alte Rezepte

holzgaser
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Re: alte Rezepte

#61

Beitrag von holzgaser »

Danke das mach ich auch. Wiel lange ist die Einweichzeit?
Holzkohle - warum die wertvollste Kohle nicht das Geld ist!
viktualia

Re: alte Rezepte

#62

Beitrag von viktualia »

Puh, da fragste was. Wie bei Bohnen halt -
Geplant war über Nacht, aber das war vorgestern....
Hab auch schon mal morgens in warmem Wasser eingeweicht und abends gekocht.
Hauptsache Salz erst am Schluss rein, sonst werden die Schalen nie weich.
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Zacharias
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Re: alte Rezepte

#63

Beitrag von Zacharias »

viktualia hat geschrieben:Köksjeszupp von meiner Oma
Ich hab letztes Jahr die Sorte "Ahrweilerer Köksje" angebaut, kann es sein, dass deine Oma aus der Gegend kommt? Sonst ist es ja eher unüblich, dass Stangenbohnen getrocknet gegessen werden.
viktualia

Re: alte Rezepte

#64

Beitrag von viktualia »

Meine Oma, meine Mama und ich.

Lach, wußte ich gar nicht, das man woanders Stangenbohnen nicht trocknet. Also immer alle aufessen muss?
Ausser die zum nachsäen?

Die Bohnen sind irgendwann mit den Franzosen gekommen und geblieben. https://www.aw-wiki.de/index.php/Ahrtaler_K%C3%B6ksjen
Und gibt es jetzt wieder als "alte Sorte" auf dem Markt zu kaufen.

Sind sie denn bei dir gut gewachsen? Ist ja eher Weinbauklima in AW.
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ajal
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Re: alte Rezepte

#65

Beitrag von ajal »

Ich glaube Birgit, Viktualia meint doch Trockenbohnen. Getrocknete Grüne Bohnen finde ich aber interessant. Da mir milchsauervergorene
nicht so gut schmecken möchte ich das dieses Jahr mal ausprobieren.
hier eine Anleitung aus dem (im forum mal verlinkten) Buch "Die besorgte Hausfrau" von 1826:
Bildschirmfoto 2018-01-21 um 11.01.43.png
Bildschirmfoto 2018-01-21 um 11.01.43.png (142.11 KiB) 3223 mal betrachtet
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viktualia

Re: alte Rezepte

#66

Beitrag von viktualia »

Sie wird nicht als grüne "Fitsch“-Bohne genutzt, sondern erst ihr ausgereiftes Korn macht sie in den Wintermonaten zur Grundlage der beliebten Köksjeszupp (Köksjen-Suppe).
Das Ahrtaler Köksje ist eine regionale Stangenbohne im Kreis Ahrweiler und im Köln-Bonner Raum. Sie stammt wahrscheinlich von der Sorte "Cocos de Prague" und wurde von den napoleonischen Besatzungstruppen eingeführt. Da sie traditionell als reine Trocken- oder Körnerbohne genutzt wurde, erfolgte die Ernte möglichst spät, um die kleinen, runden Bohnen in der Hülse ausreichend trocknen zu lassen. Die Kerne wurden immer nur in der jeweils benötigten Menge frisch ausgepellt. Sie ergeben eine sämige, leicht süßliche Bohnensuppe,
Aus der oben verlinkten AW-Wiki.
Hmm, ich kenns nur so, da ich euer "normal" nicht kenne, steh ich grad bissl auf´m Schlauch.
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Zacharias
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Re: alte Rezepte

#67

Beitrag von Zacharias »

@ Ajal
Ich meine auch eine Trockenbohne.

@ Viktualia
Ich bin von der Sorte schwer angetan, wobei ich gestehen muss, dass ich die meisten frisch gegessen habe. Der Ertrag war genial gut. Ich habe letztes Jahr sehr viele Sorten probiert und diese war mit Abstand die Beste, was Ertrag und Geschmack anbelangt - auch ohne Weinbauklima.
Als Trockenbohne habe ich sie erst einmal verwendet, finde sie aber dafür zu schade. Der Geschmack ist da nicht anders als bei anderen Trockenbohnen. Allerdings habe ich frisch ausgepuhlt einen Unterschied gemerkt, irgendwie süßer, bohniger.
Schön aussehen tut sie obendrein auch.
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ajal
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Re: alte Rezepte

#68

Beitrag von ajal »

Sorry, da hab ich euch komplett falsch verstanden :pfeif: . Wenigstens hab ich mich erinnert das ich das mit den Grünen Bohnen trocknen ausprobieren wollte.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: alte Rezepte

#69

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

wir trocknen die Bohnen ja als Ganzes und essen die dann auch ganz. Aufgefädelt und luftgetrocknet.
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65375
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Re: alte Rezepte

#70

Beitrag von 65375 »

ihno hat geschrieben:wir trocknen die Bohnen ja als Ganzes und essen die dann auch ganz. Aufgefädelt und luftgetrocknet.
Wie kriegt man die trockenen Hülsen wieder weich?
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