Aber der Kürbis verabschiedet sich langsam, und die Tomaten wollen auch nicht mehr.
Im Gemüsegarten ernten wir immer noch schöne Möhren. Mangold, rote Bete und Porree sind auch aktuell, und Schwarzwurzeln haben wir schon angefangen. In der Garage sind noch Hokkaidos. Die Kohlgeschichten sind noch ziemlich unangetastet.
An Früchten gibt es Äpfel, und ein paar Himbeeren zum Naschen.
In Sachen Fleisch: morgen werden vermutlich noch zwei Hähne geschlachtet. Aber das war's dann erstmal.
- ohne_Furcht_und_Adel
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Re: Siedlungshaus 1100+ m2
Man, die Schwarzwurzeln auszugraben ist gar nicht so einfach! Wenn sie wenigstens in zwei Spaten Tiefe erst brechen würden beim Ziehen. Aber es ist jedenfalls einiges dran.
Der Grünkohl ist lecker!
Manche Porreestangen sind tip top; gar keine Zwiebelfliegen- Schäden. Andere kann ich nur zur Hälfte nehmen.
Die Hokkaidos sind bald alle.
Ich habe die Fütterung der Hühner jetzt eiweißreicher gestaltet. Trotzdem gibt es bei den Marans mitunter ein ausgefressenes Ei... Heute habe ich bei den Niederrheiner hennen erstmals ein Ei gefunden- aber auch ausgefressen. bei den Marans habe ich die gleiche Übeltäterin im Verdacht wie früher. Ich wollte ihr ja noch eine Chance geben... Bei den Niederrheinern muß ich Geduld haben. Das Ei lag ja nicht mal im Nest.
Jetzt ist mein ganzer Sand und Kies weg. Ich habe den Gartenweg endlich wieder verlängert. Auf den ersten zwei Metern ging einiges drauf, weil ich zusätzlich zu der normalen Schichtstärke noch eine Senke im Rasen ausgleichen wollte. Jetzt mal gucken, ob ich wie in Aussicht gestellt noch überflüssigen 0/8er Kies gratis bekomme, oder wieder bestellen muß.
Vorhin lief der Räucherofen mal wieder. Letzte Woche hatte ich Makrelen gemacht, heute Forellen, für's Silvesterbüffet. Ich muß aber immer noch an meiner Technik arbeiten; die Anfangstemperatur beim Heißräuchern soll ja schon ein Weilchen 90 Grad betragen. Ich denke, die Glutmenge muß groß genug sein. Da kann ich bei offenem Deckel ruhig ein gutes Dutzend kleine Scheite verfeuern, bevor es mit Späne weitergeht.
Ich will bald den Backofen angehen. Aber mein Baumarkt hat keinen Schamottestein da! Ich müßte bestellen, dann kaufe ich ja quasi die Katze im Sack.
Vielleicht die Kuppel ganz dreist mit anstehendem Lehm und Stroh bauen, ha! Dann wird es auch irgendwann mal fertig.
Jedenfalls ist erst mal der Sockel dran, der soll ja verlängert werden. Steine habe ich schon, jetzt fehlt noch ein wenig Maurermörtel. Dann darauf mit estrichmatte und -beton eine Platte gießen.
Der Grünkohl ist lecker!
Manche Porreestangen sind tip top; gar keine Zwiebelfliegen- Schäden. Andere kann ich nur zur Hälfte nehmen.
Die Hokkaidos sind bald alle.
Ich habe die Fütterung der Hühner jetzt eiweißreicher gestaltet. Trotzdem gibt es bei den Marans mitunter ein ausgefressenes Ei... Heute habe ich bei den Niederrheiner hennen erstmals ein Ei gefunden- aber auch ausgefressen. bei den Marans habe ich die gleiche Übeltäterin im Verdacht wie früher. Ich wollte ihr ja noch eine Chance geben... Bei den Niederrheinern muß ich Geduld haben. Das Ei lag ja nicht mal im Nest.
Jetzt ist mein ganzer Sand und Kies weg. Ich habe den Gartenweg endlich wieder verlängert. Auf den ersten zwei Metern ging einiges drauf, weil ich zusätzlich zu der normalen Schichtstärke noch eine Senke im Rasen ausgleichen wollte. Jetzt mal gucken, ob ich wie in Aussicht gestellt noch überflüssigen 0/8er Kies gratis bekomme, oder wieder bestellen muß.
Vorhin lief der Räucherofen mal wieder. Letzte Woche hatte ich Makrelen gemacht, heute Forellen, für's Silvesterbüffet. Ich muß aber immer noch an meiner Technik arbeiten; die Anfangstemperatur beim Heißräuchern soll ja schon ein Weilchen 90 Grad betragen. Ich denke, die Glutmenge muß groß genug sein. Da kann ich bei offenem Deckel ruhig ein gutes Dutzend kleine Scheite verfeuern, bevor es mit Späne weitergeht.
Ich will bald den Backofen angehen. Aber mein Baumarkt hat keinen Schamottestein da! Ich müßte bestellen, dann kaufe ich ja quasi die Katze im Sack.
Vielleicht die Kuppel ganz dreist mit anstehendem Lehm und Stroh bauen, ha! Dann wird es auch irgendwann mal fertig.
Jedenfalls ist erst mal der Sockel dran, der soll ja verlängert werden. Steine habe ich schon, jetzt fehlt noch ein wenig Maurermörtel. Dann darauf mit estrichmatte und -beton eine Platte gießen.
