Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich will und kann abstreiten, dass die Kälber blöken, weil sie ihre Mutter vermissen. Ich habe schon oft genug ein frisches Kalb von der Mutter getrennt, das gibt keinen Ton von sich (genausowenig die Mutter übrigens). Zur Fütterungszeit ist bei den Kälbern die Hölle los, sobald sie Menschen rumlaufen sehen und die Eimer klappern hören gibt es kein Halten mehr (wer lauter blökt, bekommt mehr. Bestimmt!) ... und jetzt sag mir mal welche Tiere sich zur Fütterungszeit still, leise und unauffällig verhalten wenn sie *wissen* dass es gleich was gibt? Sobald die Milch dann da ist, wieder kein Mucks. Später, zur "Spielzeit", gelegentlich ein "börk!" beim hüpfen.
Die Kälber verbringen ihre ersten zwei bis drei Lebenswochen im Iglu und werden danach idR in Gruppen in grossen Boxen auf Stroh gehalten, bis sie ungefähr ein halbes Jahr alt sind.
Die Kälber verbringen ihre ersten zwei bis drei Lebenswochen im Iglu und werden danach idR in Gruppen in grossen Boxen auf Stroh gehalten, bis sie ungefähr ein halbes Jahr alt sind.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
-
centauri
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ja so kenne ich das auch wie Rohana das beschreibt.
Habe vorletztes Jahr 3 Wochen auf einer Milchviehanlage mit 1500 Kühen Baggerarbeiten durchgeführt.
Das war eigentlich eine sehr ruhige Angelegenheit dort.
Klar hörte man da mal ein Tier bläken oder ein Gestänge klappern.
Zur Fütterung wurde es dann mal lauter aber sonst hörte man eigentlich nur den
Futtermischwagen rumfahren oder ein Silofahrzeug irgendwas abfüllen.
Und dort standen bestimmt 50 - 100 so Kälberiglus rum. Hab sie nicht gezählt.
Drama war da keines!
Hier wo ich wohne könnte man auch denken das es teilweise laut ist.
Das ist aber nur wenn alle Frühs lostoben um auf Schicht zu kommen und gegen Abends eben wieder zurück kommen.
Tagsüber herrscht Stille hier.
Wenn ich jetzt nur zu diesen Zeiten da bin weil ich arbeiten gehen muss wäre es vielleicht eine laute Gegend.
Habe vorletztes Jahr 3 Wochen auf einer Milchviehanlage mit 1500 Kühen Baggerarbeiten durchgeführt.
Das war eigentlich eine sehr ruhige Angelegenheit dort.
Klar hörte man da mal ein Tier bläken oder ein Gestänge klappern.
Zur Fütterung wurde es dann mal lauter aber sonst hörte man eigentlich nur den
Futtermischwagen rumfahren oder ein Silofahrzeug irgendwas abfüllen.
Und dort standen bestimmt 50 - 100 so Kälberiglus rum. Hab sie nicht gezählt.
Drama war da keines!
Hier wo ich wohne könnte man auch denken das es teilweise laut ist.
Das ist aber nur wenn alle Frühs lostoben um auf Schicht zu kommen und gegen Abends eben wieder zurück kommen.
Tagsüber herrscht Stille hier.
Wenn ich jetzt nur zu diesen Zeiten da bin weil ich arbeiten gehen muss wäre es vielleicht eine laute Gegend.
- Thomas/V.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
achso, also gibts die Kälberknäste doch tatsächlich? warum streitest Du es denn erst ab?
und das Säugetierjungtiere, die von ihrer Mutter getrennt werden und allein in Boxwn gesperrt werden, nicht leiden, haben sie Euch wohl auf Eurer Agrarindustrieschule erzählt? die erzählen auch, das es Hühnern in im KZ "gut" geht, das stimmt dann natürlich auch
und das Säugetierjungtiere, die von ihrer Mutter getrennt werden und allein in Boxwn gesperrt werden, nicht leiden, haben sie Euch wohl auf Eurer Agrarindustrieschule erzählt? die erzählen auch, das es Hühnern in im KZ "gut" geht, das stimmt dann natürlich auch
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
- MeinNameistHASE
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Warst du schonmal auf einer "Agrarindustrieschule"?Thomas/V. hat geschrieben:und das Säugetierjungtiere, die von ihrer Mutter getrennt werden und allein in Boxwn gesperrt werden, nicht leiden, haben sie Euch wohl auf Eurer Agrarindustrieschule erzählt? die erzählen auch, das es Hühnern in im KZ "gut" geht, das stimmt dann natürlich auch
Ich frag mich immer, wie viel Rind man selbst sein muss, um sich in die Gefühle von Kälbern/Kühen hineinversetzen zu können...
Ich verlasse mich auf meine Sinne: Irrsinn, Wahnsinn und Blödsinn!
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
soviel "Rind", um mich hineinversetzen zu können?MeinNameistHASE hat geschrieben:Ich frag mich immer, wie viel Rind man selbst sein muss, um sich in die Gefühle von Kälbern/Kühen hineinversetzen zu können...
Ich liebe diese Tiere!!!
Übrigens gab es Zeiten, in denen man es den schwarzen (oder braunen) Menschen, die keine Europäer sind, absprach "eine Seele" zu haben und Menschen zu sein.
Natürlich - Säugetiere fühlen keinen Schmerz, wenn sie von ihrem frisch geborenem Baby getrennt werden.
Woher willst du das wissen??
Aber der Kohlkopf, der leidet, wenn er geerntet wird - oder wie??
