Omas alte Haushaltstricks

Hildegard
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Re: Omas alte Haushaltstricks

#71

Beitrag von Hildegard »

Schmilzt das Wachs denn dann nicht in der Sonne?
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
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osterheidi
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Re: Omas alte Haushaltstricks

#72

Beitrag von osterheidi »

hm..könnte sein. ich kenne das von den wachsjacken und das haben wir früher auch selbst versucht. kann mich nicht erinnern ob das ein problem war, ich denke aber mal nicht weil wir die jacken ja benutzt haben
moorhexe
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Re: Omas alte Haushaltstricks

#73

Beitrag von moorhexe »

im haushalt meiner mutter wurde oft essigaure tonerde verwendet. ich weiß von meinem bruder, daß er selber zelte genäht hat. sicherlich
hat er damit imprägniert. ich kann aber keine erfahrungswerte einstellen. das ist schon so lange her.
Wicheler
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Re: Omas alte Haushaltstricks

#74

Beitrag von Wicheler »

Hallo,

in dem Buch Altbewährter Ratgeber für Haus und Hof von Jutta Kürtz steht:

Wasserdichte Mäntel erhält man, indem man sie mit einer essigsauren Tonerdelösung 1:10 tränkt und möglichst schnell trocknet.

Noch ein Rezept aus dem gleichen Buch

Wasserdicht macht man Stoffen mittels folgender Lösung:
Man löst 125g Alaun in wenig heißem Wasser auf, gibt 125g Bleizucker(?) dazu und die erforderliche Menge lauwarmes Wasser, den zu behandelnden Stoff ganz darin einzuweichen. Den legt man dann 24Stunden in diese Lösung und hängt ihn dann unausgewrungen auf,
........ :hmm: Vielleicht nicht zur Nachahmung empfohlen.......

Ansonsten ein schönes Büchlein mit vielen brauchbaren Rezepten, aber auch vielen Rezepten, die manchmal eine "Gänsehaut" erzeugen, z.B.:
Fettes Gras erhält man in den Gärten, in dem man jedes dritte Jahr die Fläche mit Pferdeblut tränkt :platt:

Oder wenn's einfach sein soll:

Holzwürmer lassen sich leicht einfangen, indem man in die Nähe der Löcher Eicheln legt, deren Geruch die Würmer anzieht.
Gruß Dieter
marabu
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Re: Omas alte Haushaltstricks

#75

Beitrag von marabu »

Wicheler hat geschrieben: Holzwürmer lassen sich leicht einfangen, indem man in die Nähe der Löcher Eicheln legt, deren Geruch die Würmer anzieht.
Das finde ich mal ein interessanter Tipp, für mich, als "Holzwurm"! Dankeschön :)
aller doucement, n'empêche pas d'avancer - langsam gehen, hindert nicht daran voran zu kommen
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emil17
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Re: Omas alte Haushaltstricks

#76

Beitrag von emil17 »

Wicheler hat geschrieben: Man löst 125g Alaun in wenig heißem Wasser auf, gibt 125g Bleizucker(?) dazu und die erforderliche Menge lauwarmes Wasser, den zu behandelnden Stoff ganz darin einzuweichen.
Bleizucker = Bleiazetat, sehr giftig, ist ein weisses süss schmeckendes Pulver, deshalb der Name. Früher kam es wegen Verwechslungen zu Vergiftungen.
Du kannst es ja mit Natriumazetat probieren, das ist das Zeug, was in den wiederverwendbaren Wärmekissen drin ist (die man in heissem Wasser einlegen muss, bis sie durchsichtig werden, dann wenn man den Belch-Knackfrosch auslöst der drin ist kristallisiert das Zeug wieder aus wund wird warm).
Schlichte Gemüter kaufen sich einen Gewebeimprägnierspray auf Essigsaure-Tonerde- oder Silikonbasis.
Wicheler hat geschrieben:Holzwürmer lassen sich leicht einfangen, indem man in die Nähe der Löcher Eicheln legt, deren Geruch die Würmer anzieht.
Soll man die Eicheln an die vom Hausbock befallenen Dachsparren nageln?
Das ist sowieso Unsinn, der Wurm kann gar nicht aus dem Loch, weil das mit Bohrmehl = Kot verstopft ist.
So einen in der Art hab ich auch noch:
Schlafwandler werden geheilt, indem man einen Bottich voll Eiswasser vor das Bett stellt, so dass sie beim Schlafwandeln hineintreten und dann wach werden. Wacholder- oder Rosenzweige ums Bett ausgelegt tun den gleichen Dienst.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Wicheler
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Re: Omas alte Haushaltstricks

#77

Beitrag von Wicheler »

Hallo emil,

ich hab ja geschrieben, manche Rezepte erzeugen eine Gänsehaut, war nur als Beispiel gedacht und niemals nie nicht zur Nachahmung empfohlen

Das mit dem Holzwurm, das könnte stimmen. Ich hab in meinem Fachwerkhaus Decken erneuert, da lagen eine Menge Eicheln unter den Brettern rum, die :hmm: Mäuse? dahin getragen haben. Die Meisten waren ausgefressen, einige aber auch vom Holzwurm angebohrt. Schade, ich hätte damals mal einige Eicheln "sezieren" sollen. Allerdings, wenn man die Löcher sieht, ist es zu spät, dann ist der Käfer ausgeflogen.

Ich lese schon mal gern in solchen Büchern, man erinnert sich an viele Dinge, die man als Kind als selbstverständlich wahrgenommen hat und die Einem heute ziemlich .....eigenartig vorkommen. Vieles ist aber auch schon fast genial, :oma: :opa: waren manchmal ganz schön clever!
Gruß Dieter
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emil17
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Re: Omas alte Haushaltstricks

#78

Beitrag von emil17 »

Es ist einfach so, dass die holzzerstörenden Käferlarven (Holzwürmer) ihren ganzen Entwicklungszyklus im Holz vollbringen und es erst als Käfer verlassen.
Ich zweifle nicht daran, dass die Eicheln wurmstichig waren, aber ich glaube nicht, dass das die gleichen Würmer waren, die sich vorher von deinem Dachgebälk ernährt haben.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Omas alte Haushaltstricks

#79

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

emil17 hat geschrieben:ich glaube nicht, dass das die gleichen Würmer waren, die sich vorher von deinem Dachgebälk ernährt haben.
nicht die gleichen?
Gehen andere Wurmarten in Eicheln als in Holzbalken?
Wahrscheinlich waren es nur einfach nicht dieselben, oder?
Tut mir leid, ich hänge an den feinen Bedeutungsunterschieden, die aber niemand mehr beachten will ;)

Also sollte man die Eicheln zur Zeit, in der die Käferweibchen Eier legen, nebem dem Dachgebälk plazieren - oder?
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emil17
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Re: Omas alte Haushaltstricks

#80

Beitrag von emil17 »

ina maka hat geschrieben:Gehen andere Wurmarten in Eicheln als in Holzbalken?
Viele der Tierchen sind sehr anspruchsvoll, was die Art und Qualität des befallenen Holzes angeht.
Genau so wie die meisten Schmetterlingsraupen lieber verhungern, statt Blätter der falschen Pflanze zu fressen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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