Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Pastinake
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Den Artikel hier finde ich ganz interessant und gut erklärt, wie sich der Fleischkonsum und die Anzahl der Tiere verändert hat:
https://www.boell.de/de/2014/10/15/flei ... schwendung
https://www.boell.de/de/2014/10/15/flei ... schwendung
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das findest du.Pastinake hat geschrieben:Den Artikel hier finde ich ganz interessant und gut erklärt, wie sich der Fleischkonsum und die Anzahl der Tiere verändert hat:
Ich finde, der Artikel hat erhebliche Mängel.
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
konkret?Manfred hat geschrieben:Das findest du.Pastinake hat geschrieben:Den Artikel hier finde ich ganz interessant und gut erklärt, wie sich der Fleischkonsum und die Anzahl der Tiere verändert hat:
Ich finde, der Artikel hat erhebliche Mängel.
genauso ist esRichardBurgenlandler hat geschrieben:Klar geht es darum Gruppen gegeneinander aufzuhetzen, egal worum es geht: Denn letztendlich gibt es laut einem alten Sprichwort "Wenn sich zwei Streiten freut sich der Dritte" immer einen Gewinner, der aber nicht zu den Streitparteien gehört.
leider
und die meisten fallen drauf rein, durchschauens nicht und hetzen brav mit....
wobei ich persönlich
Ich habe absolut nichts gegen Bauern, nur gegen deren Instrumentalisierung, ich bin ...
für Menschen für Tiere und - hm?
gegen Industrie?
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Benutzer 3370 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ist ja paradox ?ina maka hat geschrieben:"gegen-Konsumenten-Hetzer"
gegen wen hetzen die ? gegen sich selbst oder sind das Indigene im Urwald, die noch nie etwas vom Kapitalismus gehört haben?
Ist immer die Frage nach der Henne und dem Ei allerdings etwas komplizierter, denn Konsumenten sind wir alle, Produzenten kann man aufteilen, wobei alle Konsumenten zum Teil auch Produzenten sind.
Eigentlich hier unmöglich Keile zu treiben, ist nur mit einem schwammigen Bewusstsein möglich, dafür wird ja gesorgt. Ha !! wieder so ein Keil jetzt hetzt er gegen die sogenannte Elite.
Nein keine Hetze muss man sich nur mit deren Machenschaften befassen "Think tanks" usw. Sollange wir das nicht durchschauen, sind wir Spielball.
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Pastinake
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Manfred, magst Du mir erklären, welche Mängel Du in dem von mir verlinkten Artikel findest?
Ich habe eigentlich nur recherchiert, weil mich interessiert hat, wie sich der Fleischkonsum und die Anzahl der Tiere in Deutschland entwickelt hat.
Ich esse wenig Fleisch und Wurst und versuche, wenn Bio zu kaufen oder Fleisch aus dem Dorf. Auch bei Milchprodukten. Verstehen tue ich auch nicht, warum die Tierhaltungsbedingungen sich innerhalb Deutschlands schon so unterscheiden. Eine frühere Kollegin von mir, gelernte Landwirtin, die Vollerwerbslandwirtschaft haben, hätte so gerne eigene Schweine. Die perfekte Weide dazu hätten sie für die Freilandhaltung.
Aber in Bayern gibt es da soviele Auflagen, daß sich Aufwand und Nutzen nicht rechnen würden. 4 km weiter von hier in Thüringen ist die Freilandhaltung von Schweinen wesentlich einfacher. Warum muß das so sein? Die beste Leberwurst, die ich dieses Jahr gegessen habe, habe ich im Tierpark für alte Nutztierrassen in Schleswig-Holstein Arche Warder, gekauft.
Vom Schwalbenbauch-Mangalitza. So wie dort, sollten meiner Meinung nach Nutztiere leben.
Aber das hängt dann sicher auch mit den Konsumenten zusammen und die wollen nunmal möglichst viel Fleisch und möglichst billig.
Hier im Dorf wurde ein Hof geschlossen, weil die Tiere erbärmlich gehalten wurden. Aber die restlichen 4 Vollerwerbshöfe behandeln ihre Tiere gut, soweit ich das beurteilen kann. Das Fleisch gibt es dann auch hier in der Dorfmetzgerei und ist von wesentlich besserer Qualität als das im Supermarkt gekaufte.