- Daisy Duck
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Re: Siedlungshaus 1100+ m2
Hallo,ohne_Furcht_und_Adel hat geschrieben: Ich will bald den Backofen angehen. Aber mein Baumarkt hat keinen Schamottestein da! Ich müßte bestellen, dann kaufe ich ja quasi die Katze im Sack.
Vielleicht die Kuppel ganz dreist mit anstehendem Lehm und Stroh bauen, ha! Dann wird es auch irgendwann mal fertig.
Jedenfalls ist erst mal der Sockel dran, der soll ja verlängert werden. Steine habe ich schon, jetzt fehlt noch ein wenig Maurermörtel. Dann darauf mit estrichmatte und -beton eine Platte gießen.
das mit dem Ofen interessiert mich sehr, da ich auch überlege, aber noch sehr unschlüssig bin. Ich lese immer gerne mit und würde mich sehr freuen, wenn du darüber auch berichtest.
Herzliche Grüße und viel Spaß mit Haus & Hof 2018!
-
zaches
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Re: Siedlungshaus 1100+ m2
Wenn du noch Infos und Anschauungsmaterial für deinen Ofen Brauchst: http://www.nuk-achterhoek.de/News/termine
Ist ja nicht weit von uns. Einer der aktiven dort war letztens hier beim Brotbackkurs und hat mir Bilder von seinem Ofen gezeigt. Sehr cool und durchdacht!
Lg
Ist ja nicht weit von uns. Einer der aktiven dort war letztens hier beim Brotbackkurs und hat mir Bilder von seinem Ofen gezeigt. Sehr cool und durchdacht!
Lg
- ohne_Furcht_und_Adel
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Re: Siedlungshaus 1100+ m2
Danke für den link! Der Schleiereulenkasten auf der Seite hat mich daran erinnert, daß ich bei mir im Stall auch noch einen anbringen wollte. Ich habe nachts schon einige Male Schleiereulen rufen gehört, und Mäuse gibt's hier ja auch...
Auch meine Fledermauskästen müßten mal instandgesetzt und woanders aufgehangen werden, dann lohnt es sich wohl mehr.
Yeah, die Niederrheiner legen jetzt praktisch jeden Tag ein Ei. Die meisten haben aber keine intakte Schale. Ich finde, für eine eigentlich eher zum Schlachten gedachte Rasse ist das ein ganz ordentliches Tempo, bei vermutlich nur zwei Hennen (und zwei verkappten Junghähnen).
Die armen Hühner leiden unter Überschwemmung; bei dem lustigen Wetter in letzter Zeit kommt der Boden nicht mehr mit. Ich hatte ja Furchen gezogen, so daß das Gehege nur partiell einer Seenlandschaft gleicht, aber trotzdem tun sie mir leid. Ich fühle mich versucht, ein großes Loch zu graben, so daß das Wasser abfließt und sich von selber ein Teich bildet- und ich meinen alten Traum einer Rotfedernzucht verwirklichen kann! Hach...
Gestern habe ich mal die Apfelbäume geschnitten (bis auf ein paar etwas dickere Zweige, die ich später im Winter entferne). Das alte Zucchinibeet wurde mal gesäubert, gelockert und mit Kompost angereichert, da sollen dann als nächstes Möhren wachsen. Ha, ich dachte schon, die ganzen dicken Möhren hätten wir schon weg, aber heute beim Ernten fürs Mittagessen war doch noch mal ein Riesen Apparat dabei. Ich habe wohl schon die Möhrenernte 2015 (vom Kleingarten) getoppt... Mehr Platzangebot macht's möglich!
Auch meine Fledermauskästen müßten mal instandgesetzt und woanders aufgehangen werden, dann lohnt es sich wohl mehr.
Yeah, die Niederrheiner legen jetzt praktisch jeden Tag ein Ei. Die meisten haben aber keine intakte Schale. Ich finde, für eine eigentlich eher zum Schlachten gedachte Rasse ist das ein ganz ordentliches Tempo, bei vermutlich nur zwei Hennen (und zwei verkappten Junghähnen).
Die armen Hühner leiden unter Überschwemmung; bei dem lustigen Wetter in letzter Zeit kommt der Boden nicht mehr mit. Ich hatte ja Furchen gezogen, so daß das Gehege nur partiell einer Seenlandschaft gleicht, aber trotzdem tun sie mir leid. Ich fühle mich versucht, ein großes Loch zu graben, so daß das Wasser abfließt und sich von selber ein Teich bildet- und ich meinen alten Traum einer Rotfedernzucht verwirklichen kann! Hach...
Gestern habe ich mal die Apfelbäume geschnitten (bis auf ein paar etwas dickere Zweige, die ich später im Winter entferne). Das alte Zucchinibeet wurde mal gesäubert, gelockert und mit Kompost angereichert, da sollen dann als nächstes Möhren wachsen. Ha, ich dachte schon, die ganzen dicken Möhren hätten wir schon weg, aber heute beim Ernten fürs Mittagessen war doch noch mal ein Riesen Apparat dabei. Ich habe wohl schon die Möhrenernte 2015 (vom Kleingarten) getoppt... Mehr Platzangebot macht's möglich!
- ohne_Furcht_und_Adel
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Re: Siedlungshaus 1100+ m2
Angepickte Eier kommen jetzt zum Glück seltener vor! Auch sogar die weißen von den Niederrheinern waren in den letzten Tagen meistens intakt. Und aufgefressene gab es gar keine mehr. Normalerweise kriegen wir jetzt täglich drei braune und ein weißes, +/-.
