Ja, das kann eine sinvolle Strategie sein. Die Wölfe tasten sich vor, wie das eben beider Erschliessung neuer Lebensräume gemacht wird, solange bis etwas passiert, das der Wolf dann als "Oops, hier besser nicht weiter" veranlasst. Allerdings sollten sie gut überlegen, wie sie die Jagdt für die Wölfe inszenieren, daß es auch einen nachhaltigen oder überhaupt einen Lerneffekt hat. Also z.B. Treibjagdt mit bunten Fähnchen oder speziellen Hupen, je nachdem. Bei den Wölfen wird dies Ereignis dann mit Gefahr verknüpft, und man kann diesen Reiz dann verwenden, um die Tiere auf Distanz zu halten. Einfach möglichst "human", unauffällig und schonend 2 Tiere zu erlegen, ohne daß die Gruppe mitbekommt, was passiert dürfte weitgehend wirkungslos sein, weil die Tiere dann nicht mitbekommen was passiert. Jedenfalls Spannende Sache, mit der Wolfsrückkehr.Manfred hat geschrieben:http://blog.natuerlich-jagd.de/%E2%80%9 ... abschusse/
Wölfe
Re: Wölfe
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Manfred
Re: Wölfe
In Italien und der Schweiz scheinen Wolfshybride einen beachtlichen Anteil des Bestandes auszumachen:
http://www.vwl-ost.ch/wolfsmischlinge-o ... r-schweiz/
http://www.vwl-ost.ch/wolfsmischlinge-o ... r-schweiz/
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Manfred
Re: Wölfe
Brandenburg bezieht Jäger ins Wolfsmanagement ein.
Gregor Beyer vom Forum Natur Brandenburg e.V. geht von weiter steigenden Nutztierrissen aus, auch bei Pferden.
http://www.rbb-online.de/brandenburgakt ... ement.html
Gregor Beyer vom Forum Natur Brandenburg e.V. geht von weiter steigenden Nutztierrissen aus, auch bei Pferden.
http://www.rbb-online.de/brandenburgakt ... ement.html
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Wild-Bunch-Chris
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Re: Wölfe
Tragischerweise ist die Dialogfunktion auf der Seite http://www.der-wolf-in-niedersachsen.de ... eitrag_323 ausgefallen - schade, denn dort hatte ich eine Frage zu den Begrifflichkeiten "Hobbytierhalter" "BG-Pflicht" "Präventionsmaßnahmen" und Co gestellt.
Auf dieser Seite im Dialogfenster hat das NS-Umweltministerium die Aussage getroffen, dass die Wietzendorfer Rinder anderweitig verendet sind und erst nach ihrm Tod von Wölfen "nachgenutzt" wurden.
Im Netz schwirrt dazu die Hepatitis im Raum, eine Leberentzündung.
Dazu finde ich beim Rind in der Literatur aber eher wenig, im Rahmen von Leptospirose (es ist ja nun deutschlandweit ein extremes Mäusejahr, da könnte ich mir einen gewissen Infektionsdruck vorstellen) werden aber eher chronische Verläufe ohne plötzliche Todesfälle beschrieben.
Auch bei Leberegeln und Co gäbe es doch im Vorfeld deutliche Anzeichen für eine AZ-Verschlechterung der Tiere?
Deshalb wüßte ich gern, ob jemand eine Ahnung hat, was das für eine Leberentzündung sein könnte, die zu plötzlichen Todesfällen beim Rind führt?
LG, Chris
Auf dieser Seite im Dialogfenster hat das NS-Umweltministerium die Aussage getroffen, dass die Wietzendorfer Rinder anderweitig verendet sind und erst nach ihrm Tod von Wölfen "nachgenutzt" wurden.
Im Netz schwirrt dazu die Hepatitis im Raum, eine Leberentzündung.
Dazu finde ich beim Rind in der Literatur aber eher wenig, im Rahmen von Leptospirose (es ist ja nun deutschlandweit ein extremes Mäusejahr, da könnte ich mir einen gewissen Infektionsdruck vorstellen) werden aber eher chronische Verläufe ohne plötzliche Todesfälle beschrieben.
Auch bei Leberegeln und Co gäbe es doch im Vorfeld deutliche Anzeichen für eine AZ-Verschlechterung der Tiere?
Deshalb wüßte ich gern, ob jemand eine Ahnung hat, was das für eine Leberentzündung sein könnte, die zu plötzlichen Todesfällen beim Rind führt?
