Schnecken verwüsten fast alles

Benutzer 72 gelöscht

Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#61

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

hallo!

@Grünling:: vielen Dank für den link!
Dann haben wir wahrscheinlich wirklich Tigerschnegel im Garten!! :michel:
Voriges Jahr waren die Spanischen nämlich echt in Mengen da - sie haben mir sogar fast meinen geliebten Rapunzel gekillt....
Dann ist bei uns heuer Tigerschnegeljahr? schön wärs!

der Rapunzel hat übrigens gehäuft neben einem Storchenschnabel überlebt - leider weiß ich nicht, wie er heißt, blüht jetzt bald und riecht ganz intensiv nach Weihrauch - ich habe ihn in Wien in einem Park ausgegraben, wo er unter den Rosen wuchs, und er vermehrt sich recht stark durch Ausläufer.

liebe Grüße!
Fawkes

Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#62

Beitrag von Fawkes »

Letztes Jahr hatte ich hunderte, wenn nicht tausende (!) von spanischen Wegschnecken, wie wahrscheinlich noch viele andere auch; heuer habe ich noch keine einzige gesehen.... Ich frage mich, ob die letztjährige Massenvermehrung zu massiven Krankheitsausbrüchen geführt hat, die letzendlich alle über den Winter dahingerafft hat....?
Kann mir die Sache nicht so ganz erklären.... :hmm:
Manfred

Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#63

Beitrag von Manfred »

Letztes Frühjahr war dauernass und heuer ist es extrem trocken. Das macht viel aus, weil die Schnecken nicht so aktiv sind, langsamer wachsen und sich weniger vermehren.
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Buchkammer
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Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#64

Beitrag von Buchkammer »

Falls der Tip noch nicht auf den 7 Seiten steht: Wenn möglich immer am Morgen wässern/gießen. Abends ist ungünstig, da die Feuchtigkeit der folgenden Stunden die Schnecken magisch anzieht.

Weiterhin können auf feuchten Stellen unter ein paar Brettern oder großen Blätter täglich mehrere Schnecken abgelesen und der weiteren Verwendung zugeführt werden. Ich hab bspw. einige Rhababerblätter um den Teefenchel gelegt. Den knabbern sie nicht an und alle 2-3 Tage kann ich da 20-30 Schnecken ablesen.
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
https://www.bewusste-menschen.de/
Fawkes

Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#65

Beitrag von Fawkes »

Manfred hat geschrieben:Letztes Frühjahr war dauernass und heuer ist es extrem trocken. Das macht viel aus, weil die Schnecken nicht so aktiv sind, langsamer wachsen und sich weniger vermehren.
Aber wo sind die ganzen ausgewachsenen Exemplare hin? Alle umgekommen über den Winter? :hmm:
Saurier61

Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#66

Beitrag von Saurier61 »

Fawkes hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Letztes Frühjahr war dauernass und heuer ist es extrem trocken. Das macht viel aus, weil die Schnecken nicht so aktiv sind, langsamer wachsen und sich weniger vermehren.
Aber wo sind die ganzen ausgewachsenen Exemplare hin? Alle umgekommen über den Winter? :hmm:
Hallöle Fawkes,

der Feuchtigkeit im Boden nach... je trockener um so tiefer budeln die sich in die Erde.
Keine Bange... die kommen alle wieder, sobald der Boden feucht wird... :scneckenschleim :duckundweg:


Lieben Gruß von
Helga
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Thomas/V.
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Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#67

Beitrag von Thomas/V. »

na, bis jetzt kam noch keine Große zum Vorschein, ein paar wenige Babys habe ich aber schon erledigt
naja, richtig tiefgründig feucht ist der Boden noch nicht geworden, zusammengerechnet 4 Stunden Regen sind nicht genug

gestern habe ich Kohlpflanzen rausgepflanzt, davon ist noch keine angeknabbert, toitoitoi
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
Benutzer 68 gelöscht

Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#68

Beitrag von Benutzer 68 gelöscht »

Fawkes hat geschrieben:Aber wo sind die ganzen ausgewachsenen Exemplare hin? Alle umgekommen über den Winter? :hmm:
"Die Lebensdauer beträgt zwischen 6 bis 8, teils auch bis zu 12 Monate, wobei adulte Schnecken auch bei tiefen Temperaturen im Boden überwintern können. Jedes Jahr entstehen zwei Generationen von Schnecken, unter günstigen Umweltbedingungen (Bodenruhe, Feuchtigkeit, Bodenbedeckung, Nahrungsangebot, milder Winter etc.) können es auch drei sein."
Spanische Wegschnecke
Benutzer 72 gelöscht

Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#69

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

hallo!

Ja, bei uns draußen hab ich heute leider auch schon (spanische Nackt-) Schnecken entdeckt ...
Ich hätt mich ja so gefreut, wenn die ausgestorben wären.

Na ja - sie haben mir eine Topinamburpflanze sehr arg angefressen - die andere gar nicht - komisch, komisch....
Den Wirsing, den aus eigenen Samen (Sorte Eisenkopf), den haben sie gar nicht angerührt! Freut mich sehr!
Viel Schaden gibt es nicht, Gott sei Dank.
"Tiefgründig feucht" ist der Boden bei uns übrigens immer - nur die Oberfläche trocknet manchmal aus, also nehme ich an, die Schnecken brauchen eher die "oberflächige Feuchte" :im:

liebe Grüße!
Fawkes

Re: Schnecken vernichten den Traum von der Selbstversorgung

#70

Beitrag von Fawkes »

Hallo Helga, du hattest Recht :) :motz: Sie sind alle wieder da....

Im Kraut und Rüben stand übrigens neulich ein Artikel, dass die wieder "nach Hause" finden, auch wenn man sie fortbringt; bis 300m oder so.... erstaunlich, nicht

Und noch ein Bild zum Thema, ich finds herrlich :lol: edit k&r: gelöscht wegen urheberrecht-verstoss
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