Die Niederrheiner sind übrigens wohl wirklich zwei Hähne und zwei Hennen. Der Dimorphismus ist einfach recht ausgeprägt: zwei sind groß, kräftig und hochbeinig und zwei haben einen ganz flachen Kamm und sind kleiner und gedrungener. Ich muß mal Fotos reinstellen. Habe halt im Moment keinen bock zu schlachten, und es stellt sich die Frage, ob sich dann noch zwei Scharen lohnen. Ich könnte die Mechelner Henne vielleicht noch rüberholen, dann sind es drei Hennen und ein Hahn. Oder ich vereine beide Scharen, dann müßte ein Marans Hahn halt auch noch weg. Wäre schade, ich mag eigentlich beide- der eine ist charakterlich etwas besser, dafür aber farblich rasseuntypisch und anfällig für Kalkbeinigkeit...
Ich habe ca. 12m2 neue Gemüsebeetfläche geschaffen: Rasensoden spatentief untergegraben, mit etwas Hühnermist, dann die Erde geglättet und Kompost eingearbeitet. Man konnte an der Bodenfarbe und Beschaffenheit genau sehen, welches der beiden Beete früher schon Garten war, und welches einfach nur Obstwiese.
Aufgrund der Stippigkeit vieler Äpfel muß ich beim nächsten Baumarktbesuch wohl mal Kalk mitbringen. Auch könnten die Obstbäume mal mit angerottetem Pferdemist aufgedüngt werden, den muß ich mir auch bald besorgen.
Der Ofen ruht noch, mangels Baumaterial. Aber ich habe nochmal gemessen und will jetzt das bestehende Bauwerk umbauen, ohne anzubauen; vielleicht komme ich damit schon hin. Sowieso muß dann ja erstmal rumprobiert werden, wie am besten angeheizt wird. Ich müßte sonst den ganzen Korpus und Schornstein quasi neu bauen, außerdem halt das Podest vergrößern, das dann heterogen aussieht. Dann käme auch so viel Schutt zusammen, der dann erstmal hier rumsteht oder halt im Wegekoffer verschwinden müßte. Eine technische Anforderung ist jetzt, eine Abzugsregulierung in die Vorderseite einzubauen, und ich will ein "Dach" für den Schornstein anbringen.
Die Katzen jagen jetzt, aber unnützerweise nur Spitzmäuse. Heute drei tote gefunden...
PS Jucheirassa; der Kürbis aus der Garage geht immer noch. Sorte Uchiki Kuri, gestern habe ich aus einem großen Exemplar noch eine ordentliche Suppe gemacht, mit eigenen Möhren und gekauften Kartoffeln. Ok, ein paar Schimmelpunkte mußte ich rausschneiden, aber locker 90% waren ok. Sind jetzt noch zwei übrig.
Die Niederrheiner sind übrigens wohl wirklich zwei Hähne und zwei Hennen. Der Dimorphismus ist einfach recht ausgeprägt: zwei sind groß, kräftig und hochbeinig und zwei haben einen ganz flachen Kamm und sind kleiner und gedrungener. Ich muß mal Fotos reinstellen. Habe halt im Moment keinen bock zu schlachten, und es stellt sich die Frage, ob sich dann noch zwei Scharen lohnen. Ich könnte die Mechelner Henne vielleicht noch rüberholen, dann sind es drei Hennen und ein Hahn. Oder ich vereine beide Scharen, dann müßte ein Marans Hahn halt auch noch weg. Wäre schade, ich mag eigentlich beide- der eine ist charakterlich etwas besser, dafür aber farblich rasseuntypisch und anfällig für Kalkbeinigkeit...
Ich habe ca. 12m2 neue Gemüsebeetfläche geschaffen: Rasensoden spatentief untergegraben, mit etwas Hühnermist, dann die Erde geglättet und Kompost eingearbeitet. Man konnte an der Bodenfarbe und Beschaffenheit genau sehen, welches der beiden Beete früher schon Garten war, und welches einfach nur Obstwiese.
Aufgrund der Stippigkeit vieler Äpfel muß ich beim nächsten Baumarktbesuch wohl mal Kalk mitbringen. Auch könnten die Obstbäume mal mit angerottetem Pferdemist aufgedüngt werden, den muß ich mir auch bald besorgen.
Der Ofen ruht noch, mangels Baumaterial. Aber ich habe nochmal gemessen und will jetzt das bestehende Bauwerk umbauen, ohne anzubauen; vielleicht komme ich damit schon hin. Sowieso muß dann ja erstmal rumprobiert werden, wie am besten angeheizt wird. Ich müßte sonst den ganzen Korpus und Schornstein quasi neu bauen, außerdem halt das Podest vergrößern, das dann heterogen aussieht. Dann käme auch so viel Schutt zusammen, der dann erstmal hier rumsteht oder halt im Wegekoffer verschwinden müßte. Eine technische Anforderung ist jetzt, eine Abzugsregulierung in die Vorderseite einzubauen, und ich will ein "Dach" für den Schornstein anbringen.
Die Katzen jagen jetzt, aber unnützerweise nur Spitzmäuse. Heute drei tote gefunden...
PS Jucheirassa; der Kürbis aus der Garage geht immer noch. Sorte Uchiki Kuri, gestern habe ich aus einem großen Exemplar noch eine ordentliche Suppe gemacht, mit eigenen Möhren und gekauften Kartoffeln. Ok, ein paar Schimmelpunkte mußte ich rausschneiden, aber locker 90% waren ok. Sind jetzt noch zwei übrig.
