Euer Selbstversorger-Ärger

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kaliz
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1851

Beitrag von kaliz »

Das ist ein interessanter Ansatz. Wenn man nun durch entsprechende Drainage dafür sorgen könnte, dass der Boden bei den Artischocken immer rasch abtrocknet, vielleicht hätte man dann mehr Erfolg beim Überwintern. Meine Yucca die es auch trocken braucht habe ich auf einen Hügel Erde der mit Rasenquarz vermischt ist gesetzt, vielleicht wäre das für die Artischocken ja auch eine Möglichkeit.
Olaf
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1852

Beitrag von Olaf »

Ach, das ging mir ja irgendwie auch nicht aus dem Kopf. Eben hab ich mein Artischocken-Saatgut vom vorletzten Jahr in die Erde gebracht. Bisschen spät, wenn die dieses Jahr noch blühen sollen. Aber eh´s vergammelt.....wenns noch keimt, nächster Versuch ;)
Ich überlege, die im Winter tatsächlich auszubuddeln und in dem alten Kühlschrank zu lagern, wo ich auch Saatkartoffeln drin habe. Der steht im Exotenwinterlager, also ohne Strom. Außen sind gelegentlich -4. Die Kartoffeln sehen wunderbar aus, ich hab heute welche zum vorkeimen rausgeholt, die frühen Sorten keimen schon ein bisschen, die späte noch nicht.
LG
Olaf
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
sybille
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1853

Beitrag von sybille »

Stallpflicht und die Milben sind schon wieder unterwegs.
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emil17
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1854

Beitrag von emil17 »

Olaf hat geschrieben: Ich überlege, die Artischocken im Winter tatsächlich auszubuddeln und in dem alten Kühlschrank zu lagern, wo ich auch Saatkartoffeln drin habe.
Da ihr wohl Sandboden habt, müsste es reichen, die auf einen Hügel zu pflanzen. Sie mögen kein stehendes Wasser im Untergrund. Im Winter eine Pyramide aus Fichten oder Tannenzweigen drumrumbauen.
Wie bei so vielem was aus dem Mittelmeerklima stammt ist der nasskalte Wurzelraum das Problem. Wenn ihr natürlich im Nordosten einen Eiswinter habt, dann sind sie hin.
Sie blühen wirklich wunderschön, der Ertrag lohnt nicht.
Wer diese Art Rasierpinselblumen mag, kann es einmal mit der gewöhnlichen Eselsdistel (Onopordum) probieren, die sich leicht aus Samen ziehen lässt. Sie braucht viel Platz, denn sie sticht heftig und wird sehr gross.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Manfred

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1855

Beitrag von Manfred »

Mir hat letzte Woche irgendwer 4 mittelprächtige Eichen gestohlen.
Einfach abgesägt, Stämme mitgenommen, Äste liegen lassen.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1856

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Mariendistel ist ein etwas robusterer Ersatz, schmeckt zwar nicht ganz so delikat, ist dafür aber mindestens so gesund.

Welche Artischockensorten tragen denn schon im ersten Jahr gut? Vielleicht sollte man auch in diese Richtung denken - ??
Wir haben unsere draußen in Niederösterreich wahrscheinlich verloren - vergessen den umgestülpten Eimer und das Reisig drüber zu geben.....
Das ärgert mich gerade ein bisschen - bei den Feuerbohnen wollte ich das auch mal probieren, weil die ja mit Winterschutz angeblich wieder kommen.

