Bin schon wieder bei der Planung für Tomaten 2017 :-)
Eigentlich wollte ich drastisch reduzieren und nur noch ganz wenige Sorten anpflanzen, nachdem mich 2016 so viele Sorten vom Geschmack enttäuscht haben (ok - war auch vom Wetter nicht ideal), aber dann lag Dreschflegel "Saaten und Taten" im Briefkasten und meldete sich hier auch noch "lycopintomate" an, der kostenlos Saatgut sooo vieler Sorten anbietet und schon war ich wieder im Tomaten-Wahn
Bin beim Stöbern zu Sorten und Samen auf ein Samenfest bei Rapunzel in Legau gestoßen (hab das auch mal unter Termine verlinkt). Beim Samenfest 2016 gab es einen Vortrag zur Tomatenanzucht von einer Melanie Grabner, den ich hier mal verlinke, weil er vielleicht für den einen oder anderen interessant sein könnte. Gerade auch für Neue hier (aber nicht nur die) eine schöne Zusammenfassung (sorry, falls das hier schon mal verlinkt sein sollte, dann hole ich es hiermit wieder hoch:
http://www.rapunzel.de/samenfest-rueckblick.html
Eine interessante Anregung war für mich das gute Durchfeuchten der Erde in den schon vorereiteten Aussaattöpfen einen Tag vor der Aussaat und die Abdeckung der Samen nach dem Legen mit Sand (da lichtdurchlässiger und leichter als feine Schicht zu dosieren). Besonders nachdenkenswert fand ich auch ihre Ausführungen über Unterschiede selbst aufbereitetes Saatgut und industriell aufbereitetes Saatgut. Nach ihrer Erfahrung geht eigener Samen sicherer auf als gekaufter(!) und sind eigeneTomatensamen mindestens 10 Jahre keimfähig, sie hat sogar schon wesentlich ältere erfolgreich gesät. Das schreibt sie den feinen Härchen zu, die auf den Samen sind, die bei industrieller Aufbereitung der Samen verlorengehen (Samen sind ganz glatt "poliert"), bei manueller Aufbereitung aber erhalten bleiben und vielleicht eine wichtige Funktion z.B. als Verdunstungsschutz oder so haben.
Auf ein neues Tomatenjahr mit noch mehr Sorten