- ohne_Furcht_und_Adel
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sexen
Es geht um die zwei silberhalsigen im Vordergrund.
Bei dem vorderen bin ich mir sicher, der hintere ist aber vermutlich auch ein Hahn!?
Auch wenn beide Kandidaten nicht gleich "stolz" sind, die beiden Hennen links unterscheiden sich halt im Wuchs von ihnen.
Also wahrscheinlich halte ich hier eine separate Schar mit drei Hähnen und lediglich zwei Hennen. Die vier Niederrheiner sind Geschwister, also wollte ich nicht mit ihnen weiterzüchten. Eigentlich wären die Niederrheiner Hähne also überflüssig. Und ich bin mir noch unschlüssig, ob ich die Hennen dem Hahn der anderen Schar zugesellen soll... Mit neun statt sieben Hennen wäre er zwar noch nicht überfordert. Aber dann wären alle drei Hähne der kleineren Schar überflüssig.
Schade, daß ich zwei oder drei Niederrheiner Hennen im Sommer durch Krankheiten verloren habe, sonst wären es jetzt mehr.
Ich habe mit dem Umbau des Grillofens zum Backofen begonnen... als erstes baute ich oben im Kamin einige Steine waagerecht ein, um später den Rauch umzulenken. Der Rauchabzug soll später direkt hinter der Tür sein, daß also der Rauch zunächst zur Vorderseite zieht, dann oberhalb der Backraumdecke wieder nach hinten (=bessere Erwärmung derselben), und dann halt nach oben weg.
In meinem Backofenbau- Buch steht, man solle den Abzug vor der Backofentür einplanen, aber dann müßte ich bei meinem Umbau die Tür so weit in den Ofen hinein einbauen, daß der Backraum schließlich nur sehr klein ist. Und da sich das meiste der Glut beim Anfeuern ohnehin hinten im Ofen befindet, wird er dort auch problemlos aufgeheizt; nur vorne fände verhältnismäßig wenig Erwärmung statt, wenn der Abzug hinten wäre, denn die Flammen lodern in Richtung Abzug. Also vorne, aber hinter der Tür.
Ich bin mir noch etwas unsicher, wie ich dann zum Backen den Abzug verschließen soll. Da muß wohl vorne schubladenartig ein loser Stein herausragen, der im eingeschobenen Zustand innen mit der Schamottdecke abschließt oder diese noch etwas überdeckt, so daß der Abzug geschlossen ist. Eine kleine geschliffene Natursteinplatte wäre perfekt, aber ich habe im Moment keine. Vielleicht geht es auch mit Fliesen.
Der Mörtel härtet jetzt erst mal aus, danach geht es mit dem Backraum weiter. Ich konnte nicht alles auf einmal bauen, weil die Steine frei tragen und beim Aushärten noch von unten gestützt werden müssen, die Stütze läßt unterhalb keine weiteren Arbeiten zu.
- ohne_Furcht_und_Adel
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Re: Siedlungshaus 1100+ m2
Der Backraum hat Gestalt angenommen; die Eisentür ist auch schon eingebaut. Ich muß jetzt nur noch die Oberkante des "Türrahmens" in Mörtel fassen, der Öffnung für den Abzugsverschluß zwecks besserer Hitzespeicherung eine Form geben, die Vorderseite oberhalb der Tür zumauern und dabei an die doppelte Decke anschließen, damit der Rauch später auch umgelenkt wird und nicht einfach nach oben wegzieht. Außerdem überlege ich noch, welche Art Abdeckung ich auf den Kamin aufsetzen soll; gegen Niederschläge.
Es gibt auch schon ein paar Fotos; wenn's fertig ist, zeige ich mal den kompletten Prozeß.
Ich bin aber schon genervt von den Spezialbaustoffen aus dem Handel... Wenn das Ding beim Backversuch platzen sollte oder zu wenig Hitze hält, reiße ich es halt ab und baue einen Lehmofen. Das einzige, was mich daran wurmt, ist nicht so sehr die Entsorgung des Schutts, sondern daß ich wohl eine Überdachung bauen muß. Das sieht sicher bescheiden aus und verwundert auch- ein Ofen, der im Garten stehen soll, aber wetterempfindlich ist.
Da ich Sand ergattert habe, ist der Gartenweg wieder ein paar Meter länger geworden; zum Einsatz kamen diesmal Brötchen und Gehwegplatten. Es werden noch ein paar Brötchen angeschlossen; dann geht es mit Granit weiter. Aufgrund der Dicke des Kleinpflasters brauche ich beim Granit weniger Sand oder Kies drunterzupacken, um auf mineralischen Unterboden aufbauen zu können, dafür fressen die Fugen aber viel. Also eigentlich nicht so viel Materialersparnis...
Ich habe jetzt auch lockere Pferdeäpfel, zum Aufdüngen von Obstbäumen und Blühsträuchern, damit befasse ich mich morgen. Und dank des Sturmes komme ich an Holz!
Es gibt auch schon ein paar Fotos; wenn's fertig ist, zeige ich mal den kompletten Prozeß.
Ich bin aber schon genervt von den Spezialbaustoffen aus dem Handel... Wenn das Ding beim Backversuch platzen sollte oder zu wenig Hitze hält, reiße ich es halt ab und baue einen Lehmofen. Das einzige, was mich daran wurmt, ist nicht so sehr die Entsorgung des Schutts, sondern daß ich wohl eine Überdachung bauen muß. Das sieht sicher bescheiden aus und verwundert auch- ein Ofen, der im Garten stehen soll, aber wetterempfindlich ist.
