Das >>Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe<< hat eine >>Infobroschüre<< (PDF-Datei) zusammengestellt, die diverse, äußerst realistische Katastrophenszenarien abdeckt und die leider immer noch viel zu wenige "normale Leute" kennen.horstyborsty hat geschrieben:Was ich ehrlich gesagt hier vermisse ist die Frage wie denn so eine Vorsorge in der Stadt aussehen sollte/müsste.
Planen fuer den Notfall oder nicht?
- fuxi
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
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Jul
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Hm - ich weiß dass es nicht erlaubt ist - aber ein Diesel fährt auch mit Heizöl gut...
Da lagert also einiges in den Kellern.
Und unser Bauer im Dorf darf einen großen Tank herum stehen haben um seine Traktoren zu füllen. Ist das nur in Italien so?
Da lagert also einiges in den Kellern.
Und unser Bauer im Dorf darf einen großen Tank herum stehen haben um seine Traktoren zu füllen. Ist das nur in Italien so?
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Sabi(e)ne
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Die Schweizer haben eine sehr, sehr lange Notfall-Vorratsliste - aber da wird auch ein Schweizer Taschenmesser vorausgesetzt - auf der Liste steht es nicht.... 
- emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Wozu auch - das hat man hierzulande prinzipiell dabei, und zwar in der Hosentasche (die hier Hosensack heisst und das Messer nennt sich deshalb Sackmesser)Sabi(e)ne hat geschrieben:Die Schweizer haben eine sehr, sehr lange Notfall-Vorratsliste - aber da wird auch ein Schweizer Taschenmesser vorausgesetzt - auf der Liste steht es nicht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ja, und die koennen damit auch umgehen. Gibt es ein schoenes Buch zu. *Werken mit dem Taschenmesser - 26 Schnitzanleitungen vom Klangstab bis zum Segelboot*. Wer hat's geschrieben? Selbstverstaendlich ein Schweizer - der Felix Immler.emil17 hat geschrieben:Die Schweizer ... das Messer nennt sich deshalb Sackmesser)
Das. Buch moechte Kindern den Umgang mit dem Messer naeher bringen. Schoene Idee, finde ich. Manchen Eltern aus anderen Kulturkreisen duerften dabei die Haare zu Berge stehen.
P.S.: Es gibt auch ein paar Videos vom Autor auf youtube.
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ich glaube, Manfred meint, einen Vorrat an Treibstoff für eine Flucht aufs LandÖlkanne hat geschrieben:Manfred hat geschrieben:Etwas Treibstoffvorrat wäre auch nicht schlecht. Egal ob man ein eigenes Fahrzeug hat oder nicht, sollte der helfen, aus der Stadt raus zu kommen, wenn die Pumpen der Tankstellen versiegen.
Ich glaube da macht Vater Staat dir einen Strich durch die Rechnung, mit den Vorschriften zur Lagerung von feuergefährlichen und wassergefärdenten Stoffen (Diesel, HEL, Benzin) ...
Dafür reichen ja ein paar 20-l-Kanister. Aber die in einer Stadtwohnung unter zu bringen ist auch nicht so einfach...
Am ehesten noch im Keller oder auf dem Balkon, wenn man das hat.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Olaf
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Wenns Heizölist ja.Und unser Bauer im Dorf darf einen großen Tank herum stehen haben um seine Traktoren zu füllen. Ist das nur in Italien so?
(Also ich weiß gerüchteweise auch von jemandem, der mit Heizöl fährt, aber der hat sein Land direkt am Haus und muss mit dem Trecker nie auf die Strasse.
Sorry, OT, aber ist denn tatsächlich jemand schon mal kontrolliert worden? Also ich hab keine Dieselfahrzeuge, ist die pure Neugier, weswegen ich das frage...)
Wieder IT: Ich hab da noch einen 1000l-doppelwandigen Heizöltank rumstehen, wenn den einer haben will, ich weiß nicht was ich damit soll oder wie ich den entsorge.
Bei den doppelwandigen braucht man keine "Wanne" drummauern.
Benzin wird, bei Diesel weiß ichs nicht, im Laufe der Jahre vom rumstehen allerdings nicht besser, müsste man vermutlich wie bei Lebensmittelvorräten zusehen, dass man das Zeug kontinulierlich verbraucht und erneuert, das stell ich mir kompliziert vor bei größeren Vorräten
Edit: Ja, ich denke auch, paar 20-L-Kanister sind logistisch handhabbar und überall, ob legal oder nicht, unterzubringen. DIe Größenordnungen, in denen Manfred denkt und der gewöhnliche Privathaushalt unterscheiden sich ja doch erheblich.
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
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Benutzer 2354 gelöscht
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Also Aktuell weis ichs nicht aber als wir noch Landwirtschaft hatten ,war es durchaus gebräuchlich das der Zoll mal kam zum gucken wegen Heizöl / Diesel.
- emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Wegen Langzeitlagerung von Diesel guck mal unter Dieselpest
Man könnte das Zeug ja vor dem Abfüllen abkochen
Es gibt eine Verordnung über die Lagerung von Mineralöl und Treibstoffen, danach sind bei Mengen über etwa 100 Liter, ganau weiss ich es nicht, technische Vorkehrungen zur Verhinderung von Auslaufen und Brand vorzusehen, ausserdem ist das meldepflichtig.
Wenn da irgendwo ein paar Jerrycans voll Treibstoff stehen wird wohl keiner was sagen, solange es nicht stinkt und keiner was sagt.
Ist aber dumm gelaufen wenn man einen Kubikmeter Diesel schwarz gebunkert hat, und dann gibts ne Überschwemmung und der Tank schwimmt auf und läuft aus. Auch die Feuerwehr freut sich über sowas im Brandfall.
Man könnte das Zeug ja vor dem Abfüllen abkochen
Es gibt eine Verordnung über die Lagerung von Mineralöl und Treibstoffen, danach sind bei Mengen über etwa 100 Liter, ganau weiss ich es nicht, technische Vorkehrungen zur Verhinderung von Auslaufen und Brand vorzusehen, ausserdem ist das meldepflichtig.
Wenn da irgendwo ein paar Jerrycans voll Treibstoff stehen wird wohl keiner was sagen, solange es nicht stinkt und keiner was sagt.
Ist aber dumm gelaufen wenn man einen Kubikmeter Diesel schwarz gebunkert hat, und dann gibts ne Überschwemmung und der Tank schwimmt auf und läuft aus. Auch die Feuerwehr freut sich über sowas im Brandfall.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ja das wird hier kontrolliert, am Hof und auch beim Arbeiten auf dem Acker stören einen die Menschen vom Amt, nur um zu gucken das der Sprit nicht rot ist.Sorry, OT, aber ist denn tatsächlich jemand schon mal kontrolliert worden? Also ich hab keine Dieselfahrzeuge, ist die pure Neugier, weswegen ich das frage...)
Zum Wegfahren reichen ein paar Kanister (5-10 BW-Blechdosen a 20l, je nach Wagen) aus,
ich dachte das Kraftstofflager aber für etwas Anderes:
Ich würde (auf den Land) aber eher einen Kraftstoffvorrat anlegen (15-20 Kubikmeter) um hinterher ausreichend Energie zu haben, um wieder etwas aufzubauen (Bagger, Traktor, Dieselgenerator)
