Hier noch ein Ausschnitt:
Denke, dass ist zur Zeit das bestmögliche, was meine Kamera Canon EOS 1000D mit dem Nifty-Fifty-Objektiv leisten kann. Bild wurde nicht bearbeitet.
Dann hatte ich noch ein unvergeßliches Erlebnis beim Knipsen. Sperlinge, Kohl-, und Blaumeisen machten sich mal wieder über die angebotenen Speisen her, als auf einmal ein Schatten erschien, vor dem selbst ich erschrak. Ein Wanderfalke störte die gemütliche Runde auf der Suche nach Nahrung. Alle Vögel sprengten auseinander, um den gekonnten Flugmanövern des Wanderfalken und seiner scharfen Krallen zu entgehen.
Keine leichte Aufgabe für den Wanderfalken, denn die kleinen Flieger schlugen gekonnt ihre Haken. Eine Kohlmeise hatte weniger Glück. Sie flog bedauerlicherweise gegen die Scheibe der Laube. Knock out könnte man sagen. Sie rappelte sich verstört auf und setzte sich noch völlig benommen auf einen Ast. Dies entging dem Wanderfalken nicht und er stürzte sich auf die angeschlagene Kohlmeise. Im Flug packte der Greifvogel sein Frühstück und setzte sich 5 m entfernt noch auf eine alte Tonne - die Kohlmeise in der Kralle - und sah mich an.
Mein erster Gedanke: die arme Meise. Seiner wohl: ich muss doch aber auch fressen um zu überleben.
So schnell kann es gehen, wenn man meint, mit ein paar Kumpels zum genüsslichen Frühstück nur einige Sonnenblumenkerne anzufliegen und aufzupicken. Für die Meise der letzte Anflug. Auf der anderen Seite ermöglicht sie durch ihren Tod das überleben eines Anderen. Fressen und gefressen werden - der ewige Kreislauf der Natur. Nur selten wird einem das so nachdrücklich offenbart und klar, als wenn man diesem Schauspiel beiwohnt.
So geschehen am 11.12. des Jahres 2015 um 10.32 Uhr im Garten.
Bilder gibt es von diesem Naturschauspiel leider nicht, da ich diesem nur mit offenem Mund beiwohnte.