Da ich Sand ergattert habe, ist der Gartenweg wieder ein paar Meter länger geworden; zum Einsatz kamen diesmal Brötchen und Gehwegplatten. Es werden noch ein paar Brötchen angeschlossen; dann geht es mit Granit weiter. Aufgrund der Dicke des Kleinpflasters brauche ich beim Granit weniger Sand oder Kies drunterzupacken, um auf mineralischen Unterboden aufbauen zu können, dafür fressen die Fugen aber viel. Also eigentlich nicht so viel Materialersparnis...
Ich habe jetzt auch lockere Pferdeäpfel, zum Aufdüngen von Obstbäumen und Blühsträuchern, damit befasse ich mich morgen. Und dank des Sturmes komme ich an Holz!
- ohne_Furcht_und_Adel
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Hühnerrassen- Vergleich
Aufgrund von Frost habe ich den Backofen noch nicht fertigbekommen, den Weg auch nicht weitergebaut.
Auch das Ernten von Porree und erst recht Schwarzwurzeln geht im Moment nicht, und auch die Beetaufbereitung (Unkraut) ist noch nicht weit vorangeschritten.
Die Bienenvölker leben auf jeden Fall beide noch, das konnte man an sonnigen Mittagen beobachten. Ich hatte mir schon Sorgen um den Ableger gemacht...
Allerdings kriegen Feige, Kamelie, Weintrauben jetzt möglicherweise eins auf den Deckel, bei -8 und ähnlich. Dann noch der Wind dazu... Ausgerechnet nach Osten ist die Feige ungeschützt. Da hätte man gleich beim Pflanzen dran denken können!
Die zwei Niederrheiner Hähne wurden geschlachtet, den einen essen wir im Moment als Frikassee, als Suppe und für die Brust fällt uns auch noch was ein. Für ein einzelnes Gericht, bestehend aus einer Erwachsenenportion und zwei Kindertellern, war so ein 2,2kg Tier doch etwas viel. Ein 10monatiger Hahn ernährt uns also ohne weiteres drei, vier Tage. Was die Kinder übrig lassen, wird dann in Fleisch und nicht- Fleisch aufgeteilt, so daß sich Katzen und Hühner auch noch freuen.
Weil der jüngere der Marans Hähne hübsch ist und auch nett, behält er seinen Platz im kleineren Auslauf. Es war ja ursprünglich die Frage, ob ich ihn direkt mit schlachten soll. Die Mechelner Henne habe ich ihm schon am Abend der Entfernung seiner Konkurrenten zugesellt, so daß er jetzt auf drei Gefährtinnen aufpaßt, und der ältere Hahn seine sechs Marans behält. Das hat sich als stimmiges Konzept erwiesen, die Gruppen erscheinen friedlicher und harmonischer als bisher.
Eier werden weiterhin fleißig gelegt und sammeln sich hier manchmal an bis auf über dreißig, da habe ich mal nachgezählt, welche Rasse wie viel legt, um einen ersten Vergleich zu wagen, jetzt, wo alle Tiere erwachsen sind. Ich hatte alle Eier vom 20.2. bis zum 1.3. vorliegen (mit Bleistift datiert), bis auf ein paar vermackte, nicht mehr zu bestimmende, die jedes Mal im Kühlschrankfach für die kurzfristige Teigherstellung landen und schon verbraucht waren.
Legeleistung Marans schwarz- kupfer:
22 Eier in 10 Tagen, das sind also keine 0,4 Eier pro Tag und Henne. Weil aber wie gesagt welche fehlten und ich die Rasse schon länger betreue, weiß ich daß 0,5 Eier in der normalen Legeperiode kein Thema sind. Es sind zwei Tiere vom letzten Jahr und vier ältere, aber die rechnerische Leistung ist genau wie letztes Jahr, also da hat sich im zweiten Jahr wohl (noch?) nicht viel vermindert.
Das Eigewicht schwankt, 58- 75g, meist eher 63- 72. Charakteristisch mit harter Schale und zäher Eihaut, schön tiefbraun und gesprenkelt.
Legeleistung Niederrheiner birkenfarbig:
14 Eier in zehn Tagen, also 0,7 Eier pro Tag und Henne! Da Niederrheiner die unbekanntere Zweinutzungsrasse sind, Marans sind ja ziemlich beliebt heutzutage, ist diese "Kampfansage" schon bemerkenswert. Auch hier waren es vielleicht eigentlich sogar ein paar Eier mehr, die aber wegen eines Schadens schon im Pfannkuchen verschwanden... Wohlgemerkt, es sind unverbrauchte Junghennen. Aber sie werden sich sicher nicht so merklich verausgaben wie richtige Hochleistungsleger. Deswegen erwarte ich keinen eigentlichen Abfall der Leistung in 2019. Allerdings hatte ich bisher nur eine geringe Übertreffung der Regel "zwei Tage, ein Ei" festgestellt, also wahrscheinlich müßte man im ein- oder zwei Monats- Mittel (sorry daß ich nicht Buch führe) die 0,7 etwas nach unten korrigieren, auf 0,6 z.B.
