Manfreds kleiner Bauernhof
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Manfred
Re: Manfreds kleiner Bauernhof
Man muss die Frischlinge halt erst mal erwischen.
In dem Bereich sind im Wald viele Sturmschadens- und Käferflächen mit fast undurchdringlichem Bewuchs. Echte Schweineburgen.
Und die Jäger müssen ja auch zur Arbeit und haben Familien. Selbst wenn sie wollten, könnten sie sich nicht jede Nacht draußen um die Ohren schlagen.
Ideal wäre für so ein Revier natürlich ein Frührentner oder Privatier, der viel Leidenschaft und die nötige Zeit mitbringt. Aber der Sohn eines der Pächter macht gerade den Schein. Dann ist wieder ein Helfer mehr im Einsatz.
Die Silage will ich selbst nutzen. Die Ballen sind zwar ein teurer Spaß, aber ich muss meine Futtervorräte aufstocken. Das letzte Jahr hat sie trotz Zukauf auf fast Null dezimiert und dieses Jahr habe ich noch 2 ha Wiesen weniger, weil der Eigentümer selbst vom Weiderinder-Virus infiziert wurde.
In dem Bereich sind im Wald viele Sturmschadens- und Käferflächen mit fast undurchdringlichem Bewuchs. Echte Schweineburgen.
Und die Jäger müssen ja auch zur Arbeit und haben Familien. Selbst wenn sie wollten, könnten sie sich nicht jede Nacht draußen um die Ohren schlagen.
Ideal wäre für so ein Revier natürlich ein Frührentner oder Privatier, der viel Leidenschaft und die nötige Zeit mitbringt. Aber der Sohn eines der Pächter macht gerade den Schein. Dann ist wieder ein Helfer mehr im Einsatz.
Die Silage will ich selbst nutzen. Die Ballen sind zwar ein teurer Spaß, aber ich muss meine Futtervorräte aufstocken. Das letzte Jahr hat sie trotz Zukauf auf fast Null dezimiert und dieses Jahr habe ich noch 2 ha Wiesen weniger, weil der Eigentümer selbst vom Weiderinder-Virus infiziert wurde.
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Matz
Re: Manfreds kleiner Bauernhof
Das mit der Direktsaat fasziniert mich ja, nur zweifele ich immer daran, dass sich die gewünschte Frucht gegenüber dem jetzigen Bewuchs durchsetzt (ohne Anwendung von Totalherbiziden).
Ich bin gespannt, wie sich das bei dir entwickelt und hoffe auf eine Bilddokumentation.
@Jonas
Ja, wenn das mal so einfach wäre... Je nachdem wie alt die Bache ist, ist sie ja auch nicht gerade doof. Dann braucht man Sitzfleisch und gutes Licht (ok, Taschenlampe in der Hand ist zumindest bei uns erlaubt). Bei uns ist es so, dass die Sauern nur selten ins Feldrevier kommen und da auch zum Glück kaum Schaden machen.
Zum Sauenjäger muss man auch geboren sein, ich bin keiner... Viel zu ungeduldig und kein Nachtmensch.
Ich bin gespannt, wie sich das bei dir entwickelt und hoffe auf eine Bilddokumentation.
@Jonas
Ja, wenn das mal so einfach wäre... Je nachdem wie alt die Bache ist, ist sie ja auch nicht gerade doof. Dann braucht man Sitzfleisch und gutes Licht (ok, Taschenlampe in der Hand ist zumindest bei uns erlaubt). Bei uns ist es so, dass die Sauern nur selten ins Feldrevier kommen und da auch zum Glück kaum Schaden machen.
Zum Sauenjäger muss man auch geboren sein, ich bin keiner... Viel zu ungeduldig und kein Nachtmensch.
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Manfred
Re: Manfreds kleiner Bauernhof
Beim Futterbau, wie bei mir, ist das natürlich ungleich einfacher. Da stört es ja nicht, wenn Luzerne und Gras mit aufkommen. Im Gegenteil.
Aber mit angepassten Techniken funktioniert das auch im Marktfruchtbereich gut. Siehe die Arbeit von Friedrich Wenz, Gabe Brown usw.
