Planen fuer den Notfall oder nicht?

Was halt nirgendwo passt
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#361

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Stromausfall kann ich mir vorstellen, wie lange ist es in Europa ( Deutschland ) denn realistisch das wir keinen Strom haben?
2 Wochen ? 4 Wochen ?
2 Monate ? nur Lokal ? oder doch eher in ganz Europa ? wie weit ist das Stromnetz vernetzt ?
was braucht es für einen Zusammenbruch ? wird dies eher im Winter oder im Sommer passieren ?
:schaf_1:
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Buchkammer
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#362

Beitrag von Buchkammer »

frodo hat geschrieben:... dass Berlin für 12 Stunden die Wasserversorgung mit Notstrom sicherstellen kann.
Immer unter der Voraussetzung, dass kein EMP alles lahmlegt. Klar ist das der worst case, aber EMP's werden und können nicht nur bei Atomexplosionen auftreten. Mit einem Handfilter schläft es sich einfach ruhiger und sauberes Trinkwasser ist nun mal überlebensnotwendig.

Wer in der unteren Etage eines mehrstöckigen Mietshauses wohnt, kann sich die Badewanne und sonstige Gefäße noch durch das verbliebene Wasser in den Leitungen füllen - sofern vorhanden. ;)

EDIT: Empfehle an dieser Stelle abermals das Buch Blackout - Morgen ist es zu spät von Marc Elsberg. Da werden viele Fragen zum Thema flächendeckender Stromausfall und seinen Folgen - auch für die noch laufenden Kernkraftwerke und ihre Absicherung in einem Notfall - beantwortet.
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
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Thomas/V.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#363

Beitrag von Thomas/V. »

Wer in der unteren Etage eines mehrstöckigen Mietshauses wohnt, kann sich die Badewanne und sonstige Gefäße noch durch das verbliebene Wasser in den Leitungen füllen - sofern vorhanden. ;)
Ja, aber wer macht das denn wirklich? Es wird doch jeder warten, das der Strom/Wasser ect. wieder eingeschaltet wird. Wenn man dann nach 3 Tagen merkt, das es keiner eingeschaltet hat, ist es zu spät.

Das Tückische ist, das zwar jeder schon mal nen Stromausfall erlebt hat, aber der Strom kam ja immer nach ein paar Minuten oder höchstens Stunden wieder.
Man kann also nicht einschätzen, ob man sofort mit Gegenmaßnahmen beginnen muß.
Aber gerade diese Sofortmaßnahmen wären womöglich überlebenswichtig.
Wie man aus dieser Falle raus kommt, weiß ich auch nicht. :hmm:
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
Thoreau

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#364

Beitrag von Thoreau »

Thomas/V. hat geschrieben:
Wer in der unteren Etage eines mehrstöckigen Mietshauses wohnt, kann sich die Badewanne und sonstige Gefäße noch durch das verbliebene Wasser in den Leitungen füllen - sofern vorhanden. ;)
Ja, aber wer macht das denn wirklich? Es wird doch jeder warten, das der Strom/Wasser ect. wieder eingeschaltet wird. Wenn man dann nach 3 Tagen merkt, das es keiner eingeschaltet hat, ist es zu spät.

Das Tückische ist, das zwar jeder schon mal nen Stromausfall erlebt hat, aber der Strom kam ja immer nach ein paar Minuten oder höchstens Stunden wieder.
Man kann also nicht einschätzen, ob man sofort mit Gegenmaßnahmen beginnen muß.
Aber gerade diese Sofortmaßnahmen wären womöglich überlebenswichtig.
Wie man aus dieser Falle raus kommt, weiß ich auch nicht. :hmm:
Ganz einfach. Bereite dich heute abend noch darauf vor, dass der Strom monatelang ausfällt. Alles andere bringt nix.
Sabi(e)ne

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#365

Beitrag von Sabi(e)ne »

Ich weiß nicht, ob sich noch wer an den Wintersturm im Münsterland 2005 erinnert?
Das war grausig, weil die Bauern alle gewaltige Probleme mit ihren Tieren hatten, wegen des Stromausfalls - es funzten keine Futterautomaten oder Melkroboter - und lange nicht alle hatten genug Diesel - das Ganze brauchte furchtbar lange, bis wieder alles normal lief, ganz zu schweigen von den vielen toten Tieren.... Wer hatte denn ne eigene unterbrechungsfreie Stromversorgung damals?
Soweit ich weiß, hat sich das danach recht zügig geändert....und nicht bloß bei den Bauern, sondern auch bei den Privatleuten, die viel Zeugs in ihren Kühltruhen hatten....
blueberry
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#366

