Impfen und Co. bei Babys

Gesunde Ernährung, Bewegung, Hygiene etc.
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Impfen und Co. bei Babys

#171

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Durch das Blut der Mutter und durch Muttermilch sollte zumindest sofort einfallen, dann gibt es auch noch Vererbung.
Diese passive Immunisierung hält nur wenige Wochen an und funktioniert nur dann, wenn die Mutter auch die Antikörper hat, also schonmal erkrankt war oder geimpft ist.
solche Epidemien hinterlassen ihre Spuren im Erbgut. Es gibt Menschen, die sind von Natur aus immun zum Bsp. gegen Masern oder Tollwut.
Das belege und erkläre mir bitte.

Hat sich seit der Einführung von Impfungen nichts am Leben der Kinder verändert?
Doch, erheblich viel.
Und damit ist der Rückschluss Impfen=höhere Kindersterblichkeit ein Trugschluss.

18 Impfungen im ersten Jahr.
Also alle 3 Wochen zum Doktor
Ne ne ne, ich glaube zwar viel aber das nicht.
30€ je Impfstoff hin oder her.
Ja, dann kostet das eben 30€.
Na und? Oder ist dir das leben und die Gesundheit deines Kindes nur 29,99€ wert?
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#172

Beitrag von Peterle »

@Oelkanne

du willst ja nur was zu Masern lesen:
Wer vor 1970 zur Welt kam, wurde nämlich ganz sicher nicht geimpft – und hatte höchstwahrscheinlich als Kind die Masern. „Von den Menschen, die vor 1970 hierzulande geboren wurden, sind 95 Prozent gegen die Masern immun“, sagt Jan Leidel. Der Virologe steht der Ständigen Impfkommission (Stiko) vor, die in Deutschland die offiziellen Impfempfehlungen herausgibt.
Quelle: klick

Ebenfalls schön unaufgeregt erklärt: http://www.netdoktor.de/krankheiten/masern/

Gruß

Peter
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#173

Beitrag von Peterle »

Oelkanne hat geschrieben: ..
30€ je Impfstoff hin oder her.
Ja, dann kostet das eben 30€.
Na und? Oder ist dir das leben und die Gesundheit deines Kindes nur 29,99€ wert?
Und son Scheixx kannst du dir sparen
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#174

Beitrag von Peterle »

18 Impfungen im ersten Jahr.
Also alle 3 Wochen zum Doktor
Ne ne ne, ich glaube zwar viel aber das nicht.
Glauben ist ein andere Bezeichnung für nichts wissen.
Wenns nicht so traurig wär :mued: , aber für bedingt Lernfähige: es gibt Kombiimpfungen.
Und den Impfplan bis zum 24Monat kann man öffentlich einsehen (12 Impfungen).

Peter
sybille
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#175

Beitrag von sybille »

Lehrling hat geschrieben:
Herbstelfe hat geschrieben:Da ist es ja ein großes Glück, dass andere dieses Risiko eingehen und Dich damit aktiv schützen.
nein, ich hatte das große Glück und durfte die Krankheiten haben und Abwehrstoffe selbst bilden. Allerdings hatte man damals auch noch richtig >krank sein<, also ins Bett bis man wieder fieberfrei war, Jalousien runter mitten im Hochsommer - nichts mit Krankfeiern,vorm Fernseher sitzen wegen Langeweile oder Tabletten, damit ich ganz schnell wieder raus ins Getümmel mußte aus Sorge etwas zu verpassen.
Das ist ja heute die andere Seite der Medaille: wenn beide Elternteile arbeiten gehen ist nicht genug Zeit da, daß ein krankes Kind wirklich krank im Bett sein darf bis zum Gesundwerden, dafür gibt's ja genug Pillen, alle studienerprobt.

liebe Grüße
Lehrling
Lehrling hat geschrieben:
Oelkanne hat geschrieben:
Na dann fühle dich glücklich das du daran nicht verreckt bist.hört sich an als hättest du es mir gegönnt
Ich fühle mich glücklich das meine Eltern mich regelmäßig haben impfen lassen gegen alle wichtigen Krankheiten wie Wundstarrkrampf, Kinderlähumg, FSME, Masern usw.
Denn warum setzt man sich / seine Kinder bewusst einen großen Risiko aus an einer schwerwiegenden Krankheit zu erkranken wenn es (im Vergleich zur Krankheit) eine risikoarme Lösung gibt?
Fährst du auch Auto ohne den Gurt anzulegen?
dir ist aber schon klar, daß die Kinderkrankheiten erst schwerwiegender sind seit die natürliche Immunkraft immer mehr geschwächt wird unter anderem durch die modernen Lebensgewohnheiten?

gestern las ich, daß es jedes Jahr etwa 40 Todesfälle in Deutschland durch Fuchsbandwurminfektionen gibt....
deutlich mehr als Maserntodesfälle?
und es gibt keine Impfung dagegen.

liebe Grüße
Lehrling
:daumen:
Peterle hat geschrieben:
18 Impfungen im ersten Jahr.
Also alle 3 Wochen zum Doktor
Ne ne ne, ich glaube zwar viel aber das nicht.
Glauben ist ein andere Bezeichnung für nichts wissen.
Wenns nicht so traurig wär :mued: , aber für bedingt Lernfähige: es gibt Kombiimpfungen.
Und den Impfplan bis zum 24Monat kann man öffentlich einsehen (12 Impfungen).

