Denn: https://www.selbstvers.org/forum/viewto ... 10#p338581Ich: TP fördert erst mal die Nährstoffumsetzung,
ob es dann in der Nähe Wurzeln gibt, die diese Aufnehmen, hängt vom Gärtner ab, nicht vom TP.
Ina: Wie passt die Aussage von holzgaser im Faden "Landwirtschaft mit Pflanzenkohle" da dazu?
holzgaser hat geschrieben:
Der trockene Hühner- Taubenmist wird mit trockener oder feuchter Holzkohle 1:1 gemischt und mit Wasser zu einer mörtelartigen Masse verrührt.[....]Die Mischung fängt an zu leben..... da startet der Lebensprozess für die Holzkohle.[....]
Jede Portion dieser Holzkohlemischung verbessert den Boden auf Dauer, nicht nur einmalig!
Nun ja, mit Mais wird er recht haben, der wird sich am Stickstoff ordentlich bedienen.
Bei Kohlrabi sähe das möglicherweise schon wieder anders aus.
Ich weis nicht, was Holzgaser genau mit "verbessern" meint, ob er da eine "Grenze nach oben" kennt.
Nun ja, das Konzept eines "zu guten Bodens" ist ja auch irgendwie quatsch. Aber das Konzept "Überdüngt" macht vor nem Biogarten nicht halt.
Ich hab keine Ahnung, wieviel Kohlenstoffe in welchem Verrottungsgrad neben dem Hühnermist und der Biokohle in Holzgasers Erde vorhanden sind.
Ich weis auch nicht, ob oder wie oft er umgräbt, mulcht, was er sonst noch pflanzt, wie oft er erntet, bzw. nachdüngt.
Ich weis nur das, was ich oben sagte: TP, oder auch Holzkohle alleine, fördert die Umsetzung auch der Kohlenstoffe.
Wieviel von Pflanzen aufgenommen wird hängt von deren Bedürfnissen ab; was ausgewaschen wird hängt davon ab, was übrigbleibt, bzw. wie der Humusgehalt dann noch ist. (Und umgraben/Sauerstoffgehalt im Boden.)
(Ich hatte ja kurz vorher die "Wunderwirkung der Holzkohle" bissl eingeschränkt - ich selber glaube durchaus an "Wunder" im Sinne von toller Wirkung auf die Pflanzen. Nur halt die Sache mit dem CO2 Speicher ist mir suspekt. http://www.i-sis.org.uk/bewareTheBiocharInitiative.php)
"Auf Dauer" fällt so´n bissl unter "Verallgemeinerung". Aber da sitz ich im Glashaus und gehe erstmal davon aus, dass er Humus nachliefert.....
"Original TP", also die Erde im Amazonasgebiet, mag ja Strukturstabil sein; Holzkohle mit Hühnermist in Gartenerde ist da nicht ganz das gleiche, deren Vorzüge bestehen eher im SCHNELLEN Abbau und damit hoher Nährstoffverfügbarkeit. Ob für Wurzeln oder "fürs" Grundwassser hängt, wie gesagt, von den vorhandenen Wurzeln (etc.) ab.
Und mit "die Grünen" mein ich gar nicht nur die Partei sondern all die naturfernen Idealisten, die z.B. meinen, ein Ferkel liesse sich das Schwänzchen lieber von einem Artgenossen abbeissen als vom Tierarzt abknipsen. Egal, ob Kunde oder Abgeordneter.
Zu nem Ringelschwänzchen gehört genug Platz, sonst ist das Kokolores.
(Und "strukturierter" Stall; es ist die "Reizdeprivation", die Verletzungen/Entzündungen/Notschlachtungen fördert.
Neben den "Arbeitsstrukturen" die den Arbeitsaufwand für das Einpinseln mit Desinfektion zulassen oder eben nicht.)
(Oder den "Strukturwandel" -oral AB- versus -händisch Desinfektion- aushalten oder nicht....)


