Impfen und Co. bei Babys

Gesunde Ernährung, Bewegung, Hygiene etc.
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Rohana
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#51

Beitrag von Rohana »

"körperlich misshandelt" (Schmerz beim Einstechen der Nadel bzw. Verletzung der Haut)
Bitte wie... und warum bezieht sich das nicht auf sämtliche "Medikamente" die per SPritze verabreicht werden? Und wenn es kein Medikament ist, sondern nur ein Stärkungs/Beruhigungs/Betäubungsmittel etc... was für absurdes Zeug. Oder vereinfacht gesagt, arme Ärzte, die stehen mit einem Bein im Knast wenn sie was tun (siehe oben) und wenn sie es nicht tun, wirds bestimmt als "unterlassene Hilfeleistung" gewertet oder so.
Zum ersten Mal war es möglich die Rohdaten einer solchen Studie als Normalbürger zu erwerben (90,-).
Wow. Datenschutz, nicht vorhanden... :ua:

Zu "Ungeimpfte Kinder sind gesünder" kann ich nur sagen, dass das sein mag wie es will - impfen tut man gemeinhin gegen ganz bestimmte Krankheiten (und ihre Folgen), nicht für die allgemeine Gesundheit.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Adjua
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#52

Beitrag von Adjua »

ina maka hat geschrieben:
Adjua hat geschrieben:Steinbock, da brauchts keine Studie sondern nur Adam Riese. Also den Artikel ein
Und: nicht jede Nebenwirkung ist tödlich. Es kann auch so "gut" ausgehen, dass nur die Gesundheit geschwächt wird und man anfälliger wird, Allergien bekommt und solche Späße - dass das nicht passiert erwarte ich von einem Medikament, welches der Gesundheitsvorsorge dient eigentlich schon ...
Von Nebenwirkungen der Masernerkrankung (Blindheit usw.) ist in der Rechnung (der Einfachheit halber, auch bitter notwendig, wie man sieht :ohoh: ) noch gar nicht die Rede gewesen. Es reicht auch völlig, wenn man die Toten zàhlt, meine ich ...

Wirkung ohne Risiko von Nebenwirkungen wird in der Esoterik versprochen, jede(r) seriöse(r) Mediziner(in) wird so etwas nie behaupten. Für jeden Menschen der in Biologie aufgepasst hat und hin und wieder das Hirn einschaltet (kann man durchaus manchmal machen anstatt nach "Studien" zu rufen) ist es auch klar, warum das so ist.
Nightshade
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#53

Beitrag von Nightshade »

Dyrsian hat geschrieben: Das man sich mit Pollenallergie aber arangieren muss, stimmt. Man muss die Krankheit annehmen, eine ausgeglichene Geisteshaltung entwickeln.
Richtiger Heuschnupfen bedeutet Herz Kreislaufprobleme, Atemschwierigkeiten, Bettlägerigkeit. Wer dann Pollen isst, ist entweder lebensmüde, sehr dumm oder hat ein entsprechendes Cortisonpräparat griffbereit. Ein anaphylaktischer Schock endet nicht selten tödlich.
Alle anderen, die ein bisschen Niesen müssen seien hiervon vielleicht ausgenommen.
Bei mir wird es jedenfalls seid Jahren langsam besser mit dem Heuschnupfen, ich musste dieses Jahr keinen Tag im Bett bleiben, nur 3 Tage mit Medikamenten. Hotspots meiden, rechtzeitig Pillen einwerfen, positive Geisteshaltung!
Oder die Vegetation hat sich verändert. Gibts auch. Wiesen wurden früher gemäht etc.

Wenn du so schwer allergisch bist und trotz guter Medikation noch immer Beschwerden hast, sprich deinen Arzt auf Xolair an.
Mir gehts gut wie nie mit dem Zeug. Hab direkt vergessen, dass Wiesen gefährlich sind.
(Aber: Das bekommst du nur, wenn die Alternative "hochdosiertes Cortison als Dauergabe" heißt.)

Hab im letzten Jahr sogar Pneumokokken, Grippe, Polio, Diphterie, Tetanus, Keuchhusten - Auffrischung (bzw. Pneumokokken-Einmalimpfung) ausgehalten, ohne einen Impfdippel zu bekommen. ;-)

Darf sagen, der öko-esoterische Anteil meines Arbeitsplatzes lag mit Grippe 14-21 Tage im Bett und ich musste einspringen. Ich finde ja, wenn der Dienstgeber eine Impfung zahlt und es kommt dann bei Impfverweigerern zu längeren Krankenständen wegen der fraglichen Krankheit, dann sollten die Leute anschließend die Zeit nachbringen. Ich brauche auch meine Ruhe.