LG, Chris
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Manfred
Re: Wölfe
Weidetierhalter in Niedersachsen fühlen sich von der Politik im Stich gelassen und fordern den Rücktritt von Umweltminister Wenzel:
http://landvolk.net/Agrarpolitik/Artike ... endorf.php
http://landvolk.net/Agrarpolitik/Artike ... endorf.php
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Wild-Bunch-Chris
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Re: Wölfe
Wild-Bunch-Chris hat geschrieben:Ich bin verwirrt.
Hier http://www.umwelt.niedersachsen.de/aktu ... 29515.html
steht ganz unten als letzer Satz: "Keine Förderung von Präventionsmaßnahmen bei Hobbytierhaltern."
Hier http://www.der-wolf-in-niedersachsen.de ... eitrag_323 im Dialogfeld links auf der Seite als Antwort auf eine Userfragesteht:
Ist BG-Pflicht gleich Landwirtschaft?hallo ME, private Tierhalter, die alleine nicht berufsgenossenschaftspflichtig sind, könnten sich beispielsweise zu einer GbR,
Schafhaltergemeinschaft o.Ä. zusammenschließen, um dann gemeinsam eine Förderung von Präventionsmaßnahmen beantragen zu können. Grundsätzlich gilt, dass Schafhalter mit mehr als 0,5 ha landwirtschaftlicher Fläche (dies bedeutet ca. 5 Schafe) berufsgenossenschaftspflichtig sind. Mit der Aufnahme in die BG sind auch ihre Präventionsmaßnahmen nach der „Richtlinie Wolf“ förderfähig. Sehr viele Kleinschafhalter haben sich allerdings, häufig aus Unkenntnis, nur nicht bei der BG angemeldet. Der jährliche Beitrag zur BG beträgt minimal ca. 100 Euro.
Und wer bleibt dann als "Hobbytierhalter" übrig?
Und ansonsten, war die BG damals so ungefähr die Erste, die brieflich auf der Matte stand, als wir unseren Hof gekauft haben, anmelden war da nicht nötig....![]()
Niedersachsen ist nicht mein Bundesland, aber ich versuche gerade, die einzelnen Bundesländer miteinander zu vergleichen und frage mich allmählich, ob die das extra so kompliziert gestalten, damit da bloss keiner mehr durchblickt.
Ist man in Bayern als bg-pflichtiger Tierhalter auch förderungsfähig in Sachen Herdenschutz? Kann mir jemand hier diese Frage beantworten?
LG, Chris
Als Ergänzung zu meinem Beitrag da oben - es gab jetzt im Dialogfenster tatsächlich eine Antwort vom niedersächsischen Wolfsbüro:
Zu finden im Dialogfenster, S. 38 http://www.der-wolf-in-niedersachsen.de ... /#commentsGuten Tag, vielen Dank für Ihre Nachfrage: In Niedersachsen wird die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft als hinreichender Nachweis für
einen Nebenerwerb gewertet. Sobald also eine Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft besteht, können Sie im Formular ankreuzen, dass Sie die Tiere im Nebenerwerb halten.
Wolfsbüro am 15. Dezember 2015
Ist ja vielleicht für den ein oder anderen gut zu wissen. Bg-pflichtige Hobby-Tierhalter sind in NS in Sachen Prävention förderfähig.
Manfred, weisst Du um was für ein Gesetz es da in Rumänien geht?
Vielleicht sollte wer den rumänischen Schäfern mal sagen, dass in D grad die Nachfrage nach guten Hunden sehr hoch ist.....
LG, Chris
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smallfarmer
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Re: Wölfe
Chris. Auch die Verbringung von Hunden innerhalb der EU ist neu geregelt. Welpen müssen gegen Tollwut geimpft werden und sind so bei Abgabe fast 4 Monate alt. Und wenn du dich mit nem ungeimpften Welpen erwischen lässt , soll wohl teuer werden. Ich persönlich bin der Meinung, dass HSH nur bedingt einsetzbar sind, besonders Hobbyhalter (oft auch Züchter bedrohter Haustierrassen ) werden sich so was nicht leisten können.
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Manfred
Re: Wölfe
Im Wallis sollen Arbeitslose und Flüchtlinge die Schwarznasen schützen:
http://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/ ... fe-hueten/
http://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/ ... fe-hueten/
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Wild-Bunch-Chris
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Re: Wölfe
War das mit der TW-Impfung und der Welpen-Einfuhr nicht schon immer so? Aber mir ging es auch gar nicht um Welpen, sondern um die überzähligen, eher erwachsenen HSH der rumänischen Schäfer. Wobei ich mich da auch im Thread vertan habesmallfarmer hat geschrieben: Auch die Verbringung von Hunden innerhalb der EU ist neu geregelt. Welpen müssen gegen Tollwut geimpft werden und sind so bei Abgabe fast 4 Monate alt.