Peter
Das ist der eine Horror für die Kleinen!
Über die Vielfachimpfungen der Masttiere wird sich aufgeregt aber nicht über diese Vielfachimpfungen bei Kindern, die die Kinderkrankheiten durchaus gut überleben wenn sie sie denn auskurieren können. Die Welt ist verkehrt.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#176

Beitrag von Rohana »

Peterle hat geschrieben: Abgesehen davon geht es um Impfzwang allgemein und nicht allein um Masern. Und um die aufällig gestiegene Immunschwäche seit Einführung der Massenimpfungen bei Kindern sowie den seltsamen Zufall, dass die Kindersterblichkeit in Ländern mit sehr hoher Impfquote am höchsten zu sein scheint:
Amerikanische Kinder erhalten im ersten Lebensjahr beispielsweise 26 Impfungen. Die Kindersterblichkeit beträgt in den USA mehr als 6 Kinder pro 1000 Lebendgeburten. In Schweden und Japan dagegen werden Kinder mit nur 12 Impfungen bedacht. Interessanterweise sterben dort pro 1000 Lebendgeburten weniger als drei Kinder. (Deutschland rangiert mit 18 Impfungen und einer Sterblichkeitsrate von 4 Kindern pro 1000 Lebendgeburten im Mittelfeld).
Quelle: https://www.impfen-nein-danke.de/wusste ... impfungen/
Das ist wieder so die Sache mit der Statistik... wer wird erfasst und was gibt es noch für Faktoren? Amiland hat in puncto ärztlicher Versorgung keinesfalls einen Standard der mit Deutschland oder Schweden vergleichbar wäre, vermutlich auch nicht mit Japan. Da läuten bei mir gleich schonwieder die Alarmglocken ;)

... genau das steht sogar in der Studie... "Nicht Impfungen schützen, sondern Hygiene und ausreichend Nahrung" tadaa. Irgendwie logisch. Und was, wenn man beides hätte? :grr:

Passive Immunisierung:
Durch das Blut der Mutter und durch Muttermilch sollte zumindest sofort einfallen, dann gibt es auch noch Vererbung.
Ersteres ja, wenden wir z.B. aktiv an über Mutter-Schutzimpfung gegen Rota- und Coronaviren (beim Rind). Wird gut vertragen und ist allemal besser die Mama bekommt nen kleinen Pieks, als dass das Kleine Durchfall bekommt der nur sehr schwer zu behandeln ist. Dieser Schutz hält zwar nur relativ kurz an, bringt uns aber über die kritische Phase, in der das Immunsystem der Kleinen noch nicht genügend ausgebildet ist.

Vererbung? Dann dürften wir doch mittlerweile keine Masern kennen, soviele Generationen vor uns wie schon Masern überstanden haben... würd ich meinen. Vielleicht hast du da noch weitere Einsichten zu.
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#177

Beitrag von Peterle »

Wie ich oben geschrieben habe beziehe ich mich nicht nur auf Masern. Mein Vater war nach eigenen Aussagen immun gegen Tollwut (aber konnte Überträger sein). Ob es auch Menschen gibt die Masern nicht bekommen können, habe ich nicht nachgelesen. Vielleicht morgen.

Und Masern waren nach den 50igern kein wichtiges Thema mehr, erst ab 1970 mit den Massenimpfungen. Weil wenn die Mutter Masern hatte und das Kleinkind bekommt diese auch, dann ist der Verlauf relativ unkompliziert. Und die Immunität hält ein Leben lang, ganz im Gegensatz zu den Impfungen.
Und auch wenn das mit der Kindersterblichkeit nicht ins Gewicht fallen sollte ist das kein Argument für Impfen oder?

Gruß

Peter
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#178

Beitrag von Rohana »

Nö, aber auch kein Totschlagargument dagegen - darum ging es mir ;)
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Herbstelfe
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#179

Beitrag von Herbstelfe »

Wow, Peterle, jetzt geht's aber los! Dauerausscheider sind ja bei Salmonellen gut bekannt, aber bei Tollwut? Ich hoffe, der Fall ist medizinisch detailliert dokumentiert, denn das dürfte weltweit einzigartig sein!

Ich bezwecke hier gar nichts. Ich muss Impfgegner nicht überzeugen - und sie mich nicht!