Beitrag von blueberry »

fuxi hat geschrieben:Und, nach all dem Diskutieren ... wie viele von euch würden jetzt spontan eine Woche Stromausfall überstehen? Oder ist das zu >>unrealstisch<<?

wir kochen mit holz heizen mit holz /kohle und haben 3 jahre lang immer in der Fastenzeit 40 Tage strom gefastet ... also wir haben Übung und die Kinder haben schon nach 3 tagen nicht mehr nach irgendwelchen sachen , wie radio handy etc gefragt. nur für die kleine waren die nächte wenn sie doch mal aufs klo musste im dunkeln mit kerze bissel doof ( ihr gaben wir ausnahmsweise eine taschenlampe für den notfall ). im übrigen haben wir dieses experiment in einer Stadtwohnung durchgeführt damals noch mit E herd das war komplizierter heute wäre es einfacher für uns .
2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
komm wir machen uns die Welt ,
wie sie uns gefällt .....
Benutzer 3991 gelöscht

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#367

Beitrag von Benutzer 3991 gelöscht »

Thoreau hat geschrieben:Ganz einfach. Bereite dich heute abend noch darauf vor, dass der Strom monatelang ausfällt. Alles andere bringt nix.
Wie wahrscheinlich ist denn das?
elisabeth
Beiträge: 126
Registriert: Fr 21. Jan 2011, 15:38

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#368

Beitrag von elisabeth »

Sonnenstrahl hat geschrieben::hmm: - schade das ich den Titel nicht mehr weiß, aber bei Yout.... gibt es einen Film der aufgebaut ist wie ein Dokumentarfilm, über einen länger anhaltenden Stromausfall in ein, zwei Bundesländern in Amerika. Verschiedene Leute werden da "beobachtet", auch ein Prepper ist darunter. Ich fand das echt interessant...
American Blackout meinst du vielleicht? .. ist zwar ziemlich dramatisch nachgestellt alles, aber wahrscheinlich würde es wirklich so ablaufen .. dass die Leute schon nach kurzer Zeit durchdrehen, erst recht, wenn der Hunger sich bemerkbar macht. Wenn ich schaue, was bei uns nach 2 Feiertagen (wo die Geschäfte zu waren) in den Tankstellenshops los ist, dann muss ich immer den Kopf schütteln.

Ich nehme mal an, dass bei Ausfall der Wasserversorgung relativ schnell durch die Verantwortlichen mit Hilfe irgendwelcher Notfallpläne sämtliche Mineralwasservorräte herangekarrt, Notwasserversorgungen eingerichtet oder durch die Armee Wasseraufbereitungsanlagen aufgestellt werden. Problematischer soll angeblich die Abwasserbeseitigung werden, wenn die Kläranlagen nicht mehr arbeiten ... sind schnell voll und der ganze Dreck wird dann in kürzester Zeit in die Flüsse abgeleitet ... schnell würde dann eine Katastrophe die Nächste ablösen ...

http://www.bundesheer.at/truppendienst/ ... hp?id=1250
centauri

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#369

Beitrag von centauri »

Wir haben Windräder, sind nur 400 m weg.
Da kommt der strom her. :hhe:
Oder war das jetzt anders rum, machen die den Wind? :hmm:
Naja jedes mal wenn Wind ist drehen sich die Dinger! :hhe:
Aber eh egal Steckdosen haben wir ja auch noch! :mrgreen:
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#370

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Wenn du deutlich weniger Wasser hast, gibts auch weniger Abwasser, ob das dann noch durch die Kanalisation fließt, ist glaube ich eher fraglich.

Und bevor sich die Sch**** in der Kanalisation aufstaut würde ich es auf ungenutzen Flächen, Stilllegungen etc verteilen oder auch notgedrungen in den Fluss lassen.

Was macht nur die BASF (oder irgentein anderes Chemiewerk) ohne Strom?
Von jetzt auf gleich können die ja nicht die Produktion herunterfahren...
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