Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#491

Beitrag von Manfred »

Der Aktienkurs von KTG Agrar und die Kurse der KTG Anleihen sind massiv eingebrochen, weil das Unternehmen Zinszahlungen verschieben musste:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/ktg ... 71744.html
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#492

Beitrag von Manfred »

Was wäre, wenn Fußballplatz-Betreiber die gleichen Auflagen wie Landwirte bekämen?

https://plus.google.com/u/0/11299151443 ... pxf4nadW6T
Benutzer 72 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#496

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Das ist traurig und macht mir außerdem Angst :o:
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#497

Beitrag von Rohana »

Ja was denn nun, entweder soll das Essen nachverfolgbar sein oder die Tierhaltung vernünftig. Beides zusammen geht nicht? Andere Leute schaffen es doch auch ihre Viecher (korrekt) zu beknopfen, auch solche, die auf der Weide leben...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#498

Beitrag von Manfred »

Die Abstammung innerhalb der Herde wäre ja mit Bluttests leicht zu klären. In der Hinsicht gibt es keinen logischen Grund, die Tiere zu töten.
Was mich schockiert, sind die Härte und der Aufwand mit denen dort eine Ordnungswidrigkeit verfolgt wird. Das lässt für die Zukunft des Verhältnisses Staat zu Bürger nichts Gutes hoffen.
Da läuft die Verhältnismäßigkeit mal wieder völlig aus dem Ruder, zumal bei Naturschutz-Beweidungsprojekten ab 100 ha inzwischen eine Ausnahmeregelung existiert, nach der die Tiere erst nach einem halben Jahr markiert werden müssen und die Abstammung dann per Bluttest zugeordnet wird. Siehe hier, unten auf Seite 15: https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/docume ... pt_270.pdf

Aber die Beispiele, dass die Staatsmacht sich lieber an Ordnungswidrigkeiten abarbeitet statt Verbrechen zu bekämpfen, sind ja Legion...
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#499

Beitrag von emil17 »

Manfred hat geschrieben: Da läuft die Verhältnismäßigkeit mal wieder völlig aus dem Ruder, zumal bei Naturschutz-Beweidungsprojekten ab 100 ha inzwischen eine Ausnahmeregelung existiert, nach der die Tiere erst nach einem halben Jahr markiert werden müssen und die Abstammung dann per Bluttest zugeordnet wird.
Manfred, diese Geschichte ist offenbar wirklich ein Beispiel von Unverhältnismässigkeit. Nur hätte der die Viecher in einer anerkannten NSG-Fläche halten müssen, damit die von Dir zitierte Regelung greifen kann. Würde die Behörde das ausserhalb solcher Flächen anwenden, könnte man ihr Rechtsbeugung vorwerfen.

Die Verwaltung muss sich an Regelungen und Verordnungen halten, die sie nicht selber erlassen hat. Es steht ihr nicht zu, das zu hinterfragen.
Die sture Anwendung von Recht ist ein grundsätzliches Problem des Rechtsstaates, das schon römische Rechtsphilosophen erkannt haben.
In manchen Staaten würde man das Problem regeln, indem man mit dem Bürgermeister ein Gläschen trinkt. Aber was, wenn du dich mit dem nicht verstehst, weil ihr nicht vom gleichen Clan seid?
Zudem weiss hier keiner, wie viele Fälle derartiger Ordnungswidrigkeiten von der zuständigen Behörde vernünftig gelöst worden sind, weil solche Fälle nicht in der Presse aufscheinen.
Hier würde ich, wollte ich eine Herde halbwilder Rinder halten wollen, mich vor der Anschaffung der Tiere mit der Behörde in Verbindung setzen und die fragen, was zu beachten ist und wie sie mit der Tatsache umgehen, dass frei lebende Rinder auf der Weide werfen und die Kälber ohne Ohrmarke geboren werden.
Manfred hat geschrieben:Aber die Beispiele, dass die Staatsmacht sich lieber an Ordnungswidrigkeiten abarbeitet statt Verbrechen zu bekämpfen, sind ja Legion ...
Sollen jetzt Veterinäramts-Bürokraten auf Diebesfang geschickt werden?
Das ist so eine Argumentation wie "Die schicken mir ein unvollständiges Steuerformular zurück, statt endlich die Löcher in der Dorfstrasse zu flicken".
Kein wirklich hifreicher Ansatz. Der Bürger macht prinzipiell alles richtig und ist Opfer der Verwaltung, die er auch noch bezahlen muss.
Will "die Staatsmacht" Verbrechen zu verhindern versuchen, indem sie beispielsweise das Waffengesetz anpasst, seid ihr natürlich auch wieder dagegen, Stichwort Bevormundung freier Bürger.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#500

Beitrag von Rohana »

Es gibt absolut keinen logischen Grund die Tiere zu töten. Allerdings gibt es auch keinen Grund, dass diese Tiere in diesem Zustand existieren. Die Richtlinien und Anordnungen fallen nicht vom Himmel, die weiss ein Besitzer vorher wenn er sich die Mühe macht sich zu informieren.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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