Aber vielleicht sollte ich mich hier auch ganz aus der Diskussion raushalten...? Schließlich bin ich ja keine Landwirtin und die Diskussion kommt mir ein wenig aufgeheizt vor...
Ich habe eigentlich nur recherchiert, weil mich interessiert hat, wie sich der Fleischkonsum und die Anzahl der Tiere in Deutschland entwickelt hat.
Ich esse wenig Fleisch und Wurst und versuche, wenn Bio zu kaufen oder Fleisch aus dem Dorf. Auch bei Milchprodukten. Verstehen tue ich auch nicht, warum die Tierhaltungsbedingungen sich innerhalb Deutschlands schon so unterscheiden. Eine frühere Kollegin von mir, gelernte Landwirtin, die Vollerwerbslandwirtschaft haben, hätte so gerne eigene Schweine. Die perfekte Weide dazu hätten sie für die Freilandhaltung.
Aber in Bayern gibt es da soviele Auflagen, daß sich Aufwand und Nutzen nicht rechnen würden. 4 km weiter von hier in Thüringen ist die Freilandhaltung von Schweinen wesentlich einfacher. Warum muß das so sein? Die beste Leberwurst, die ich dieses Jahr gegessen habe, habe ich im Tierpark für alte Nutztierrassen in Schleswig-Holstein Arche Warder, gekauft.
Vom Schwalbenbauch-Mangalitza. So wie dort, sollten meiner Meinung nach Nutztiere leben.
Aber das hängt dann sicher auch mit den Konsumenten zusammen und die wollen nunmal möglichst viel Fleisch und möglichst billig.
Hier im Dorf wurde ein Hof geschlossen, weil die Tiere erbärmlich gehalten wurden. Aber die restlichen 4 Vollerwerbshöfe behandeln ihre Tiere gut, soweit ich das beurteilen kann. Das Fleisch gibt es dann auch hier in der Dorfmetzgerei und ist von wesentlich besserer Qualität als das im Supermarkt gekaufte.
Aber vielleicht sollte ich mich hier auch ganz aus der Diskussion raushalten...? Schließlich bin ich ja keine Landwirtin und die Diskussion kommt mir ein wenig aufgeheizt vor...
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centauri
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ach Pastinake sehe das nicht so eng.
Wir kaufen auch sehr viel Regional. Versuche natürlich schon meine Meinung auch anderen Leuten kund zu tun. Und was die dann machen ist mir dann eigentlich auch Wurscht. Kann es dann eh nicht ändern.
Und grundsätzlich bilde ich mir meine Meinung sowieso selbst. Brauche da keine Medien, Studien und Wissenschaftliche Arbeiten dazu. Die sind sowieso alle 10 Jahre anders.
Wir kaufen auch sehr viel Regional. Versuche natürlich schon meine Meinung auch anderen Leuten kund zu tun. Und was die dann machen ist mir dann eigentlich auch Wurscht. Kann es dann eh nicht ändern.
Und grundsätzlich bilde ich mir meine Meinung sowieso selbst. Brauche da keine Medien, Studien und Wissenschaftliche Arbeiten dazu. Die sind sowieso alle 10 Jahre anders.
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Diskussion lebt von ihren Teilnehmern, mit Wänden kann man zwar lange reden, aber obs hilft... 
Grad was Tierhaltung angeht, da frage ich mich, wenn "früher" alles so toll war - warum haben wir, als Gesellschaft und jede einzelne Familie, uns dann überhaupt weiterentwickelt? Vor gar nicht so langer Zeit hatte ein grosser Teil der Bevölkerung noch Nutztiere und ein bisschen Land, hat viele Nahrungsmittel selbst erzeugt. Warum hat sich denn das geändert, wenn es so super war? An den strengen Vorschriften zur Tierhaltung kanns nicht gelegen haben, die sind noch relativ jung.
Pastinake, was meinst du wie deine Nachbarn reagieren wenn du ihnen eröffnest dass du ab übermorgen Freilandschweine ganz artgerecht hältst? Freuen die sich über die süssen Zukunftswürste auf der Wiese oder haben die Angst vor Geruchsbelästigung?
