Hallo Till, danke für deine Antwort. Sorry, ich war mal wieder ewig nicht hier. Die 80g/min waren wahrscheinlich mein Schreibfehler, es sei denn die haben es ganz schnell auf der Seite geändert

Glaub ich ja nicht, also Asche auf mein Haupt.
Deinen Link hab ich gelesen, bestätigte die Vermutung - Plexiglas. Wir haben uns jetzt trotzdem drauf eingelassen und das schreibe ich jetzt für alle die sich künftig die gleiche Frage wg Kunststoffabrieb stellen.
Die Mühle ist genauso wie beschrieben. Hochwertige Qualität, technisch sehr einfach, was es ermöglicht, sie komplett auseinanderzunehmen. Sowas mag ich sehr, frei von jeglichem Schnickschnack und im Zweifelsfall kann man sich weitgehend selbst helfen, wozu es bei bestimmungsgemäßem Gebrauch vermutlich nicht allzubald kommt.
Das Manko ist der Plexiglaszylider. Es ist eben ein transparentes Material gewählt, damit man Einblick in die Vorgänge im Inneren hat. Sehr schön. Wir haben uns vorab gefragt, ob das Mahlwerk im Inneren vielleicht ständig einen leichten Abrieb im Zylinder verursachen könnte. Danach sieht es eigentlich nicht aus. Aber natürlich muss eine Öffnung da sein um Schrot und Mehl rauszulassen. Diese Öffnung ist ein schmaler (~5mm) Schlitz parallel zum Mahlwerk. Dieser Schlitz war grob ausgesägt und völlig gratig. Etliche Plastikteilchen hingen halbfest dort, bereit nach und nach im Laufe der Nutzung ins Mahlgut zu rieseln. Ich sah keine andere Lösung als diesen Schlitz mit feinem Schleifpapier nachzubehandeln. Das war machbar aber in Anbetracht des doch stolzen Preises hätte man definitv mehr erwarten dürfen. Ganz abgesehen, dass ich den Schliff ja entfernen musste, was zuverlässig nur durch Abspülen möglich war. Also ein Mikroplastikeintrag in unsere Pflanenkläranlage. Minimal, klar. Aber ein kleiner Beitrag zu einem im größerem Massstab betrachtet sehr erheblichem Problem.
Der Zylinder sollte definitiv aus Glas bestehen. Zumindest eine einwandfreie Bearbeitung des Plexiglases wäre obligatorisch gewesen! Dann hätten die das Mikroplastikabriebproblem schon am Werk gehabt. Haben sie eh, denn der Zylinder musste ja wie tausende seiner Art schon gesägt, gebohrt, was weiß ich was werden. Ich hasse es, mit meinem Kauf das unterstützt zu haben. Klar ist KOMO ein kleiner Fisch, verglichen mit anderen Mikroplastikquellen. Aber gerade so ein Unternehmen was Nachhaltigkeit und bewusste Lebensweise als Aufhänger hat. Naja

Ich werde dem Hersteller diesen Punkt rückmelden, vielleicht passiert irgendwann was. Kann unmöglich die einzige sein, die das stört.