Impfen und Co. bei Babys

Gesunde Ernährung, Bewegung, Hygiene etc.
Rati
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#101

Beitrag von Rati »

Jo 65, was du da berichtest trifft auf meine Jungs auch alles zu... nur die sind des öfteren mal geimpft worden.
Auch ich selber - strikt durch die ostdeutschen Impfaktionen kontaminiert, habe keine von den erwähnten Krankheiten und habe eindeutig zu Arbeitgeberfreundlich Krankeheitsausfälle.
Einmal Grippe in den letzten drei Jahren (da lass ich mich nich gegen impfen) und sonst immer nur gesund.... son shit. :)

Zum Glück wollen wir das ja jetzt nicht statistisch bewerten sondern sind uns bewust das wir hier von Einzelpersonen sprechen. :mrgreen:

Grüße Rati
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#102

Beitrag von Peterle »

@Rati

du hast gelesen was ich da zitiert hatte?

Gruß

Peter
Rati
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#103

Beitrag von Rati »

klar, aber warum fragst du mich das, nicht ich behaupte das es einen Unterschied zwischen geimpft und ungeimpft gibt. :)

Grüße Rati
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#104

Beitrag von Peterle »

Auch ich selber - strikt durch die ostdeutschen Impfaktionen kontaminiert, habe keine von den erwähnten Krankheiten und habe eindeutig zu Arbeitgeberfreundlich Krankeheitsausfälle.
Deswegen :)

Grüße

Peter
Rati
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#105

Beitrag von Rati »

genau, um zu zeigen das Gesunderhaltung nicht hauptsächlich irgendwas mit impfen oder nichtimpfen zu tun hat.
Uuuund, dein Artikel bezog sich nur auf Allergien und nicht auf die in der super usaStudie aufgeführten Krankheiten.

Grüße Rati
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#106

Beitrag von Peterle »

:flag:
Rati
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#107

Beitrag von Rati »

:)
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Herbstelfe
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#108

Beitrag von Herbstelfe »

ina maka hat geschrieben: Nein, bei Tetanus gibt es keine Herdenimmunität.
Eine Herdenimmunität kann natürlich nur bei Erregern entstehen, die auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Nur dann können Infektionsketten durch Menschen mit Immunschutz (durch Impfung oder durchgemachte Infektion) unterbrochen werden. Gilt also folglich für Kinderlähmung, Diphtherie, Keuchhusten, Haemophilus influenzae Typ B-Infektionen, Hepatitis B,Windpocken, Masern, Mumps und Röteln. Also allen Krankheiten, gegen die laut Impfempfehlung geimpft werden sollte. Tetanus ist die einzige Ausnahme.
ina maka hat geschrieben: Manche Krankheiten wurden zeitgleich (manchesmal sogar ein bisschen vorher! Die passenden Statistiken bitte selber suchen) mit Einführung der Impfungen weniger - ist das ein Beweis für Kausalität?? :holy:
Nunja. Bei einer aktiven Impfung wird dem Körper in geringer Konzentration der abgeschwächte oder abgetötete Erreger injiziert, woraufhin es eine Immunantwort gibt. In der Folge werden Antikörper gebildet, so dass der Mensch im Falle einer richtigen Infektion mit dem Erreger dank der Gedächtniszellen so schnell Antikörper bilden kann, dass es zu gar keiner oder nur einer sehr abgeschwächten Form der Krankheit kommt. Wenn man die prinzipielle Wirkungsweise einer Impfung (und des Immunsystems) nicht in Frage stellt, kann es nur folgendermaßen weitergehen: Führt man flächendeckend einen Impfung ein, müsste diese Immunantwort flächendeckend bei den geimpften Personen ausgelöst werden. In der Folge müsste es zu einem Rückgang der Infektionszahlen kommen. Eine epidemische Ausbreitung ("Masernwelle") wird gebremst, da Ansteckungswege durch Menschen mit Immunschutz (wegen durchgemachter Infektion oder Impfung, s. oben) unterbrochen werden. Für mein Logikverständnis ist diese Korrelation aus kausal. Es kann natürlich auch ein rein zufälliges zeitliches Zusammentreffen zweier Phänomene sein, die rein gar nichts miteinander zu tun haben. Aber mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist das? :kaffee:
Schöner Beleg sind übrigens die aktuellen Masernepidemien, die gern im Dunstkreis von Impfgegnern/Anthroposophen/Waldorfschulen auftreten. Die Ausbreitung ist lokal glücklicherweise stark regional begrenzt, da es eben, gesamtgesellschaftlich gesehen, genügend Leute/Kinder mit aktivem Immunschutz gibt. Übrigens wurde vor ein paar Stunden eine Tote durch Masern in Essen gemeldet.
Peterle hat geschrieben: Dass, auch wenn es keinen der vorherigen Punkte geben würde, eine derart oberflächliche und undifferenzierte Betrachtungsweise ein Armutszeugnis für einen Wissenschaftler ist. Und dieses DDR-"Argument" wird als Totschlagsargument benutzt.
Ich habe nirgendwo behauptet, dass Impfungen Allergien vorbeugen! Ganz im Gegenteil, ich habe geschrieben, dass ich diesen Zusammenhang für nicht kausal halte. Es gibt bei Allergien ein Nord-Süd und ein Ost-West-Gefälle; Lebensumstände, Hygiene, Ernährung spielen eine sehr große Rolle (https://www.aerzteblatt.de/archiv/11424 ... -Allergien). Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass in Ostdeutschland mit Impfpflicht die Prävalenz von Allergien signifikant geringer ist als in Westdeutschland (zb hier: https://edoc.rki.de/oa/articles/reSp8JY ... E0FU4w.pdf). Und genau deswegen bin ich skeptisch, wenn eine Studie den gegenteiligen Zusammenhang belegt...denn...sein wir mal ehrlich. Wir haben die größere Stichprobe :mrgreen: :mrgreen:

Ich hab mir dann mal die von euch angeführte Studie unter Homeschoolern in den USA genauer angeschaut. Weil ich die Epoch Times nicht für die allerseriöseste Quelle halte, weil ich den verlinkten Artikel unsachlich formuliert fand. Und weil ich Wissenschaftlerin bin :mrgreen: Zuerst ist mir aufgefallen, dass die Studie mit den angeblich so bahnbrechenden Ergebnissen in einem sehr kleinen, neu gegründeten Fachblatt publiziert wurde und nicht etwa in einem der hochrangingen und renommierten Journals aus dem Medizin-Bereich wie z.B. damals in den 90ern die Studie, die den Zusammenhang zwischen Autismus und der Masern-Impfung belegt hat (und letztlich zurückgezogen werden musste, weil den Autoren Betrug nachgewiesen wurde). Wenn man bahnbrechende Ergebnisse hat, kann man die natürlich auch klein publizieren. Würde aber kein Wissenschaftler machen, es sei denn es stimmt was nicht mit dem Versuchsdesign, der Auswertung oder die Studie hat sonst einen Mangel, so dass sie nicht durch den sehr kritischen Korrekturprozess eines hoch angesehenen Journals kommt. Und tatsächlich schreiben die Autoren der Studie selbst, dass ihr Versuchsdesign anfällig und die Stichprobe weder randomisiert noch repräsentativ ist!
Further research involving larger, independent samples and stronger research designs is needed to verify and understand these unexpected findings in order to optimize the impact of vaccines on
children’s health.
Das steht direkt auf der ersten Seite, in der Zusammenfassung, der Studie, die Impfungen mit einem schlechteren Gesundheitszustand bei Kindern korreliert hat. (Originalartikel: http://www.assis.it/wp-content/uploads/ ... MAWSON.pdf). Weiter hinten, im Methodenteil steht, dass keine zufallsverteilte Stichprobe gezogen werden konnte und die Stichprobe nicht repräsentativ für Homeschooler ist. Okay, das ist jetzt nicht so super. Aber es kommt noch besser. Die Daten wurden nicht etwa über Mediziner erhoben, sondern über anonyme Online-Fragebögen, die von den Müttern der Kinder ausgefüllt wurden. Da es keine Möglichkeit der Identifizierung gibt, kann man zu keinem Zeitpunkt nachweisen, ob alle Sachverhalte richtig angegeben wurden, jemand den Fragebogen mehrfach ausgefüllt hat - oder ob die betreffenden Menschen überhaupt existieren. Man will jetzt natürlich keinem leichtfertig Betrug unterstellen, aber der Fakt, dass solche Fragebögen evtl in impfkritischen Kreisen auch die Runde machen und es eine Verzerrung zu einer bestimmten Gesellschaftsgruppe geben kann, die nicht überprüft und folglich auch nicht herausgerechnet werden kann, ist schon ein ganz gewaltiger Mangel im Versuchsdesign. Ordentliche Kohortenstudien sehen anders aus. Bei den Ergebnissen kommt dann tatsächlich heraus, dass geimpfte Kinder deutlich mehr an den genannten Krankheiten leiden als nicht geimpfte Kinder. In den Ergebnissen steht auch, dass die nicht-geimpfte Gruppe deutlich weniger beim Arzt ist, Routineuntersuchungen nicht absolviert wurden und weniger Antibiotika gegeben wurden. Der Zusammenhang, dass bei Kindern, die nicht zum Arzt gehen auch keine Diagnosen der betreffenden Krankheiten gestellt werden können, wodurch es automatisch zu einer Verzerrung hin zu "nicht geimpfte Kinder sind gesünder" kommt, wird leider nicht diskutiert. Meine Meinung zu den gewählten statistischen Methoden erspar ich euch jetzt mal. Sowas sind Biostatistiker, einfach unglaublich :roll:

Ansonsten halt ich es mit: Jeder soll entscheiden wie er will. Aber Fehlinformationen zu verbreiten oder mangelhafte Studien als Wissenschaft zu verkaufen...da hörts bei mir auf :aeh:
Keine Zeit für dumme Späße, ich hab zu tun mit Älterwerden.
Rabe
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#109

Beitrag von Rabe »

Euch ist aber schon klar, dass es in der DDR zwar eine Impfpflicht gab, aber bei weitem nicht so viele Impfungen und schon gar nicht auf einmal wie heute verabreicht wurden.

Was mich an der ganzen Impfsache stört ist, dass wenn Impfschäden auftreten, diese schlichtweg geleugnet werden und es ein enormer Kraftaufwand ist für eine Anerkennung zu kämpfen. Warum leugnen Ärzte oftmals den Zusammenhang zwischen Impfung und kurz darauf auftretender Erkrankung. Ich habe das bis jetzt 3x in meiner unmittelbaren Umgebung erlebt.
Erster Fall bei meinem Neffen: hohes Fieber mit Muskelkrämpfen mit anschließendem Koma nach Keuchhustenimpfung, das Kind lag eine Woche auf der Intensivstation. Vor der Impfung war er gesund. Ein Zusammenhang mit der Impfung abgestritten.
Letztes Jahr wurden Nachbars Zwillinge geimpft. Einer von beiden wurde am nächsten Morgen mit Blaulicht ins KH gefahren, er hatte Bewußseinsstörungen, Atemnot und Muskelkrämpfe. Nach 3 Wochen durfte er wieder nach Hause. Er ist, obwohl er davor gleich weit entwickelt war wie seine Schwester, seitdem entwicklungsverzögert. Ein Zusammenhang mit der Impfung wird abgestritten.
Mein Mann bekommt, weil er wegen Knieproblemen gerade beim Arzt war eine Tetanusimpfung. Da er Allergiker ist, fragt er den Arzt ob das zur Hauptallergiezeit kein Problem wäre. Für den Arzt war das kein Grund zum nicht Impfen. Es hat keine 2 Stunden gedauert und mein Mann lag beatmet auf der Intensivstation und selbst da wurde ein Zusammenhang mit der Impfung abgestritten. Es dauerte fast ein Jahr bis mein Mann wieder ausreichend Lungenvolumen hatte.

Meine Kinder sind alle Tetanus und Diphterie und teilweise Polio geimpft. Eine hatte Masern, alle Keuchhusten und Windpocken ohne irgendwelche Komplikationen. Nach den Masern wollte der Kinderarzt doch ernsthaft noch Masern impfen, ohne mir eine ernsthafte Begründung dafür nennen zu können.

Ich würde mir mehr Achtsamkeit im Umgang mit Impfungen wünschen. Und wenn es zu Nebenwirkungen kommt, dann soll das auch ohne wenn und aber anerkannt werden.

Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass ungeimpfte Kinder weniger krank sind als Geimpfte. Dazu kenne ich zu viele Ungeimpfte , die ständig irgend eine Virusinfektion durchmachen.
Nur wer sich durch nichts und niemanden instrumentalisieren lässt, kann wahre Freiheit leben!
Benutzer 72 gelöscht

Re: Impfen und Co. bei Babys

#110

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

:daumen:
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