Ich Deutschland gibt es (großflächig) keine Monokulturen. Das 100 Jährige Roggenfeld wäre aber z.B. eineWas du z.B. nicht bedenkst: man träufelt den Pflanzen den Stickstoff nicht ein, d.h. es geht immer etwas daneben, insbesondere wenn die Wurzeln in Breite und Tiefe nicht optimal verteilt sind (Monokulturen vs. Naturwald). Um maximale Erträge zu bekommen muss man daher mehr Stickstoff ausbringen, als die Pflanzen aufnehmen. Was noch hinzukommt sind Optimierungen des Eiweißgehaltes, z.B. bei Weizen. Um den zu zu maximieren muss man kurz vor der Ernte Stickstoff düngen und zwar mehr als man für den maximalen Weizenertrag braucht, wodurch zwangsweise viel Nitrat im Boden verbleibt und ausgewaschen wird.
Wenn ich der Pflanze mehr Dünge als sie Aufnehmen kann, verschwende ich mein Geld.
Denn dann geht die Pflanze in den Luxuskonsum,der bringt keinen Mehrertrag aber z.T. geringfügig schlechtere Qualität.
Um Qualitätsweizen mit 15%RP zu produzieren benötigt es eine Spätgabe (auch Qualitätsgabe genannt).
Nach Getreide ist der Boden praktisch "leer", es darf sogar Gülle zur Förderung der Strohrotte gedüngt werden!
Nach Mais oder Zuckerrüben ist noch mehr Stickstoff im Boden als nach Weizen.
Das " Problem" liegt u.a. an (spät gegebenen) Wirtschaftsdünger, da die Umsetzleistung im Boden ihren Höhepunkt erreicht, wenn der Höhepunkt des Bedarfs längst vorrüber ist.
Mineralischer Stickstoff lässt sich präzise hinsichtlich Menge und Zeitpunkt ausbringen und kann damit umweltschonender sein, als den Stickstoffbedarf nur über Gülle zu decken.
Eine gewisse Nitratkonzentration ist im Boden immer vorhanden, es wird also auch immer etwas ausgewaschen, wäre kein Nitrat da würde nichts wachsen.