Das Eigewicht bei den Niederrheinern ist jedenfalls deutlich kleiner als bei den Marans, nur 52- 57g, oft 55. Also während Marans die handelsübliche Größe toppen, und sehr spack im Karton sitzen, "klappern" die Niederrheiner Eier darin. Aber ich denke, wer für den Eigenbedarf vier Hennen hält, wird angesichts von zwei Eiern am Tag über die geringe Größe hinwegsehen können. Die Schale ist dünner, aber die Eihaut auch recht zäh, eigentlich ein normales Ei. Manchmal etwas länglich, sonst aber "kurz" und kompakt, Farbe weiß bis cremefarben.
Legeleistung Mechelner gesperbert:
Vielleicht ist es jetzt nicht so repräsentativ, weil nur eine von zwei Hennen das Legealter erlebt hat, aber hier wurde ich am meisten überrascht. 8 Eier in 10 Tagen, also 0,8 Eier pro Tag und Henne! Meine pummelige Masthuhn- Glucke stellt den Rekord im Eierlegen auf... Ein darüber hinaus ziemlich eigenständiges, aber "gesprächiges" Tier. Die Eier sind oftmals dicker als die Niederrheiner, cremefarben bis blaß rosa, mit einem feinen weißen Pünktchenmuster. Gewicht um die 60g, etwa 56- 65g. Ein anständiges Ei, wie man es als "Verbraucher" erwartet. Mechelner werden doch normalerweise als Mastrasse eingestuft, aber ich wollte sie als Zweinutzer ausprobieren. Und jetzt das. Die Fleckentante legt wie die anderen, vielleicht sogar besser.
Einschätzung des Charakters:
Das war auch ein Ziel beim Bebrüten von Eiern verschiedener Rassen, der Charaktervergleich. Er fällt mir aber immer noch schwer. Charakterlich haben mir die Niederrheiner Hähne nicht so gut gefallen, aber Hühner sind ja bis zu einem Grad individuell, also es mag auch vernünftige Hähne geben. Die Hennen sind ruhig und relativ zutraulich, also kommen nahe heran. Kuscheln ist aber nicht. Alle drei Rassen bleiben am Boden, flattern nur hoch, wenn sie in Panik sind. Wahrscheinlich reichen im Normalfall 1m20 zum Einzäunen. Bei mir sind es zwei Meter, weil ich mir die Möglichkeit der Überdeckung mit Volierennetz offenhalten wollte.
Während die Niederrheiner sich gerne an ihren Hahn halten, wenn es etwas zu entdecken gibt, sind die Marans Hennen autonomer. Die alten gehen mir immer noch eher aus dem Weg und sind, mit dem Hahn, oft regelrecht scheu (mich nervt das eigentlich). Die jungen laufen mir aber in die Quere oder hüpfen auf die Schubkarre, wenn ich ihnen was grünes liefern will. Auch beim Auffüllen des Körnerfutters stehen sie direkt daneben. Ich schaffe es sogar leicht, sie zu berühren, aber sie suchen dann wieder Abstand. Die Mechelner Henne wurde ein bißchen ausgeschlossen, schlief anfangs gar nicht mit auf den Stangen, und später dann abseits. Es schien ihr aber nicht viel auszumachen- sie ist keine von denen, die immer nur sehen müssen, was übrig bleibt. Sie ist wie ihre eigene Gruppe, die mit den anderen mitläuft; selbst mit dem alten Hahn schien sie nicht wirklich "verheiratet" zu sein. In der kleinen Gruppe, mit der sie ja auch aufgewachsen war, scheint es aber besser zu laufen, das wirkt viel homogener. Also sie ist nicht charakterlich oder rassetypisch ein "Einzelkämpfer"; fand als Junghenne einfach nur schwer Anschluß an die ältere Schar, anders als die zwei jungen Marans, die dort jetzt einen sehr guten Stand haben. Was mich betrifft, ist die Mechelner nicht scheu, aber hat Respekt, ungefähr so wie die Niederrheiner.
Mastleistung
Niederrheiner sind offenbar leichter zu mästen als Marans, die Hähne haben nachdem sie 5, 6 Monate alt waren, schnell richtig zugelegt und waren mit 9 Monaten fertig. Die Marans sind früher als Hähne zu erkennen, aber behalten etwas sportlichere Proportionen und wachsen gleichmäßiger. Der größte Schub kommt etwas früher, so ab dem fünften Monat vielleicht. Also wirtschaftlich gesehen eignen sie sich besser als Grillhähnchen, die Niederrheiner besser als Braten. Beides sind ja recht große, schwere Rassen, also wenn man sie lange genug behält (ab 8 Monaten) ist in jedem Fall genug dran. Die Niederrheiner Hennen sind deutlich kleiner als die Hähne und legen auch weniger zu. Ich glaube, an einem Marans Huhn ist mehr dran. Aber angesichts der guten Legeleistung wird man die Hennen eher behalten. Eine schöne Erfahrung war die verläßliche Versorgung mit Eiern durch die Junghennen, während die älteren noch mit der Mauser zu kämpfen hatten.
Zu den Mechelnern kann ich wie gesagt keine verläßliche Aussage machen, aber es fällt auf, wie groß und massig die Henne wirkt. Man kann nur ahnen, wie gut sich ein Hahn mästen lassen würde. Wahrscheinlich könnte man ihn schon mit 5, 6 Monaten als Grillhähnchen schlachten oder noch weiter mästen für ein Festmahl. Hält man noch die ermittelte Legeleistung daneben, sind das schon ziemliche Performer. Mir gefällt aber die Form und Farbe nicht so gut; die klassischere Form von Marans und Niederrheinern spricht mich ästhetisch mehr an, und die dunkleren Farben auch.
