lass dich einfach umärmeln. Das hilft dir wahrscheinlich nix, aber ich kenne das nur zu gut. Schnecken können einem die Freude am Garten ziemlich vermiesen.
Diese Viecher sind jetzt bei mir nicht mehr so schlimm, seit ich mit dem Terra Preta Kompost arbeite, ist der Gartenboden so locker geworden, aber dafür dass sich die Wühlmäuse aller Länder vereinigen und bei mir einziehen.
Obstbäume im Garten kann ich nur noch mit Glasscherben pflanzen, sonst werden sie die Leibspeise der blöden Nager (bis ich einen weissen Klarapfel wirklich in die Höhe gebracht habe, waren 4 Bäumchen nötig).
Schwarzwurzeln ziehe ich nur noch in Mörtelkübeln heran.
Und man möge es mir verzeihen, es gibt Schneckenkorn im Garten, ich habe einfach keine Lust, dass mir diese schleimigen Mistviecher besonders die Tage nach dem Umpflanzen die jungen Salat- und sonstigen Pflänzchen verputzen.
Zuckerhut kommt nur noch in die hochsicherheitstraktmässigen Hochbeete, weil sonst die Wühlmäuse ihre Gesundheit pflegen und mir die bitteren Wurzeln mit Appetit wegfressen.
Aber was ich mich manchmal frage, wie gelingt es den Gemüsebauern, dass sie das Gemüse am Feld heranziehen, ohne Schnecken, ohne Wühlmäuse, ohne irgendwelcher anderer Schädlinge?
Das Gemüse in den Geschäften sieht wie gemalt aus- (ich kenne allerdings die Vorgaben, die der Handel an die Gemüsebauern stellt, möchte nicht unbedingt unter solchen Zwängen und Druck leben müssen)
Wir haben die Jahre über sehr viele Hecken gepflanzt, dort können die Vögel nisten und sich an den Wildbeeren laben, erwarte aber dafür, dass sie mir im Sommer die schädlichen Insekten vertilgen.



