Ich bin sehr zufrieden mit den LED-Panels. Vor allem jetzt, wo es so eisig ist. Da habe ich alle Jungpflänzchen wieder reingeholt und sie wechseln sich mit ihrem Plätzchen unter der Lampe ab. Da ich ja nur ein Panel habe, wechsle ich ca. alle 2 Tage die Anzuchtplatten/Töpfchen durch. Meine Erfahrung bisher: Schon 1 Tag Beleuchtung reicht um Jungpflanzen zum Ausbilden der ersten differenzierten Blätter nach den Keimblättern anzuregen. Wenn die Tomaten-Sämlinge also mickern seh ich schon nach einem Tag Beleuchtung einen Erfolg

Ich beleuchte immernoch so ca. 12-14h. Die "Licht-Pausen" alle zwei Tage beim Durchwechseln scheinen nicht zu einer Wachstumsverzögerung oder anderen Nachteilen zu führen, meiner Erfahrung nach.
Das ist für mich schon mal ein ziemlicher Erkenntnisgewinn und ich freue mich sehr über die Paletten an Chilis und Tomaten, die ich habe. Mein Mangold hat übrigens ähnlich gut auf das Licht reagiert und wird mit Wachstumsvorsprung raus können sobald sich das Wetter stabilisiert hat
Bei der Anzucht der nicht ganz so wärmeliebenden Pflänzchen sieht es leider nicht so gut aus. Die standen bei gutem Wetter immer draußen, bei der Kälte jetzt drinnen und kriegen auch regelmäßig Zusatzlicht. Trotzdem kommen die nicht so richtig aus dem Quark, ich vermute die Licht-Temperatur-Kombi stimmt nicht so richtig. Da hab ich auf der Anzuchtplatte auch relativ wild gemixt und nicht so auf die Bedürfnisse der einzelnen Arten geachtet (Levkojen, Bronzefenchel, Pimpinelle, Weiße Melisse, Johanniskraut, Monatserdbeeren, Schabzigerklee) Das nennt man wohl selbst schuld
Über die Frage mit den Auberginen hab ich ein bisschen nachgedacht, aber da ich es einfach nicht weiß, wollte ich nicht unbedingt unqualifiziert rumklugscheißen. Gibt ja Gegenden wo Auberginen ganzjährig angebaut werden...da würde ich mal einen Blick aufs Klimadiagramm werfen. Aber ich schätze, das ist total abhängig von der Sorte, so dass man da auch nicht unbedingt etwas rauskriegt.

Keine Zeit für dumme Späße, ich hab zu tun mit Älterwerden.