Vielleicht sollte ich als nächstes mal Mix- Eier bebrüten, schließlich habe ich alle drei Rassen in einem Stall; der Vater wäre Marans. Mir ist die Reinrassigkeit eigentlich egal, ich muß nur als Nutzer zufrieden sein. Als Rassezucht- Auftrag und gleichzeitiger Nutzungs- und Ästhetik- Kompromiß bei einer Entscheidung für eine einzige Rasse wären sonst die Niederrheiner angesagt, weil speziell die birkenfarbigen eher seltene Tiere sind.
Auch das Ernten von Porree und erst recht Schwarzwurzeln geht im Moment nicht, und auch die Beetaufbereitung (Unkraut) ist noch nicht weit vorangeschritten.
Die Bienenvölker leben auf jeden Fall beide noch, das konnte man an sonnigen Mittagen beobachten. Ich hatte mir schon Sorgen um den Ableger gemacht...
Allerdings kriegen Feige, Kamelie, Weintrauben jetzt möglicherweise eins auf den Deckel, bei -8 und ähnlich. Dann noch der Wind dazu... Ausgerechnet nach Osten ist die Feige ungeschützt. Da hätte man gleich beim Pflanzen dran denken können!
Die zwei Niederrheiner Hähne wurden geschlachtet, den einen essen wir im Moment als Frikassee, als Suppe und für die Brust fällt uns auch noch was ein. Für ein einzelnes Gericht, bestehend aus einer Erwachsenenportion und zwei Kindertellern, war so ein 2,2kg Tier doch etwas viel. Ein 10monatiger Hahn ernährt uns also ohne weiteres drei, vier Tage. Was die Kinder übrig lassen, wird dann in Fleisch und nicht- Fleisch aufgeteilt, so daß sich Katzen und Hühner auch noch freuen.
Weil der jüngere der Marans Hähne hübsch ist und auch nett, behält er seinen Platz im kleineren Auslauf. Es war ja ursprünglich die Frage, ob ich ihn direkt mit schlachten soll. Die Mechelner Henne habe ich ihm schon am Abend der Entfernung seiner Konkurrenten zugesellt, so daß er jetzt auf drei Gefährtinnen aufpaßt, und der ältere Hahn seine sechs Marans behält. Das hat sich als stimmiges Konzept erwiesen, die Gruppen erscheinen friedlicher und harmonischer als bisher.
Eier werden weiterhin fleißig gelegt und sammeln sich hier manchmal an bis auf über dreißig, da habe ich mal nachgezählt, welche Rasse wie viel legt, um einen ersten Vergleich zu wagen, jetzt, wo alle Tiere erwachsen sind. Ich hatte alle Eier vom 20.2. bis zum 1.3. vorliegen (mit Bleistift datiert), bis auf ein paar vermackte, nicht mehr zu bestimmende, die jedes Mal im Kühlschrankfach für die kurzfristige Teigherstellung landen und schon verbraucht waren.
Legeleistung Marans schwarz- kupfer:
22 Eier in 10 Tagen, das sind also keine 0,4 Eier pro Tag und Henne. Weil aber wie gesagt welche fehlten und ich die Rasse schon länger betreue, weiß ich daß 0,5 Eier in der normalen Legeperiode kein Thema sind. Es sind zwei Tiere vom letzten Jahr und vier ältere, aber die rechnerische Leistung ist genau wie letztes Jahr, also da hat sich im zweiten Jahr wohl (noch?) nicht viel vermindert.
Das Eigewicht schwankt, 58- 75g, meist eher 63- 72. Charakteristisch mit harter Schale und zäher Eihaut, schön tiefbraun und gesprenkelt.
Legeleistung Niederrheiner birkenfarbig:
14 Eier in zehn Tagen, also 0,7 Eier pro Tag und Henne! Da Niederrheiner die unbekanntere Zweinutzungsrasse sind, Marans sind ja ziemlich beliebt heutzutage, ist diese "Kampfansage" schon bemerkenswert. Auch hier waren es vielleicht eigentlich sogar ein paar Eier mehr, die aber wegen eines Schadens schon im Pfannkuchen verschwanden... Wohlgemerkt, es sind unverbrauchte Junghennen. Aber sie werden sich sicher nicht so merklich verausgaben wie richtige Hochleistungsleger. Deswegen erwarte ich keinen eigentlichen Abfall der Leistung in 2019. Allerdings hatte ich bisher nur eine geringe Übertreffung der Regel "zwei Tage, ein Ei" festgestellt, also wahrscheinlich müßte man im ein- oder zwei Monats- Mittel (sorry daß ich nicht Buch führe) die 0,7 etwas nach unten korrigieren, auf 0,6 z.B.
Das Eigewicht bei den Niederrheinern ist jedenfalls deutlich kleiner als bei den Marans, nur 52- 57g, oft 55. Also während Marans die handelsübliche Größe toppen, und sehr spack im Karton sitzen, "klappern" die Niederrheiner Eier darin. Aber ich denke, wer für den Eigenbedarf vier Hennen hält, wird angesichts von zwei Eiern am Tag über die geringe Größe hinwegsehen können. Die Schale ist dünner, aber die Eihaut auch recht zäh, eigentlich ein normales Ei. Manchmal etwas länglich, sonst aber "kurz" und kompakt, Farbe weiß bis cremefarben.
