In Deutschland existiert der nette Passus der "guten, fachlichen Praxis" aus dem hervorgeht, dass bei drohender Resistenz ein geeignetes Resistenzmanagement betrieben werden muss. D.h. andere Wirkstoffgruppen (Sulphonylharnstoffe, Phenoxycarbonsäuren, etc) müssen verwendet werden. Im Moment wüsste ich allerdings nicht wo in DE Glyphosatresistenzen aufgetreten sind? In Amerika ist das logisch, weil da fast ausschließlich mit Glyphosat und in extrem hohen Aufwandmengen gearbeitet wird.Buchkammer hat geschrieben:Aso, ja: Ackerunkräuter stellen sich auf die Glyphosat-Duschen ein = das enorme Resistenz-Problem fordert immer höhere Mengen an Wirkstoff -> negative Auswirkungen = immer mehr Dünger muss eingesetzt werden.Manfred hat geschrieben:Interessant finde ich gerade die Aussage zum höheren Düngerverbraucht.
Aber nicht bei uns - nur in Nord- und Südamerika und das ist weit weg.
Als Beispiel: Ein deutscher Landwirt setzt Glyphosat nach der Stoppelbearbeitung ein und kommt mit 50% und noch weniger der maximalen Aufwandmenge (3,6kg Wirkstoff je Hektar) aus. Ein Landwirt in Iowa verwendet ca 15 Liter = ca. 10kg Wirkstoff ==> Ergebnis der langjährigen, einseitigen Glyphosatdusche


