Planen fuer den Notfall oder nicht?
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Jul
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Nö, bei mir währe es auch kein Problem, auch länger als eine Woche nicht.
Musik hören würde ich halt vermissen, weil ich den Ipopo unten im Dorf nicht aufladen kann.
Und Internet natürlich, auch unten im Dorf.
Bei mir oben hat's ja nie Strom, dafür immer genug Wasser und Holz.
Aber die Vorräte würden irgendwann ausgehen, ein Monat müsste aber schon drin sein.
Musik hören würde ich halt vermissen, weil ich den Ipopo unten im Dorf nicht aufladen kann.
Und Internet natürlich, auch unten im Dorf.
Bei mir oben hat's ja nie Strom, dafür immer genug Wasser und Holz.
Aber die Vorräte würden irgendwann ausgehen, ein Monat müsste aber schon drin sein.
- Buchkammer
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Für die Wasseraufbereitung gibt es auch ordentliche Handfilter. Damit kann man auch Wasser aus Flüssen und Bächen filtern, um Trinkwasserqualität zu erhalten. Die Keramikpatrone der kostenintensiven Modelle zieht locker 50.000 Liter durch, bis sie gewechselt werden sollte. Für Mensch und kleinere Tieransammlungen sicher ausreichend. Duschen oder baden fällt dann aber weg - nur Katzenwäsche angesagt. Sollte aber das kleinste Übel in einer Notsituation sein.
Die Akkus von Musik-Playern, Laptop oder Handy kann man mit einer kleinen Solarstrom-Inselanlage aufladen. Mit einer etwas größeren Anlage ist auch der Betrieb von Gefriertruhen oder Kühlschränken möglich, sofern sie einigermaßen energieeffizient arbeiten.
Die Akkus von Musik-Playern, Laptop oder Handy kann man mit einer kleinen Solarstrom-Inselanlage aufladen. Mit einer etwas größeren Anlage ist auch der Betrieb von Gefriertruhen oder Kühlschränken möglich, sofern sie einigermaßen energieeffizient arbeiten.
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
https://www.bewusste-menschen.de/
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- emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Die Frage war nicht, was technisch möglich ist, sondern was man schon vorbereitet hat. Falls der Strom übermorgen weg istBuchkammer hat geschrieben:Für die Wasseraufbereitung gibt es ...
Damit kann man ...
Die Akkus ... kann man
Mit einer etwas größeren Anlage ist auch der Betrieb von Gefriertruhen oder Kühlschränken möglich, sofern ...
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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centauri
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Gut ich weis wen ich überfallen werde im Notfall.
Hab da heute einige Paletten zeugs eingeräumt!
Hab da heute einige Paletten zeugs eingeräumt!
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Baumfrau
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Fuxi schrieb: "Die einzige strom-unabhängige Wärmequelle hier ist z.B. ein Gaskocher. Aber ich würde immerhin bei einem guten Kaffee frieren"
Das ist übrigens schon einer der Wege, mit Kälte umzugehen: Immer mal wieder warme Getränke & die Hände an der Tasse wärmen -:))
Andere Methoden, um es trotz Heizungsausfall warm zu haben, sind:
- genügend essen, gerne auch fetthaltiges!
- Tagsüber: Kleidung in mehreren "Schichten" und etwas weiter, d.h. keine hautengen Jeans, lieber als Frau dicke Strumpfhose, Wollsocken an den Füssen, weite Hose drüber etcpp. Pulswärmer sind auch recht hilfreich, um warm zu bleiben.
- Nachts: Endlich darf der Hund/die Katze ins Bett! Schaffell zum drauflegen, so dass die Kälte nicht von unten durchkommt, Wärmflaschen, Wollsocken an, warmer Pyjama und über das Daunenbett gerne noch eine Wolldecke. Wer es ab kann, sollte gerne eine Mütze o.ä. aufsetzen - früher hatten die so ihre Schlafhauben. Was dann noch richtig kuschelig ist, wäre ein Alkoven - oder ein Himmelbett!
Wg. nachts - da weiß ich, wovon ich spreche. Bin in einem kleinen Holzhaus aus den 30er Jahren im Wald aufgewachsen. Die Schlafzimmer bzw. eher Schlafkammern hatten alle keinen Ofen - der Ofen stand in der Wohnküche. Dank Einscheibenfensterglas waren Eisblumen üblich. IM Bett war es immer dank der Wärmflaschen (hatten wir schon Anfang der 50er, andere begnügten sich mit so einem Metallding oder mit einem eingewickelten Ziegelstein) immer richtig schön kuschelig. Aber das Aufstehen, das Aufstehen ... Dankenswerterweise hatten meine Mutter oder mein Vater immer schon in der Wohnküche eingeheizt und meine Kleidungsstücke auf einem Ständer am Ofen aufgewärmt - aber der Weg vom Bett zum Ofen ... Grr.
Das ist übrigens schon einer der Wege, mit Kälte umzugehen: Immer mal wieder warme Getränke & die Hände an der Tasse wärmen -:))
Andere Methoden, um es trotz Heizungsausfall warm zu haben, sind:
- genügend essen, gerne auch fetthaltiges!
- Tagsüber: Kleidung in mehreren "Schichten" und etwas weiter, d.h. keine hautengen Jeans, lieber als Frau dicke Strumpfhose, Wollsocken an den Füssen, weite Hose drüber etcpp. Pulswärmer sind auch recht hilfreich, um warm zu bleiben.