Man kann auch als Außenstehender gut beurteilen, ob die Tiere immer wieder mal alle gemeinsam laut schreien - nur für relativ kurze Zeit, eben, weil das Futter kommt oder der "Lieblingsmensch" vorbeigegangen ist oder ob es lange ein klägliches Blöken/Jaulen/Maunzen gibt.
Denn diese Phänomene treten auch bei ganz normalen Haustieren auf, muss dazu kein "echter" Landwirt sein
Unser Hund bellt sehr laut und intensiv, wenn meine Tochter aus der Schule kommt.
Der Hund eines Nachbarn bellt eher dezent aber stundenlang, weil er viel alleine im Hof eingesperrt wird..
nur so als kleiner Tipp von Fachfrau zu Fachfrau
Die Mutter unserer Katzen hat ganz arg "gejault", wenn wir eines ihrer Babys kurz aus dem Korb genommen haben.
Später, als die Babys groß waren, hat sie sie allerdings aktiv von ihrem Schlafplatz verjagt. Aber da haben sie schon lange keine Milch mehr getrunken......
- Rohana
- Förderer 2018

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Weil du behauptest dass sie nach der Mutter schreien, was tatsächlich nicht stimmt. Die Existenz von Iglus habe ich nie bestritten (man kann sowas natürlich Kälberknast nennen. Nennst du Schulen auch Zwangsanstalten und Büros Arbeitslager, Apotheker Giftmischer... ? Oder ist deine negative Sprache für die Landwirtschaft vorbehalten?)Thomas/V. hat geschrieben:achso, also gibts die Kälberknäste doch tatsächlich? warum streitest Du es denn erst ab?
Nö. Ich bin Praktikerin. Diese Kälber kennen kein Konstrukt namens "Mutter", deshalb fehlt es ihnen nicht. Wohlgemerkt, die Bindung zum Muttertier ist *noch nicht* aufgebaut. Wenn die erstmal da ist, gibt es natürlich Probleme, deshalb trennt man vorher.und das Säugetierjungtiere, die von ihrer Mutter getrennt werden und allein in Boxwn gesperrt werden, nicht leiden, haben sie Euch wohl auf Eurer Agrarindustrieschule erzählt?
Ohne den Kontext zu kennen ist es schwer etwas zu beurteilen. Thomas kann ja mal die Uhrzeiten aufschreiben oder die 100m zum Landwirt gehen und sich erklären lassen was da passiertina maka hat geschrieben:Man kann auch als Außenstehender gut beurteilen, ob die Tiere immer wieder mal alle gemeinsam laut schreien - nur für relativ kurze Zeit, eben, weil das Futter kommt oder der "Lieblingsmensch" vorbeigegangen ist oder ob es lange ein klägliches Blöken/Jaulen/Maunzen gibt.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
So erstmal: "Mutter" ist kein Konstrukt, sondern eine biologische Tatsache.Rohana hat geschrieben:Diese Kälber kennen kein Konstrukt namens "Mutter", deshalb fehlt es ihnen nicht. Wohlgemerkt, die Bindung zum Muttertier ist *noch nicht* aufgebaut.
Da ist doch sicher per Instinkt auch eine Erwartungshaltung in den Tieren drin. Meine Katzenbabys haben sofort nach der Geburt zu piepsen begonnen, mit ihren großen Köpfchen herumgewackelt, geschnuppert und erst Ruhe gegeben, als ihr Mäulchen an einer Zitze hing.
Mein Sohn hat sich nach der Geburt sofort beruhigt, als ich ihn streichelte.
hm - ob da wirklich keine Erwartung in dem neugeborenem Kalb ist?
Was ich weiß, ist, dass im Muttertier - mensch ist doch auch ein Tier - oder?
Also im Muttertier ist sofort nach der Geburt ein sehr sehr großes Bedürfnis danach, das Baby bei sich zu haben.
Warum schlecken Kühe ihre Kälber sauber?
"Konstrukt": pffffff .......
Ich konnte nach der Geburt nicht eine Sekunde ohne mein Baby sein - sooo verschieden dürften uns Kühe da nicht sein, manche Dinge haben wir ja gemeinsam.
Aber es stimmt schon: mensch kann kaum leben, ohne Tiere auszubeuten.
ist so
könnten wir nicht wenigstens dankbar sein?
DEN TIEREN gegenüber ????!!!!!
auch als Landwirt?
-
Wildmohn
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Massentierhaltung, nicht artgerechte Tierhaltung, der Mensch stellt sich skrupelos über das Tierwohl... genau mein Thema.
Kann man sehen wie @Rohana und @Ölkanne, ich sehe es täglich an meinem Hund, nämlich wie dankbar er ist, dass wir ihn aus Spanien zu uns aufgenommen haben. Wer Tiere quält ist in der Regel auch zu vielem mehr bereit...
Wer Massentierhaltung verleugnet ist in meinen Augen einer von jenen Unschuldigen, die nie etwas von etwas bescheid wussten...
Kann man sehen wie @Rohana und @Ölkanne, ich sehe es täglich an meinem Hund, nämlich wie dankbar er ist, dass wir ihn aus Spanien zu uns aufgenommen haben. Wer Tiere quält ist in der Regel auch zu vielem mehr bereit...
Wer Massentierhaltung verleugnet ist in meinen Augen einer von jenen Unschuldigen, die nie etwas von etwas bescheid wussten...
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Und ewig grüß das Murmeltier
Schönen Abend noch
Peter
Schönen Abend noch
Peter
-
Wildmohn
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ja, es braucht anscheinend viel Zeit, um bei grundlegenden Themen einen minimalen Kosens zu erreichen.... sei zurückgegrüßt.Peterle hat geschrieben:Und ewig grüß das Murmeltier![]()
Schönen Abend noch
Peter
