
Die gestrige Ausbeute an Eiern! Zu den vier "alten" Hennen sind am Montag noch drei hinzugekommen, von denen eine oder zwei aber untypisch helle (dafür recht große) Eier legen. Ich werde zum ausbrüten dann einfach die dunklen verwenden. Es ging bei der höheren Anzahl an Hennen ja vor allem um eine höhere Menge an Eiern, also will ich nicht meckern. Für das Herauszüchten von Rassemerkmalen ist es zwar keine so gute Nachricht, weil ich drei möglichst typische schwarz-kupfer- Hennen ausgesucht hatte. Aber die vier schwarzen, die ich schon hatte, legen sehr gut, also das ist ja auch eine Eigenschaft, die man weitervererben könnte, statt nur die äußeren Qualitäten. Und vielleicht kommen ja trotzdem typische Küken heraus, mal sehen.
Am Montag abend wurde der neue Hahn zu den Hühnern rübergesetzt, damit der "Quarantäne- Stall" für die neuen Hennen frei wird. Am nächsten Morgen im Gehege gluckste er schon partnerschaftlich herum. Dienstag habe ich dann die nervige Plane entfernt, und die Volierenumzäunung an einer Seite geöffnet, damit die Schar mal ins Grüne kommt. Dieses Wochenende werde ich wohl den Rest entfernen, der jetzt ja auch sinnlos geworden ist. Donnerstag nachmittag habe ich dann auch die neuen Hennen ins Gehege entlassen, was die anderen zunächst die Flucht ergreifen ließ, den Hahn aber neugierig machte. Was soll ich sagen, er probierte sie direkt nacheinander durch! Daß er fleißig ist, hatte mir die Verkäuferin wohl schon verraten, der war ja schon bei ihr für die Bruteier zuständig. Ich nehme an, ich kann später alle Eier zum Bebrüten nehmen, taube Nüsse werden wohl nicht dabei sein... Die dritte Henne hatte kaum Zeit, sich auch nur irgendwie umzusehen, also kaum war sie drei Meter weit gekommen, saß er schon drauf. Jetzt müssen die acht sich eine neue Rangordnung erhacken, bin mal gespannt, ob sich irgendwelche unerwünschten Extreme einstellen.