Es geht um die Frage, ob man sein Baby oder Kind impfen lassen möchte. Ich finde schon, dass zu der Überlegung auch gehört, dass ein ungeimpftes Kind nicht in allen Kitas einen Platz bekommen wird und im Infektionsfall zeitweise von der Schule ausgeschlossen werden kann.

Ich finde, dass man sehr wohl kritisch diskutieren kann, ob wirklich alle Impfungen nötig sind (allen voran Grippe, Windpocken, FSME z.B.) und dass eine Risikoabwägung sehr sinnvoll ist. Aber bitteschön mit einer gesunden Portion Realismus und sachlichen, belegbaren Fakten. Hier häufen sich Mythen, Legenden und die wildesten Theorien dazu, was impfen und Zusatzstoffe alles auslösen sollen - wobei diejenigen hier, die das anführten, selber einräumen mussten, dass das weder belegt noch Stand der Wissenschaft sei (bzw. man dieser sowieso nicht glaubt). Ausdenken kann ich mir auch viel, aber ich belege meine Statements halt schon gern mit möglichst neutralen und sachlichen Quellen (Und nein: Zu neutralen Quellen gehören für mich weder homeopathy.at noch impfen-nein-danke.de; Sprechende Domains sind ja schon irgendwie fies).

Wenn man diesen Thread hier liest, bekommt man den Eindruck, dass Impfen ein absolut unkalkulierbares Risiko ist, während die angesprochenen Infektionskrankheiten total problemlos überstanden werden, wenn man nur "mal richtig krank sein darf". So wie früher. Mit im Bett liegen und Jalousie runter. Dem widersprechen alle epidemiologischen Aufzeichnungen, Komplikations- und Mortalitätsraten. Die entsprechenden Statistiken bei neutralen Quellen wurden hier wiederholt angeführt und von euch immer wieder übergangen oder geleugnet.

Ich muss euch nicht überzeugen, denn eigentlich ist es mir ziemlich schnuppe, ob ihr geimpft seid oder nicht und warum.
Es findet sich nur "im Internet" eine so umfangreiche Dämonisierung des Themas impfen, dass ich für die, die unentschlossen sind und das hier lesen, einen Kontrapunkt in der Diskussion stellen möchte.

Denn was ihr hier erzählt, ist weder der aktuelle Stand des Wissens noch gesellschaftlicher Konsens.
Keine Zeit für dumme Späße, ich hab zu tun mit Älterwerden.
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#180

Beitrag von Peterle »

@herbstelfe

die Aussage von meinem Vater habe ich nur (unkritisch :eek: ) wieder gegeben. Wenn das Murks ist(offensichtlich), dann tut mir das leid. Wäre nicht das erste mal, das ich auf solch einen Fake von Ihm reingefallen bin :motz:

Du hast schon recht und ich hatte das ja auch bestätigt, es gibt durchaus Argumente dafür. Aber eben auch dagegen und im Netz findet man vor allem den Konsens unser Vortänzer, weniger das rein kritische.
Aber wenn wir schon versuchen einen Mittelweg zu definieren, wie siehst du denn die Abhängigkeit von einer Masernimpfung?
Noch mal rekapituliert für Deutschland (wie ich das verstanden habe):
- Masern sind schon seit Jahrhunderten dokumentiert und sind eine rein menschliche Krankheit (ev. Virus)
- in den 50igern (und den darauf folgenden Jahren), also losgelöst von Krieg, Elend und Sonstigem, war das eine häufige aber nicht als kritisch angesehen Erkrankung
- Studien belegen 4 von 1000 Todesfälle (wobei ich nicht erkennen kann ob weltweit oder nur in D)
- Durch Impfungen sind es 4 von 1.000.000 Todesfälle, Impfversager nicht mitgezählt
- Eine dauerhafte immunisierung kann durch Impfen nicht erreicht werden.
- Eine Weitergabe der Immunisierung durch die geimpfte Mutter über Plazenta oder Muttermilch ist kaum oder nicht nachweisbar.
- Eine Ausrottung der Masern durch Impfen bedeutet eine weltweite Impfquote von > 95%

Da stellen sich mir diese Fragen:
- Warum sind die Epidemien im Mittelalter oder Neuzeit nicht mit den Erkrankungen in D aktuell zu vergleichen (was die Auswirkungen angeht)?
- Ist die Variante wie zwischen 1950 und 1970 bei ausreichender Überwachung nach aktuellem Stand in D nicht akzeptabel? Welche Todesrate wäre denn dann realistisch?
- Ist eine Ausrottung ohne Zwangsimpfungen wie bei Polio seinerzeit weltweit überhaupt realistisch?
- wie steht die Masernimpfung inklusive der Impfversager, Nebenwirkungen, Restrisiko und nachlassendem Schutz im Vergleich zu den Verweigerern da?

Ich glaube das reicht erst einmal um auf ein sachliches Level zu kommen. (Und nun bin ich doch auch bei den Masern angekommen, dabei wollte ich das eher nicht).
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