Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#501

Beitrag von Manfred »

Mir geht es hier nicht um Sinn und Zweck der Verordnung, darüber ließe sich auch trefflich streiten, sondern um die Art und Weise des Vorgehens.
Der Halter war ja offensichtlich sogar Willens, die Tiere zu markieren. Nur wurde ihm sogar der Betäubungsschuss verweigert, der bei verwilderten Tiere das noch am ehesten funktionierende Mittel ist.
Wer mal gesehen hat, wie so eine verwilderte Herde auf Fang und Zwangsfixierung reagiert, der weiß, was ich meine.
Ich habe mehrere Kunden im Naturschutzbereich mit Rinder-Rückzüchtungsprojekten in halbwilden Herden. Über normale Fangeinrichtungen (Panels mit 1,6 m Höhe) springen die in Panik oft drüber. Deshalb haben wir schon mehrere Fanganlagen in Sonderhöhe fertigen lassen.
Und im Fangstand meinen manche Tiere um ihr Leben kämpfen zu müssen als ob sie ein Rudel Wölfe im Nacken hätten. Ohne diverse Prellungen und Schürfwunden geht das trotz glatter Wände nicht ab.
Gelöschter Benutzer 54

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#502

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

ich find das zum kotzen. leben zu nehmen für nichts und wieder nichts ist die größte unart des menschen.

ich frag mich da, wer ist der arxxx, der den job gemacht hat und das töten übernommen hat? geht der, nachdem er die trächtigen tiere abgeschossen hat, nach hause zu frau und kind und tut als ob nichts wär?

bäh.

schlimm genug, dass irgendwelche vom leben weit entfernten schreibtischtäter solche anordnungen geben. aber noch schlimmer, dass sich jemand findet, der das tatsächlich durchführt. courage, quo vadis?
mot437
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#503

Beitrag von mot437 »

hab ich schon oft geschriben .....das das meiner meinung nach einfach wildtiere und keine haustiere mer sind wen man nicht taeglich mit jedem tier kontakt hat und sie das ganze jar nie im stal hat wo man taeglich uben kan zb mit halfter auf die strasse oder ferladen oder fuspflege ect

wen man meint das betaubungsgewere und fangiter der einzige menschenkontakt sind und selbst ein melkroboter und n fueterungschip am halsband ..............

das sind dan wildtiere fuer mich

solen die mal erst ale fuechse rehe und wildschweine chipen befor sie tiere toeten die gesund sind und nicht mal das fleisch essen :motz:
das get zuweit
Sei gut cowboy
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#504

Beitrag von Manfred »

Der Uria e.V. hat heute die Fachanwälte Schneider & Collegen in München beauftragt einzugreifen.
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#505

Beitrag von Rohana »

Zum Fall der Tiertötung bei Grossbardau eine Gegendarstellung der Behörde: http://www.landkreisleipzig.de/presseme ... pm_id=2618
Das liest sich schonmal ganz anders.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Gelöschter Benutzer 54

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#506

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

sind denn bei euch auch rehe und alles andre wild mit ohrmarken ausgestattet, wenn unregistrierte unbemarkte tiere die lebensmittelsicherheit gefährden?
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MeinNameistHASE
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#507

Beitrag von MeinNameistHASE »

kraut_ruebe hat geschrieben:sind denn bei euch auch rehe und alles andre wild mit ohrmarken ausgestattet, wenn unregistrierte unbemarkte tiere die lebensmittelsicherheit gefährden?
Soweit ich das überblicken kann wird bei allen offiziellen Verkäufen/Abgaben von Wildfleisch eine Fleischbeschau durch das zuständige Veterinäramt durchgeführt. Dazu wird das Stück Wild mit einer Art Ohrmarke versehen.

Und was die Gefährung angeht: Stallanlagen müssen so abgesichert sein, dass das Nutztier nicht mit einem Wildtier in Kontakt kommt (Theorie). In der Praxis stehen bei manchen Betrieben die Tore tags und nachts sperrangelweit offen. Die Tore, Rollgitter etc. sind nur da, dass bei einer unangekündigten Kontrolle alles Nötige vorgezeigt werden kann.
Ich verlasse mich auf meine Sinne: Irrsinn, Wahnsinn und Blödsinn!
Gelöschter Benutzer 54

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#508

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

danke für die info, jonas
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#509

Beitrag von mot437 »

ja diese stelungsname ist ganz anders
:kaffee:
Sei gut cowboy
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#510

Beitrag von Manfred »

MeinNameistHASE hat geschrieben: Soweit ich das überblicken kann wird bei allen offiziellen Verkäufen/Abgaben von Wildfleisch eine Fleischbeschau durch das zuständige Veterinäramt durchgeführt. Dazu wird das Stück Wild mit einer Art Ohrmarke versehen.

Und was die Gefährung angeht: Stallanlagen müssen so abgesichert sein, dass das Nutztier nicht mit einem Wildtier in Kontakt kommt (Theorie). In der Praxis stehen bei manchen Betrieben die Tore tags und nachts sperrangelweit offen. Die Tore, Rollgitter etc. sind nur da, dass bei einer unangekündigten Kontrolle alles Nötige vorgezeigt werden kann.

Das ist nicht zutreffend. Jäger sind durch ihre Ausbildung kundige Personen, die das noch lebende Stück (entspricht Lebendbeschau) wie auch das erlegte Stück selbst auf bedenkliche Merkmale untersuchen.
Nur wenn bedenkliche Merkmale gefunden werden, ist eine amtliche Beschau notwendig.

Bei allesfressenden Tieren (Schwarzwild, Dachs, Fuchs etc. und Nutria) entnimmt der Jäger eine Trichinenprobe und lässt diese in einem entsprechenden Labor oder durch einen TA untersuchen.
In Regionen wo bei Schwarzwild eine Untersuchung auf Strahlenbelastung Pflicht ist, werden die Tierkörper mit Marken versehen, die eine sichere Zuordnung der Problem erlauben.
Die Probe wird ebenfalls durch den Jäger entnommen und dann bei zugelassenen Stellen untersucht.

Was das Abschotten von Ställen angeht: Das betrifft hauptsächlich Schweine und Geflügel und soll die im Stall gehalten Tiere, die in der Regel kaum Immunschutz haben, gegen das Eindringen von Krankheiten von außen und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Schaden (langsameres Wachstum durch Krankheit, medizinische Kosten, bei schlimmen Krankheiten Verlust der Tiere) schützen.
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