Manfred hat geschrieben:RichardBurgenlandler hat geschrieben:Und das Beste, als seine Mutter in abholte, erzählte er von alle Ergebnissen, die wir errechnet hatten, die Hälfte davon hatte ich schon vergessen. So spannend kann Mathe sein.
So klappt das, wenn man die Kinder abholt wo sie stehen, statt sie in Korsette zu zwingen. Aber dafür scheint in unserem Schulsystem sehr wenig Platz zu sein.
Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Hier einer der bösen Glyphosat-Bauern. Der Michael Reber. Biogaser noch dazu. Und Agrarblogger.
Auch fleißig in der FB-Gruppe "Bodenfruchtbarkeit".
Der Mann baut Humus auf. Schneller als ich (OK, ich hab auch schon mehr davon, zumindest pro ha...)
Schaut euch mal an, wie der Boden seiner Maisfelder nach der Ernte ausschaut, in Vergleich zum von Ölkanne neulich verlinkten Bio-Acker.
https://www.wortgerecht.de/juwel-im-acker/
Die Aktivitäten von Herr Reber sind sehr lobenswert!
Leider gibt es wenige wie ihn oder Bauer Willi.
Ich habe nur ein Kritikpunkt:
Er hat die Silomaisproduktion (teilweise) an andere Betriebe ausgelagert um seinen Boden zu schonen.
Wir bauen genau 33% Silomais, der zerhagelt uns (Zahlenmäßig) massiv die Humusbilanz, die 13% Zuckerrüben geben ihr dann den Rest.
In der Praxis können wir mit viel Mühe den Humusgehalt bei einem Schnitt von 2,1% halten,
mit einer Streuung von 1,4-2,8%.
Wobei sich eine Struckturverbessrung durch geänderte Bewirtschaftung schneller einstellt ans man das auf dem Papier erahnen kann.
Meine Eigenen Kartoffeln (unabhängig von der Landwirtschaft) stehen auf Wiesenumbruch mit 3,8% Humus-C,
ja, wenn das kein Tonboden wäre wären das auch ganz schön

Mal sehen wie sich der häufe Kartoffelanbau auf den Humusgehalt auswirkt.
Klar könnte man uns jetzt sagen
"Last doch Silomais und Rüben einfach bleiben"
Das geht hier aber nicht.