Übrigens: ich hatte erste schwere Asthmaanfälle vor meiner ersten Impfung. Von der damals noch verpflichtenden Pockenimpfung wurde ich auf ärztliches Anraten ausgenommen.

Nach neueren Erkenntnissen lösen Magenschutzmittel Allergien aus. Allergene Proteine kommen aufgrund des verringerten Säuregrads unzerstört in den Darm.
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#54

Beitrag von Hildegard »

Alternative wäre ev. epidermale Verabreichung..da braucht man die giftigen Füllstoffe (Thiomersal, aluminium nicht) oder auch Spenglersan-Kolloide.
vielleicht als Hilfe die Erklärung dieses Arztes.
http://www.homeopathy.at/impffrage
LG Hildegard
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fuxi
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#55

Beitrag von fuxi »

Rohana hat geschrieben:
"körperlich misshandelt" (Schmerz beim Einstechen der Nadel bzw. Verletzung der Haut)
Bitte wie... und warum bezieht sich das nicht auf sämtliche "Medikamente" die per SPritze verabreicht werden? Und wenn es kein Medikament ist, sondern nur ein Stärkungs/Beruhigungs/Betäubungsmittel etc... was für absurdes Zeug. Oder vereinfacht gesagt, arme Ärzte, die stehen mit einem Bein im Knast wenn sie was tun (siehe oben) und wenn sie es nicht tun, wirds bestimmt als "unterlassene Hilfeleistung" gewertet oder so.
Das bezieht sich auf jegliche ärztlichen Behandlungen, die gegen deinen ausdrücklichen oder mutmaßlichen Willen erfolgen. Das nennt sich "Zwangsbehandlung" und ist juristisch in nahezu allen Fällen Körperverletzung.
Dein Körper, deine Entscheidung. Daran ist der Arzt gebunden, Hippokratischer Eid hin oder her.

Bei nicht-einwilligungsfähigen Patienten ohne auffindbare (oder auf den spezifischen fall anwendbare) Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung (in erstere wird niedergeschrieben, welche Behandlungen der Patient wünscht oder nicht wünscht, die anderen beiden übertragen die Entscheidungsbefugnis auf eine andere Person, die dann in die Behandlung einwilligt oder nicht) muss nach bestem Wissen und Gewissen nach dem mutmaßlichen Willen des Patienten gehandelt werden oder gerichtlich ein Betreuer eingesetzt werden. Aber damit die Ärzte ihren Job machen können, sagt die Bundesärztekammer:
In Notfallsituationen, in denen der Wille des Patienten nicht bekannt ist und für die Ermittlung individueller Umstände keine Zeit bleibt, ist die medizinisch indizierte Behandlung einzuleiten, die im Zweifel auf die Erhaltung des Lebens gerichtet ist. Hier darf der Arzt davon ausgehen, dass es dem mutmaßlichen Willen des Patienten entspricht, den ärztlich indizierten Maßnahmen zuzustimmen.
Im weiteren Verlauf gelten die oben dargelegten allgemeinen Grundsätze. Entscheidungen, die im Rahmen einer Notfallsitua-tion getroffen wurden, müssen daraufhin überprüft werden, ob sie weiterhin indiziert sind und vom Patientenwillen getragen werden.
(>>Quelle<<)
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#56

Beitrag von blueberry »

LineJuli hat geschrieben:Hallo,
mein kleiner Sohnemann ist jetzt 5 Wochen alt und total gesund und munter (naja, ausser die Windel ist voll, er hat hunger oder möchte kuscheln...) ich stille voll, geh mit ihm raus. Jetzt will die Ärztin profilaktisch Vitamin D und Fluorid sowie in zwei Wochen die ersten Impfungen geben (Rotaviren und Pneumokokken).
Ich würde gerne von den Eltern hier im Forum wissen, wie ihr mit den ganzen Medikamentengaben umgeht. Im Krankenhaus sollte er ja auch schon gleich Antibiotikaaugentropfen bekommen! Hab es natürlich nicht gegeben und halt genau beobachtet, hat nix getränt. Ich denke wenn mensch nen guten Kinderarzt hat der alles genau kontrolliert und die Krankheiten und Symptome noch kennt, braucht das Kind nicht so viel einnehmen und gespritzt werden. Aber hier auf dem Land ist es schwierig mit Ärzten, die haben ihre Impfempfehlung und handeln danach. Als ich Vitamin D verweigerte und nach ner Alternative fragte war die Ärztin gleich eingeschnappt und ist überhaupt nicht auf meine Bedürfnisse eingegangen. Es gibt ja z.B. auch etwas homöopathisches zur Rachitisvorbeugung (Conchae Quercus und Apatit).
Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen, weiß echt nicht was ich machen soll... Der Mensch ist doch ansich ein gesundes Wesen und braucht doch nicht von klein auf Medikamente!