Aber mit angepassten Techniken funktioniert das auch im Marktfruchtbereich gut. Siehe die Arbeit von Friedrich Wenz, Gabe Brown usw.
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Matz
Re: Manfreds kleiner Bauernhof
Ja, stimmt auch wieder.
Ich glaube, dass ich von dem Wenz mal einige Bildergallerien gesehen habe. Das sah echt ganz gut aus.
Ich glaube, dass ich von dem Wenz mal einige Bildergallerien gesehen habe. Das sah echt ganz gut aus.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Manfreds kleiner Bauernhof
Ordentliche Arbeit
Aber ich glaube auch das du es der Saat sehr schwer machst.
Der Hafer wird da noch am ehesten durchkommen aber die ich meibr die Erbsen werden an dem hohen Unkrautdruck scheitern.
Ich wäre da wenigstens einmal flach mit einem Flügelschargrubber durch um die Wurzeln abzuscheiden, und hätte die Kreiseleggge tiefer reingelassen (bis auf Saattiefe)
Was mich reizen würde wenn du auf den Flächen zwei Teilbreiten (oder ähnlich breit) einen Streifen (50-70m Lang) den Bewuchs beseitigst um zu testen ob die Saat besser da steht wenn sie konkurrenzlos keimt.
Aber ich glaube auch das du es der Saat sehr schwer machst.
Der Hafer wird da noch am ehesten durchkommen aber die ich meibr die Erbsen werden an dem hohen Unkrautdruck scheitern.
Ich wäre da wenigstens einmal flach mit einem Flügelschargrubber durch um die Wurzeln abzuscheiden, und hätte die Kreiseleggge tiefer reingelassen (bis auf Saattiefe)
Was mich reizen würde wenn du auf den Flächen zwei Teilbreiten (oder ähnlich breit) einen Streifen (50-70m Lang) den Bewuchs beseitigst um zu testen ob die Saat besser da steht wenn sie konkurrenzlos keimt.
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Manfred
Re: Manfreds kleiner Bauernhof
Ich will ja gerade die Grasnarbe erhalten. Weißt du doch.
Wenn das Ziel Drusch wäre, hätte ich, wie Wenz das macht, mit Flügelscharen ganz flach unterschnitten.
Und die Kreiselegge war auf den Haferflächen nicht im Einsatz, wie oben beschrieben. Da wurde nur geschlitzt und heute angewalzt.
Bin selbst gespannt, wie sich das entwickelt. Hoffentlich war die Walze nicht zu schwer. Eine Ackerwalze wäre besser gewesen, war aber nicht greifbar. Muss wir wohl doch irgendwann eine Güttler kaufen. Die gefallen mir sehr gut.
Wenn das Ziel Drusch wäre, hätte ich, wie Wenz das macht, mit Flügelscharen ganz flach unterschnitten.
Und die Kreiselegge war auf den Haferflächen nicht im Einsatz, wie oben beschrieben. Da wurde nur geschlitzt und heute angewalzt.
Bin selbst gespannt, wie sich das entwickelt. Hoffentlich war die Walze nicht zu schwer. Eine Ackerwalze wäre besser gewesen, war aber nicht greifbar. Muss wir wohl doch irgendwann eine Güttler kaufen. Die gefallen mir sehr gut.
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Manfred
Re: Manfreds kleiner Bauernhof
Der Jäger hatte heute Nacht Erfolg. Es war eine kleine Rotte auf der Fläche, aus der er eine Überläuferbache mit 44 kg aufgebrochen schießen konnte. Jetzt sollte wieder ein paar Tage Ruhe sein.


- Reisende
- Beiträge: 2828
- Registriert: Fr 20. Jul 2012, 15:05
- Wohnort: Altmoränenlandschaft in Klimazone 8a
Re: Manfreds kleiner Bauernhof
hat die da tannenzweige im maul?
was ist das denn für ein brauch?
was ist das denn für ein brauch?
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Manfreds kleiner Bauernhof
Das ist "der letzte Bissen" und soll die letzte Mahlzeit des Tieres vor dem Schuss symbolisieren.Reisende hat geschrieben:hat die da tannenzweige im maul?
was ist das denn für ein brauch?