LG, Chris
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Wild-Bunch-Chris
- Beiträge: 39
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Re: Wölfe
Derzeit habe ich ein Problem mit meinem Jurassic-Park-Zaun und dem Fuchs.
2 Füchse (jaha, meine Fährtenleser-Fähigkeiten werden immer besser
) haben gelernt, wie man durch die Drahtreihen springen muss, damit man keine verputzt bekommt. Das Problem dabei sind diese Isolatoren hier:
https://www.averde.de/weidezaun-elektro ... nal_tabbed
Die sind nämlich nur aufgeklickt auf die T-Pfosten und haben diesen hinteren Bügel nicht.
Wenn dann ein Fuchs durch den Zaun springt und doch mal hängenbleibt, klicken die Isolatoren ab und die Reihe Draht hängt ein wenig runter. So wird dann Durchschlupfplatz für auch größere Vertreter geschaffen oder bei der untersten Reihe hängt der Zaun dann auf dem Boden.
Als erste Hilfe habe ich die Isolatoren (ich weiss nicht, ob das eine versehentliche Fehlbestellung von mir war, oder mich der günstigere Preis gelockt hatte....), von denen ich glücklicherweise nicht allzu viele genutzt habe, mit Kabelbindern am T-Pfosten fixiert. Seit 2 Tagen habe ich keine neuen Fährten in der Fläche - aber dieser Kram hat schon wieder unglaublich Zeit und i-wie auch Nerven gekostet. Und demnächst tausche ich sie dann gegen welche aus, die auch hinten einen Bügel haben.
Kabelbinder sind übrigens mittlerweile wahre Freunde geworden. Die nehme ich auch bei Zwischenpfosten, wenn ich dort die mobilen Plastikstecken einsetze und die in manchen Höhen einfach keinen Isolator haben. Oder auch, damit das Überbau-Band, das hier oben immer so schön im Wind flattert und so gern aus den Isolatoren geweht wird, extra zu befestigen.
Die Füchse haben für ihre neue Technik etwa ein halbes Jahr gebraucht. Wie lange würde ein Wolf wohl dafür brauchen, zu kapieren, dass man nur immer schön alle Füße in der Luft haben und die Ohren anlegen muss, um durch den Zaun zu flutschen?
LG, Chris
2 Füchse (jaha, meine Fährtenleser-Fähigkeiten werden immer besser
https://www.averde.de/weidezaun-elektro ... nal_tabbed
Die sind nämlich nur aufgeklickt auf die T-Pfosten und haben diesen hinteren Bügel nicht.
Wenn dann ein Fuchs durch den Zaun springt und doch mal hängenbleibt, klicken die Isolatoren ab und die Reihe Draht hängt ein wenig runter. So wird dann Durchschlupfplatz für auch größere Vertreter geschaffen oder bei der untersten Reihe hängt der Zaun dann auf dem Boden.
Als erste Hilfe habe ich die Isolatoren (ich weiss nicht, ob das eine versehentliche Fehlbestellung von mir war, oder mich der günstigere Preis gelockt hatte....), von denen ich glücklicherweise nicht allzu viele genutzt habe, mit Kabelbindern am T-Pfosten fixiert. Seit 2 Tagen habe ich keine neuen Fährten in der Fläche - aber dieser Kram hat schon wieder unglaublich Zeit und i-wie auch Nerven gekostet. Und demnächst tausche ich sie dann gegen welche aus, die auch hinten einen Bügel haben.
Kabelbinder sind übrigens mittlerweile wahre Freunde geworden. Die nehme ich auch bei Zwischenpfosten, wenn ich dort die mobilen Plastikstecken einsetze und die in manchen Höhen einfach keinen Isolator haben. Oder auch, damit das Überbau-Band, das hier oben immer so schön im Wind flattert und so gern aus den Isolatoren geweht wird, extra zu befestigen.
Die Füchse haben für ihre neue Technik etwa ein halbes Jahr gebraucht. Wie lange würde ein Wolf wohl dafür brauchen, zu kapieren, dass man nur immer schön alle Füße in der Luft haben und die Ohren anlegen muss, um durch den Zaun zu flutschen?
LG, Chris