Das alles ist nur eine kurze Handlung ("wenig Arbeit"), aber wenn man die "vergisst" bzw, nicht rechtzeitig erledigt, ist alles verloren.
hm
Olaf
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1857

Beitrag von Olaf »

Krieg ja ein schlechtes Gewissen, diesen Faden damit zuzulabern, aber so ist das nun mal, aus Ärgernissen entstehen manchmal gute Ideen.
Die letzte erfolgreiche Überwinterung war ein Ring aus Karnickeldraht, mit Stroh befüllt und oben drüber eine dicke Schicht (Ahorn-)Laub, die hielt das Stroh trocken.
Aber zur Eselsdiestel, kenn ich aus meiner Kindheit! Hatte ich aber vergessen. Meine Mutter hatte es im Garten, nannte es Silberdiestel, was, wie ich grad las, falsch ist. Die könnte ich ev. in die sg. "Todeszone" setzen, da wächst nicht mal Gras so richtig, aber ein paar Sukkulenten in Kübeln haben sich letztes Jahr sehr wohl gefühlt, und da ist Platz genug und sähe gut aus. Was ich eben noch so so las, seien die Knospen und die Blütenstiele ebenfalls essbar. Naja, wenns sichs nicht durchsetzt, wirds wohl geschmacklich oder ertraglich eher dürftig sein. Auf alle Fälle hat das Zeug sich problemlos selbst ausgesät.
@Ina: Bei mir sind die Sorten imperial star und auch green globe immer in ersten Jahr zu einer bescheidenen Blüte gekommen. Allderdings bei Zeiten ausgesät.
Die Mariendistel scheint ja hier auch nicht ohne weiteres über den Winter zu kommen. Dann üb ich doch weiter mit der Artischocke. ;)
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
kaliz
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1858

Beitrag von kaliz »

Mariendistel ist ein selbstaussähendes Unkraut. Die kommt ganz von alleine wieder.

@Manfred
Das mit den Eichen ist heftig.
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fuxi
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1859

Beitrag von fuxi »

Manfred hat geschrieben:Mir hat letzte Woche irgendwer 4 mittelprächtige Eichen gestohlen.
Einfach abgesägt, Stämme mitgenommen, Äste liegen lassen.
:eek: Das macht man ja nicht "mal eben". Da hat jemand geplant.
Was für dreiste Arschlöcher es gibt.


Mein Ärger heute war nicht "Selbstversorger"-Ärger, aber egal ...

Auf dem Weg zur Arbeit bin ich an einer Frau vorbeigefahren, die just in dem Moment einen mit Hundescheiße gefüllten Plastikbeutel in den Gulli stopfte. Ein Vorteil des Radfahrens ist ja, dass man jederzeit anhalten kann. Also, angehalten und darauf hingewiesen, dass der Scheißbeutel jetzt nicht einfach "weg" ist, sondern durch Abwasserkanäle schwimmt und am Ende in der Umwelt landet. (Bei uns verläuft zum Beispiel in dem Wäldchen neben der Kleingartenanlage ein offener Abwasserkanal und seit dem lezten Hochwasser steht da ein abstoßendes, aber auch eindrucksvolles Monument gegen Plastik-Scheißebeutel: Ein Bäumchen, bei dem an jedem einzelnen Zweiglein mindestens ein scheißegefüllter Beutel hängt.)
Auch nach dem Gespräch, in dem ich doch nachdrücklich gebeten habe, mal darüber nachzudenken, was mit diesem Beutel passiert und dass ihr Müll auch ihre Verantwortung ist, bin ich nicht sicher, dass sie das kapiert hat.

Sie dachte, dass man "die Beutel an den Rand des Bürgersteigs legen soll, damit die Straßenkehrer (sic) sie mitnehmen". :dreh:
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1860

Beitrag von Minze »

fuxi hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Mir hat letzte Woche irgendwer 4 mittelprächtige Eichen gestohlen.
Einfach abgesägt, Stämme mitgenommen, Äste liegen lassen.
:eek: Das macht man ja nicht "mal eben". Da hat jemand geplant.
Was für dreiste Arschlöcher es gibt.
In der Tat, dreist.

Heute gelesen: In einem Zoo bei Paris wurde ein Nashorn erschossen, das Horn abgesägt und mitgenommen (Wert ca. 40.000 Euro), da hat man keine Worte :ohoh:
Liebe Grüße
Minze
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