Permakultur im Nordosten ?

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Benutzer 2354 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#421

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

geht fürchte ich trotzdem nicht. Bin ja kein Jurist aber bei Sturm ( über Windstärke 8 ) zahlt jeder seins.
Als Laie wäre dein Nachbar raus weil er dem Baum nicht ansehen könnte ob der Baum standfest ist.
Als Gärtner hätte er vieleicht sehen können / müssen das der Baum " gefährlich ist .
Da müsste dann ein Baumgutachter ran , schwierig weil der Baum ja schon abgesägt und weggeräumt ist . :hmm:
Wie schon gesagt kein juristischer Rat aber ich meine da mal was von in der Schule gelernt zu haben.
Städte haben aus diesem Grund Baumkataster mit regelmässiger Dokumentation über die Baum Gesundheit.
Benutzer 146 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#422

Beitrag von Benutzer 146 gelöscht »

Hatte das Thema auch schon bei mir: so lange dem Baumbesitzer nicht nachgewiesen werden kann, dass der Baum vorgeschädigt war und er es hätte wissen können, zahlt nur die eigene Gebäudeversicherung (wenn vorhanden).
Eine Fichte von mir wurde bei Sturm entwurzelt und schlug ein Loch in's Dach des Nachbarhauses. Den Schaden musste der Nachbar selbst tragen.
So lange ich noch potentiell "gefährliche" Bäume hatte (inzwischen nicht mehr), habe ich mir danach Gutachten über die Standsicherheit besorgt, was den Letzten übrigens nicht davon abhielt, trotzdem abzubrechen - zum Glück in die richtige Richtung :pfeif:
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#423

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

ja war ich ja nicht ganz daneben.
Theoretisch und nur Theoretisch sind die Hürden bei Gärtnern höher zumal Selbstständig und Landschaftsgärtner aber das ist dünnes Eis.
Olaf
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#424

Beitrag von Olaf »

Ach Spencer, da hab ich ja mal wieder Glück gehabt:
k-2glueck_gehabt.jpg
k-2glueck_gehabt.jpg (56.43 KiB) 2175 mal betrachtet
k-2glueck_gehabt2.jpg
k-2glueck_gehabt2.jpg (45.71 KiB) 2175 mal betrachtet
Also ist nur nen Ast von der Robinie, der Rest ist ins freie Land gefallen....
Nächste Woche krieg ich übrigens meinen Ford-Hochdach-Transit. OK, ist klein und nur ein Ford :rot:
Aber man kann damit mal kurz abhauen von der Scheiße hier.
LG
Olaf und Crisitina
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
centauri

Re: Permakultur im Nordosten ?

#425

Beitrag von centauri »

Jaja das kommt schon mal vor das ein Baum einfach so umfällt.
Rechtlich ist es ganz einfach so. Jeder bezahlt seinen Schaden selbst. Natürlich gibt es immer Ausnahmen.
Ein Werdegang wäre wenn du dem Nachbarn eine Gefährdung angezeigt hättest und dieser erst mal nicht freiwillig reagiert hätte.
Dann bestellt man das Ordnungsamt ein samt Baumschutzkommision. Diese wiederum begutachtet den Baum und stellt dessen Standsicherheit fest, oder eben auch eine Gefahr. Daraufhin wird der Besitzer des Baumes schriftlich aufgefordert diesen zu entfernen.
Grundsätzlich würde ich jetzt aber sowieso erst mal die Nachbarbäume kontrollieren da die Linde ja auch viel Wurzeln der Nachbarbäume locker gerissen haben könnte.
Das wären dann die nächsten Kandidaten die umfallen könnten.
So und nun kletterst du schon mal den Nachbarbaum hoch und machst ein Seil fest. Dann musste nur noch auf Sturm warten und den Baum mit einer Winde übers Gebäude ziehen. Dann die Versicherung anrufen. :haha:
viktualia

Re: Permakultur im Nordosten ?

#426

Beitrag von viktualia »

Aber das war doch ein Wasserschaden, oder nicht?

Hallo Spencer, toll, wie du dein Haus angemalt hast! Und gut, dass euch und dem Haus nix passiert ist.

Warum würdest du nur nen alten Schuppen gradeziehen? Schief ist schön und meistens auch ganz schön stabil.
Vor allem, wo du doch mit "Bunt" kannst?
Bau danach eine von den Aussenverkleidungselementen aus krummen Ästen nach und ein - alle werden es für Kunst halten,
weil die schiefen Wände dann zur krummen Wand passen....

Alles Gute und erhol dich erst mal von dem Schock!
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Spencer
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Wohnort: pommersches Dorf, slawischen Ursprungs

Re: Permakultur im Nordosten ?

#427

Beitrag von Spencer »

Der Nachbar wusste um die "Gefährlichkeit" des Baumes und wollte den schon vor Jahren fällen. Das hat er mir sogar jetzt noch mal erzählt. Zusammen mit dem, der mit ihm die Bäume " begutachtet" hat... Aber....aber....

Er will den Schaden tragen. Ich habe ihn auf die Gefahren von zwei, drei Bäumen direkt an der Grenze hingewiesen. Auch auf den " Schiefstand und Überhang" der jetzt gefallenen Linde.
Jetzt lass ich erst mal ein Angebot machen und hoffe das der Nachbar dann noch zu seinem Wort steht, wenn er sieht was die Sache wirklich kostet.

@ Olaf - als das Donnerstag passiert ist, sagte ich zu Sonjas Sohn " wenn ich jetzt noch mein LKW hätte, würde ich mich verp......" Manchmal hat man echt die .Schnauze voll
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#428

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Ach das geht auch wieder vorbei :)
als wir damals unseren " Laden " gebaut hatten war der gerade 48 Stunden fertig da hat ein Sturm eine Baum drauf geschupst.
Und der Baumbesitze war nicht so Nett.
Akopalüze

Re: Permakultur im Nordosten ?

#429

Beitrag von Akopalüze »

Spencer hat geschrieben:Der Nachbar hat mir das Holz gelassen, dafür auch das Strauchgetöns usw. Ich denke bei Linde ist man auch eher großzügig beim Verschenken, ist ja nicht das beste Holz zum Heizen.
Es wird wahrscheinlich momentan keine Freudensprünge bei Dir auslösen, aber Lindenholz ist sehr gut zum Schnitzen geeignet. Ich denke auch, dass der Schaden erstmal schlimmer aussieht als er ist. Das wird schon wieder und immerhin sind die Fahrräder ganz geblieben. :daumen:
marabu
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Registriert: Sa 28. Mär 2015, 14:21
Wohnort: Mittelhof, Klimazone 7a

Re: Permakultur im Nordosten ?

#430

Beitrag von marabu »

Ach Spencer,
das ist aber doof! Wenn man so viel Arbeit reinsteckt und in Nu ist alles futsch... Da war ja mein nachbarschaftlicher Baum Umfaller richtig harmlos, außer ihren Schuppen und ihren Zaun, hat lediglich die Krone mit ihrem Schnitt in meinem Garten gehangen.
Holz habe ich auch als Brennholz bekommen, mache ich gerade klein.

Guten Mut und liebe Grüße aus etwas weiter südlich,
Marabu
aller doucement, n'empêche pas d'avancer - langsam gehen, hindert nicht daran voran zu kommen
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