Viele Grüße, Line


Nun ist das ja schon ein paar Tage her , und vieles wurde diskutiert und auch das übliche pro und contra das immer entsteht :mued:


ich möchte an dich direkt nochmal etwas richten :
Ein Tip den ich dir mitgeben möchte und für sehr sehr wichtig halte ist , man braucht einen Arzt der die eigenen Entscheidungen weitgehend mit trägt oder zumindest mal die Richtung . Ich bin davon überzeugt das dies unerlässlich ist sowohl für Impfgegener als auch für Impfbefürworter , denn wenn ich mit dem Kinderarzt( gilt meiner Meinung nach für alle Ärzte ) permanent diskutieren muss oder mich schlecht beraten fühle ist das keine gute Basis . Wir fahren für den KIA 30 km das lohnt sich in Notfällen muss man sich ohnehin schon oft genug mit Ärzten rumschlagen die merkwürdige Ansichten haben .
Liebe Grüße Blue
P.s für den Zahnarzt fahren wir 200 km einfache Strecke :)
2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
komm wir machen uns die Welt ,
wie sie uns gefällt .....
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#57

Beitrag von Hildegard »

@linejuli
Vitamin D ist kein Medikament. Es in unseren Breitengraden abzulehnen finde ich nicht sehr sinnvoll für das Baby...auch nicht für die Mutter. Ein normaler Spiegel ist lebensnotwendig! Das Kind wird sicher nicht so stark nackt der Sonne ausgesetzt werden, dass sie das Vit D aufbaut.Würde mich zu dem Thema etwas mehr informieren. Da kann ich die Ärztin verstehen.Sie könnte dich aber auch aufklären warum man das braucht. Bei den Impfungen in diesem Alter und auch später, teile ich die Ansicht.
LG Hildegard
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#58

Beitrag von Adjua »

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das im Gegensatz zu wasserlöslichen Vitaminen sehr wohl überdosiert werden kann. Wenn die Mutter keinen Vitamin D Mangel hat und voll stillt, kriegt das Baby genug über die Muttermilch. Ich wäre daher auch skeptisch. In den Sommermonaten ist ein Vitamin D Mangel bei normal im Freien aufhältigen Personen unwahrscheinlich.

Zweck der Vitamin D Gabe wäre Rachitisprophylaxe.
Fettlösliche Vitamine, die man nicht unkritisch zu sich nehmen soll sind ADEG.
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#59

Beitrag von Hildegard »

Um Gewissheit zu erlangen würde ich als stillende Mutter mir erst den Spiegel im Blut bestimmen lassen.(kostet in Ö 30€) Richtwert wäre 50-100 ng/ml
Erfahrungsgemäß leiden die meisten Menschen in unseren Breitengraden an Vit-D-Mangel.(Studien aus der Praxis für OÖ nachlesbar bei Dr. Retzek). ..mit allen Folgeerscheinungen. Eine toxische Menge aufzunehmen erfordert schon beträchtliche Gaben über einen längeren Zeitraum, die sich wahrscheinlich auch finanziell wenige freiwillig antun würden.
Vit D ist ja kein Vitamin im eigentlichen Sinne sondern ein Prohormon.
LG Hildegard
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65375
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#60

Beitrag von 65375 »

Meine beiden Großen sind Septemberkinder. Klar hab ich denen Vigantoletten gegeben. Aber ohme Fluor.
Meine Eltern waren eine Generation älter als andere Eltern; die wußten noch, was Rachitis ist.
Wie hieß noch gleich dieses Zeug aus der Tube? EDIT: MultiSanostol. das war bei uns im Kühlschrank für uns Kinder immer frei verfügbar. Meine Mutter hat sich wohl einfach drauf verlassen, daß wir wissen (merken), wieviel wir brauchen.
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