Grad was Tierhaltung angeht, da frage ich mich, wenn "früher" alles so toll war - warum haben wir, als Gesellschaft und jede einzelne Familie, uns dann überhaupt weiterentwickelt? Vor gar nicht so langer Zeit hatte ein grosser Teil der Bevölkerung noch Nutztiere und ein bisschen Land, hat viele Nahrungsmittel selbst erzeugt. Warum hat sich denn das geändert, wenn es so super war? An den strengen Vorschriften zur Tierhaltung kanns nicht gelegen haben, die sind noch relativ jung.
Pastinake, was meinst du wie deine Nachbarn reagieren wenn du ihnen eröffnest dass du ab übermorgen Freilandschweine ganz artgerecht hältst? Freuen die sich über die süssen Zukunftswürste auf der Wiese oder haben die Angst vor Geruchsbelästigung?
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
- Thomas/V.
- Förderer 2017

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- Familienstand: verheiratet
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich weiß nicht, ob Du schon Alzheimer hast, aber das habe ich schon öfter beantwortet, inklusive Literaturhinweisen.Vor gar nicht so langer Zeit hatte ein grosser Teil der Bevölkerung noch Nutztiere und ein bisschen Land, hat viele Nahrungsmittel selbst erzeugt. Warum hat sich denn das geändert, wenn es so super war?
Das Du das nicht hören willst und deswegen immer wieder die gleichen Fragen stellst, bringt mich zu der Annahme, das Du entweder die Antworten nicht hören willst und sie ignorierst, oder das Du sie vergessen hast.
Keine Ahnung, wofür ich Dich mehr bedauern soll...
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Benutzer 3370 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
@Thomas/V.
Wenn du das Ganze vor der Frage zitierst wird daraus eine rhetorische Frage, es geht eben nicht um den Zuwachs an Information, damit erübrigt sich auch die Spekulation über Demenz oder Ignoranz.
Es geht um die Zustimmung : "JA jetzt ist alles besser "
Wenn du das Ganze vor der Frage zitierst wird daraus eine rhetorische Frage, es geht eben nicht um den Zuwachs an Information, damit erübrigt sich auch die Spekulation über Demenz oder Ignoranz.
Es geht um die Zustimmung : "JA jetzt ist alles besser "
- emil17
- Beiträge: 8381
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich befürchte, ich ahne, wie diese Diskussion weitergehen könnte.
Ich sehe ein Spannungsfeld mit vier Extremstandpunkten:
- Das Tier als Einkommensquelle, d.h. als Verfahren, um aus Gras Milch oder Fleisch zu machen
- Das Tier als Lebewesen, das es zu respektieren gilt und das als solches unverletzlich ist
- Jederzeit nach Belieben billiges Fleisch
- Tierhaltung als umweltrelevante Tätigkeit
Wer Tiere hält, um damit Einkommen zu erzielen, hat hinsichtlich einer fairen Diskussion zum Thema Anrecht darauf, dass dieser Aspekt der Sache von den anderen angemessen berücksichtigt wird. Wenn ich aus Spass an der Freude Schafe oder Karnickel halte, kann mir die Kostenfrage und folglich der Haltungsaufwand egal sein, solange sonstwoher genug Einkommen da ist. Wenn ich Verantwortung für andere trage, z.B. als Ernährer einer Familie, und deshalb Tiere halte, ist das anders.
Ich sehe ein Spannungsfeld mit vier Extremstandpunkten:
- Das Tier als Einkommensquelle, d.h. als Verfahren, um aus Gras Milch oder Fleisch zu machen
- Das Tier als Lebewesen, das es zu respektieren gilt und das als solches unverletzlich ist
- Jederzeit nach Belieben billiges Fleisch
- Tierhaltung als umweltrelevante Tätigkeit
Wer Tiere hält, um damit Einkommen zu erzielen, hat hinsichtlich einer fairen Diskussion zum Thema Anrecht darauf, dass dieser Aspekt der Sache von den anderen angemessen berücksichtigt wird. Wenn ich aus Spass an der Freude Schafe oder Karnickel halte, kann mir die Kostenfrage und folglich der Haltungsaufwand egal sein, solange sonstwoher genug Einkommen da ist. Wenn ich Verantwortung für andere trage, z.B. als Ernährer einer Familie, und deshalb Tiere halte, ist das anders.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