- Nachts: Endlich darf der Hund/die Katze ins Bett! Schaffell zum drauflegen, so dass die Kälte nicht von unten durchkommt, Wärmflaschen, Wollsocken an, warmer Pyjama und über das Daunenbett gerne noch eine Wolldecke. Wer es ab kann, sollte gerne eine Mütze o.ä. aufsetzen - früher hatten die so ihre Schlafhauben. Was dann noch richtig kuschelig ist, wäre ein Alkoven - oder ein Himmelbett!
Wg. nachts - da weiß ich, wovon ich spreche. Bin in einem kleinen Holzhaus aus den 30er Jahren im Wald aufgewachsen. Die Schlafzimmer bzw. eher Schlafkammern hatten alle keinen Ofen - der Ofen stand in der Wohnküche. Dank Einscheibenfensterglas waren Eisblumen üblich. IM Bett war es immer dank der Wärmflaschen (hatten wir schon Anfang der 50er, andere begnügten sich mit so einem Metallding oder mit einem eingewickelten Ziegelstein) immer richtig schön kuschelig. Aber das Aufstehen, das Aufstehen ... Dankenswerterweise hatten meine Mutter oder mein Vater immer schon in der Wohnküche eingeheizt und meine Kleidungsstücke auf einem Ständer am Ofen aufgewärmt - aber der Weg vom Bett zum Ofen ... Grr.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Also von mir aus kann der Strom morgen ausfallen. Die angegebenen Gerätschaften befinden sich bereits in meinem Besitz.emil17 hat geschrieben:Die Frage war nicht, was technisch möglich ist, sondern was man schon vorbereitet hat. Falls der Strom übermorgen weg istBuchkammer hat geschrieben:Für die Wasseraufbereitung gibt es ...
Damit kann man ...
Die Akkus ... kann man
Mit einer etwas größeren Anlage ist auch der Betrieb von Gefriertruhen oder Kühlschränken möglich, sofern ...
Bis auf die größere Inselanlage für Gefriertruhe und Kühlschrank, die aber in Planung ist. Bei den derzeitigen Temperaturen keine notwendige Anschaffung.
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- emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ich kannte das von einem alten Bauernhaus mit Plumpsklo.
Das beste Mittel um ins Bett zu kommen (man muss sich ja in der gefrorenen Kammer umziehen), ist vorher kalt zu duschen. Dann hat man einige Zeit wohlig warm.
Lustig war die Sache mit der Notdurft, nämlich dass sich in der Plumpse in der Mitte ein Stalagmit gebildet hat, der bis ins Loch hinauf zu wachsen drohte. Ausserdem gefror der Dampf von der noch warmen Kacke an der Lochwand an und der nutzbare Durchmesser des Abgrunds wurde immer weniger.
Wartezeiten vom Häusel gab es allerdings keine, auch die bereitgelegte Fachiteratur wurde nicht benutzt.
Kartuschen- oder Flaschengaskocher gehen schlecht bis gar nicht, wenn die Flasche sehr kalt steht. Da sind Benzinvergaser besser, wenn auch etwas umständlicher anzuzünden.
Das beste Mittel um ins Bett zu kommen (man muss sich ja in der gefrorenen Kammer umziehen), ist vorher kalt zu duschen. Dann hat man einige Zeit wohlig warm.
Lustig war die Sache mit der Notdurft, nämlich dass sich in der Plumpse in der Mitte ein Stalagmit gebildet hat, der bis ins Loch hinauf zu wachsen drohte. Ausserdem gefror der Dampf von der noch warmen Kacke an der Lochwand an und der nutzbare Durchmesser des Abgrunds wurde immer weniger.
Wartezeiten vom Häusel gab es allerdings keine, auch die bereitgelegte Fachiteratur wurde nicht benutzt.
Kartuschen- oder Flaschengaskocher gehen schlecht bis gar nicht, wenn die Flasche sehr kalt steht. Da sind Benzinvergaser besser, wenn auch etwas umständlicher anzuzünden.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- Reisende
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
emil17 hat geschrieben: Lustig war die Sache mit der Notdurft, nämlich dass sich in der Plumpse in der Mitte ein Stalagmit gebildet hat, der bis ins Loch hinauf zu wachsen drohte. Ausserdem gefror der Dampf von der noch warmen Kacke an der Lochwand an und der nutzbare Durchmesser des Abgrunds wurde immer weniger.
sehr schöne bildliche beschreibung. aber immerhin stinkts nicht, solange es gefriert lol.
weil jetzt paarmal das wasser angesprochen wurde.... frage:
solange die stadtwerke den wasserdruck aufrecht erhalten, kommt doch das wasser aus dem hahn, egal ob mein haus strom hat, oder nicht?
und die werden doch wohl auf so einen not(stromaus)fall vorbereitet sein?
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
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Benutzer 146 gelöscht
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Interessante Frage, - im Netz habe ich dazu nur gefunden, dass Berlin für 12 Stunden die Wasserversorgung mit Notstrom sicherstellen kann. Ansonsten findet man zwar einige Wasserwerke, die mit mobilen oder stationären Generatoren den Bedarf bei Stromausfall decken wollen, aber nichts darüber, wie lange das dann funktioniert (Kraftstofflager o.ä.).Reisende hat geschrieben: solange die stadtwerke den wasserdruck aufrecht erhalten, kommt doch das wasser aus dem hahn, egal ob mein haus strom hat, oder nicht?
und die werden doch wohl auf so einen not(stromaus)fall vorbereitet sein?
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Sonnenstrahl
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