Legeleistung Mechelner gesperbert:
Vielleicht ist es jetzt nicht so repräsentativ, weil nur eine von zwei Hennen das Legealter erlebt hat, aber hier wurde ich am meisten überrascht. 8 Eier in 10 Tagen, also 0,8 Eier pro Tag und Henne! Meine pummelige Masthuhn- Glucke stellt den Rekord im Eierlegen auf... Ein darüber hinaus ziemlich eigenständiges, aber "gesprächiges" Tier. Die Eier sind oftmals dicker als die Niederrheiner, cremefarben bis blaß rosa, mit einem feinen weißen Pünktchenmuster. Gewicht um die 60g, etwa 56- 65g. Ein anständiges Ei, wie man es als "Verbraucher" erwartet. Mechelner werden doch normalerweise als Mastrasse eingestuft, aber ich wollte sie als Zweinutzer ausprobieren. Und jetzt das. Die Fleckentante legt wie die anderen, vielleicht sogar besser.
Einschätzung des Charakters:
Das war auch ein Ziel beim Bebrüten von Eiern verschiedener Rassen, der Charaktervergleich. Er fällt mir aber immer noch schwer. Charakterlich haben mir die Niederrheiner Hähne nicht so gut gefallen, aber Hühner sind ja bis zu einem Grad individuell, also es mag auch vernünftige Hähne geben. Die Hennen sind ruhig und relativ zutraulich, also kommen nahe heran. Kuscheln ist aber nicht. Alle drei Rassen bleiben am Boden, flattern nur hoch, wenn sie in Panik sind. Wahrscheinlich reichen im Normalfall 1m20 zum Einzäunen. Bei mir sind es zwei Meter, weil ich mir die Möglichkeit der Überdeckung mit Volierennetz offenhalten wollte.
Während die Niederrheiner sich gerne an ihren Hahn halten, wenn es etwas zu entdecken gibt, sind die Marans Hennen autonomer. Die alten gehen mir immer noch eher aus dem Weg und sind, mit dem Hahn, oft regelrecht scheu (mich nervt das eigentlich). Die jungen laufen mir aber in die Quere oder hüpfen auf die Schubkarre, wenn ich ihnen was grünes liefern will. Auch beim Auffüllen des Körnerfutters stehen sie direkt daneben. Ich schaffe es sogar leicht, sie zu berühren, aber sie suchen dann wieder Abstand. Die Mechelner Henne wurde ein bißchen ausgeschlossen, schlief anfangs gar nicht mit auf den Stangen, und später dann abseits. Es schien ihr aber nicht viel auszumachen- sie ist keine von denen, die immer nur sehen müssen, was übrig bleibt. Sie ist wie ihre eigene Gruppe, die mit den anderen mitläuft; selbst mit dem alten Hahn schien sie nicht wirklich "verheiratet" zu sein. In der kleinen Gruppe, mit der sie ja auch aufgewachsen war, scheint es aber besser zu laufen, das wirkt viel homogener. Also sie ist nicht charakterlich oder rassetypisch ein "Einzelkämpfer"; fand als Junghenne einfach nur schwer Anschluß an die ältere Schar, anders als die zwei jungen Marans, die dort jetzt einen sehr guten Stand haben. Was mich betrifft, ist die Mechelner nicht scheu, aber hat Respekt, ungefähr so wie die Niederrheiner.
Mastleistung
Niederrheiner sind offenbar leichter zu mästen als Marans, die Hähne haben nachdem sie 5, 6 Monate alt waren, schnell richtig zugelegt und waren mit 9 Monaten fertig. Die Marans sind früher als Hähne zu erkennen, aber behalten etwas sportlichere Proportionen und wachsen gleichmäßiger. Der größte Schub kommt etwas früher, so ab dem fünften Monat vielleicht. Also wirtschaftlich gesehen eignen sie sich besser als Grillhähnchen, die Niederrheiner besser als Braten. Beides sind ja recht große, schwere Rassen, also wenn man sie lange genug behält (ab 8 Monaten) ist in jedem Fall genug dran. Die Niederrheiner Hennen sind deutlich kleiner als die Hähne und legen auch weniger zu. Ich glaube, an einem Marans Huhn ist mehr dran. Aber angesichts der guten Legeleistung wird man die Hennen eher behalten. Eine schöne Erfahrung war die verläßliche Versorgung mit Eiern durch die Junghennen, während die älteren noch mit der Mauser zu kämpfen hatten.
Zu den Mechelnern kann ich wie gesagt keine verläßliche Aussage machen, aber es fällt auf, wie groß und massig die Henne wirkt. Man kann nur ahnen, wie gut sich ein Hahn mästen lassen würde. Wahrscheinlich könnte man ihn schon mit 5, 6 Monaten als Grillhähnchen schlachten oder noch weiter mästen für ein Festmahl. Hält man noch die ermittelte Legeleistung daneben, sind das schon ziemliche Performer. Mir gefällt aber die Form und Farbe nicht so gut; die klassischere Form von Marans und Niederrheinern spricht mich ästhetisch mehr an, und die dunkleren Farben auch.
Vielleicht sollte ich als nächstes mal Mix- Eier bebrüten, schließlich habe ich alle drei Rassen in einem Stall; der Vater wäre Marans. Mir ist die Reinrassigkeit eigentlich egal, ich muß nur als Nutzer zufrieden sein. Als Rassezucht- Auftrag und gleichzeitiger Nutzungs- und Ästhetik- Kompromiß bei einer Entscheidung für eine einzige Rasse wären sonst die Niederrheiner angesagt, weil speziell die birkenfarbigen eher seltene Tiere sind.
