also, dieser Schlussfolgerung kann ich auch nicht folgen Manfred.Manfred hat geschrieben:@Rati:
Ja. Die Evolution würde sich irgendwann wieder irgendeine Art von Gleichgewicht schaffen.
Das Problem ist halt, dass wir auf das von uns zerstörte Gleichgewicht angewiesen sind, welches einen Großteil der fruchtbaren Böden unseres Planeten hat entstehen lassen.
Aktuell benötigen wir pro Mensch und Jahr ca. 500 kg Nahrungsmittel.
Gleichzeitig verlieren wir pro Jahr und Mensch 4000 kg Boden. Nicht nur durch die schlechte Landwirtschaft, sondern im großen Umfang auch durch falsch verstandenen "Naturschutz".
In den letzten 150 Jahren sind ca. 50% des Oberbodens über den Jordan gegangen...
Bodenraubbau durch Abholzungen, Bebauung, Grundwasserentzug usw. sind ganz gewiss ein Problem. Da aber einen maßgeblichen Anteil im falschen Naturschutz zu suchen erschliest sich mir nicht wirklich.
Die am stärksten von solchen Zerstörungen betroffenen Erdregionen haben doch das Wort Naturschutz erst seit kurzen im Vokabular. Zerstört haben sie es durch vorherige extensive Nutzung rießiger Flächen, nicht durch Naturschutz.
Aber vielleicht verstehe ich ja immer noch nicht wo du den Zusammenhang siehst.
Für mich gibt es jedenfalls kein Zusammenhang zwischen verödung in ausgeschriebenen Naturschutzgebieten und Verödung des darum liegenden Kulturlandes.
Grüße Rati
