Glyphosat-Diskussion
-
viktualia
Re: Glyphosat-Diskussion
Ei der dutz, ich dachte, die schicken (Zucker)Stoffe aus, die Mikroben anlocken, um den Job zu tun...
Wie jetzt, ohne Mikros, durch wurzeleigene Säuren wird das gelöst - wenn kein Glyph o.ä. in der Nähe ist?
Immer, nur, oder zusätzlich?
Das hat doch bestimmt nen Namen, der Vorgang. Her damit, sei so gut.
Nicht wegen Zweifel, dir glaub ich das, aber es macht mich neugierig. Was es nicht alles gibt...
Wie jetzt, ohne Mikros, durch wurzeleigene Säuren wird das gelöst - wenn kein Glyph o.ä. in der Nähe ist?
Immer, nur, oder zusätzlich?
Das hat doch bestimmt nen Namen, der Vorgang. Her damit, sei so gut.
Nicht wegen Zweifel, dir glaub ich das, aber es macht mich neugierig. Was es nicht alles gibt...
- Thomas/V.
- Förderer 2017

- Beiträge: 6938
- Registriert: Mi 4. Aug 2010, 17:00
- Familienstand: verheiratet
Re: Glyphosat-Diskussion
Das würde bedeuten, das manche Pflanzen mit G. im Boden besser, andere schlechter umgehen können?Diese scheiden organische Säuren aus, die die Löslichkeit von u.a. Phosphat, Eisen und Aluminium beeinflussen (=verbessern).
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
- Thomas/V.
- Förderer 2017

- Beiträge: 6938
- Registriert: Mi 4. Aug 2010, 17:00
- Familienstand: verheiratet
Re: Glyphosat-Diskussion
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
-
Manfred
Re: Glyphosat-Diskussion
@viktualia:
Es kommt auch darauf an, wie, also mit welchem Test, nach Glyphosatrückständen gesucht wird.
Bei vielen Chemikalientests ist es so, dass nur freie Molekühle gefunden werden und keine, die zwar noch vorhanden, aber irgendwie gebunden sind.
Und das Glyphosat wird kaum in der Lage sein, sämtliche Metalle im Boden durch Komplexbildung zu verlegen. Aber wenn eh schon eine schlechte Versorgung gegeben ist oder ein entsprechender Prozentsatz festgelegt wird, sind natürlich negative Einflüsse auf die Versorgung der Pflanzen vorstellbar.
Es kommt auch darauf an, wie, also mit welchem Test, nach Glyphosatrückständen gesucht wird.
Bei vielen Chemikalientests ist es so, dass nur freie Molekühle gefunden werden und keine, die zwar noch vorhanden, aber irgendwie gebunden sind.
Und das Glyphosat wird kaum in der Lage sein, sämtliche Metalle im Boden durch Komplexbildung zu verlegen. Aber wenn eh schon eine schlechte Versorgung gegeben ist oder ein entsprechender Prozentsatz festgelegt wird, sind natürlich negative Einflüsse auf die Versorgung der Pflanzen vorstellbar.
-
Wildmohn
-
Benutzer 4754 gelöscht
Re: Glyphosat-Diskussion
Ja, weil sich das Werbetechnisch super verwerten lässt,Wildmohn hat geschrieben:Aldi springt auf den Glyphosat-Zug![]()
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/u ... -1.3798097
und wenn sich damit etliche Euros mehr Gewinn machen...
... das sie damit ihren eigenen Lieferanten Massiv schaden ist der Marketingabteilung egal.
-
Benutzer 4754 gelöscht
Re: Glyphosat-Diskussion
Aus dem Insekten-Themaca. 70% der Deutschen lehnen Glyphosat auf dem Acker ab
Ja, das tun sie
aus Unwissenheit über die Auswirkungen der alternativen.
Re: Glyphosat-Diskussion
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.
- emil17
- Beiträge: 8319
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Glyphosat-Diskussion
Nach dieser Logik haben damals die Leute, die die schlechte Luft in den Städten nicht mehr ertragen wollten, den Autoherstellern geschadet.Oelkanne hat geschrieben: ... das sie damit ihren eigenen Lieferanten Massiv schaden ist der Marketingabteilung egal.
Wenn immer mehr Konsumenten auch darauf achten, wie und womit produziert wird, ist das doch eigentlich eine positive Nachricht. Die Grosshändler und Supermarktketten tun das nur deswegen, weil sie merken, welche Marktsegmente positiv sind. Die springen auf fahrende Züge auf. Wenn sich niemand für glyphosatfrei produzierte Lebensmittel interessierte, würden die sich nicht darum kümmern.
Jeder Supermarkt hat genau ein Kriterium, ob das Zeug in den Laden kommt oder nicht: Umsatz pro Zeit und Fläche.
In der Schweiz ist Aldi im Lebensmittelsektor sowieso kein reiner Billiganbieter, sondern bietet werbewirksam regionale Produkte an. Migros und Coop haben ebenfalls schon seit Jahren sowohl eine Billig- wie auch eine Bio-Linie und legen sehr Wert auf Transparenz der Produktionsbedingungen.
Bei Kleidern funktioniert das noch nicht gut, bei Werkzeugen und Geräten noch gar nicht, bei Lebensmitteln schon einigermassen.
Man findet bei denen gute Lebensmittel mit sehr genauer Herkunfts- und Produktionsartbezeichnung, die dann auch bei Aldi nicht die billigsten sind, und daneben übelste Billigst-Turnschuhe und dergleichen Zeug.
--> Wenn man davon lebt, Dinge zu produzieren, die andere dann freiwillig kaufen sollen, dann sollte man eben nicht am Markt vorbei produzieren. Das gilt für Möbelfabrikanten und Toursimusbüros und eben auch für Landwirte. Es nennt sich freie Marktwirtschaft.
Sie schaden also nur denjenigen Lieferanten, die nichts merken wollen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
-
centauri
Re: Glyphosat-Diskussion
Hier hört man ja oft das das wirtschaften mit Glyphosat so toll weil bodenschonend ist. Dann kommen natürlich jede Menge Tipps wie man da vorgeht um den Boden bedeckt zu halten. Jetzt sind wir gestern wieder mal durch halb Deutschland gefahren, also ca. 600 km. Entweder wissen da manche Landwirte nicht wie man mit Glyphosat bodenschonend arbeitet. Oder die vielen gepflügten Felder gehören den ganzen Biobauern. 
