Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Dafür müsste der Landwirt extra eine Hilfskraft (auf 450€ Basis?) einstellen, die dann alle Wochenmärkte abklappert (oder er baut extra noch einen Hofladen, dafür muss er aber mehr bieten als nir Kartoffeln) und er braucht eine Halle um die 200t Kartoffeln zu Lagern.
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Benutzer 2354 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
ja
ich denke du wirst mal ein guter Landwirt ,jammern kannste jedenfalls schon wie ein großer.
Es kann doch nicht sein das die Zwischenhändler 850 € bei einer Tonne " verdienen " und der der die Arbeit hat nur 150 ?
Das sind bei 20 Tonnen 17.000 € Unterschied.
Das man keine 200 Tonnen im ersten Jahr verkauft sehe ich ja ein aber jedes Kilo zählt.
Veredeln ist noch besser, ein Kilo gebratene Kartoffeln mit selbstgemachter Soße ?
Ich sags ja ich hab einfach zuwenig Leben für meine Ideen.
ich denke du wirst mal ein guter Landwirt ,jammern kannste jedenfalls schon wie ein großer.
Es kann doch nicht sein das die Zwischenhändler 850 € bei einer Tonne " verdienen " und der der die Arbeit hat nur 150 ?
Das sind bei 20 Tonnen 17.000 € Unterschied.
Das man keine 200 Tonnen im ersten Jahr verkauft sehe ich ja ein aber jedes Kilo zählt.
Veredeln ist noch besser, ein Kilo gebratene Kartoffeln mit selbstgemachter Soße ?
Ich sags ja ich hab einfach zuwenig Leben für meine Ideen.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich jammer ja nicht, ich wollte bloß sagen das man die Ernte eines 100ha-Gemüse Betriebs ( oder nur 25ha Kartoffeln bei viergliedriger Fruchtfolge, entsprechend 1000t Kartoffeln pro Jahr bei 400dt/ha Ertrag) nicht so einfach ohne größeren Aufwand direkt vermarkten kann.ja
ich denke du wirst mal ein guter Landwirt ,jammern kannste jedenfalls schon wie ein großer.
Es kann doch nicht sein das die Zwischenhändler 850 € bei einer Tonne " verdienen " und der der die Arbeit hat nur 150 ?
Der Landwirt ist schließlich Landwirt und nicht Lebensmitteleinzelhändler.
Der Handel streicht die Differenz ja nicht als Gewinn sein sondern muss davon seine Leute bezahlen, seine Halle bauen, Rücklagen etc bilden, die Lagerverluste, die Aufbereitung (das Reinigen und Verpacken in die handlichen 2,5kg Säckchen) bezahlen und Gewinn will er schließlich auch noch erzielen.
Beim Gemüsehändler das selbe, er muss die Ware einkaufen, Lagern, seine Kassiererin bezahlen, den Laden abbezahlen, Werbung schieben, usw
ich denke den geldfressenden Rattenschwanz kennst du...
Und was möchstes du in den restlichen 3 Jahren anbauen?
Kartoffeln sind nicht selbstfolgeverträglich...
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Benutzer 2354 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
und mit genau der Argumentation drücken die Händler die Preise alles so ein Riesen aufwand
Genau da sind wir dann ja bei des Pudels warum denn mehr machen ?
Warum nicht ganz chillig "nur " 50 Tonnen machen. Heist ja auch kleiner Trecker ,kleine Maschine, weniger Gesamtkosten und ein höherer Verkaufspreis.
Eigentlich alles ganz einfach...
Genau da sind wir dann ja bei des Pudels warum denn mehr machen ?
Warum nicht ganz chillig "nur " 50 Tonnen machen. Heist ja auch kleiner Trecker ,kleine Maschine, weniger Gesamtkosten und ein höherer Verkaufspreis.
Eigentlich alles ganz einfach...
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
gaaaanz genauihno hat geschrieben: Genau da sind wir dann ja bei des Pudels warum denn mehr machen ?
Warum nicht ganz chillig "nur " 50 Tonnen machen. Heist ja auch kleiner Trecker ,kleine Maschine, weniger Gesamtkosten und ein höherer Verkaufspreis.
Eigentlich alles ganz einfach...
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
ihno, kaufe dir ein älteren 40-50PS Schlepper, ein Pflug, Kreiselegge, Grubber wahlweise auch Tiefenlockerer, einen SaMaRo, eine Rau-Kombi (das reicht an Legeleistung für 1 ha Kartoffeln), eine Spritze und einen Düngestreuer (kosten gesammt 20.000€)
pachtete dir 4 ha Land (1200€ pro Jahr) und baue eine kühl-Halle oder miete einen Erdkeller sowie einen Untersandt für deine Geräte und werde Gemüsebauer
Mach deine Arbeitskraft bei deiner Kalkulation aber nicht zu billig, ich habe durchweg mit 8,5€/std gerechnet obwohl das eigentlich schon dumping ist....
Bei der Bürokratie für Nährstoff- und Humusbilanzen CC und dem sonstigen Papierjram wünsche ich die schon mal viel Spass
Wie sich 1t Kartoffeln und 40kg Zwiebeln vermarkten lassen, werde ich dir gerne in einem Jahr berichten
Wenn das gut geht kannst du ja mit der 50fachen Menge durchstarten...
pachtete dir 4 ha Land (1200€ pro Jahr) und baue eine kühl-Halle oder miete einen Erdkeller sowie einen Untersandt für deine Geräte und werde Gemüsebauer
Mach deine Arbeitskraft bei deiner Kalkulation aber nicht zu billig, ich habe durchweg mit 8,5€/std gerechnet obwohl das eigentlich schon dumping ist....
Bei der Bürokratie für Nährstoff- und Humusbilanzen CC und dem sonstigen Papierjram wünsche ich die schon mal viel Spass
Wie sich 1t Kartoffeln und 40kg Zwiebeln vermarkten lassen, werde ich dir gerne in einem Jahr berichten
Wenn das gut geht kannst du ja mit der 50fachen Menge durchstarten...
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Benutzer 2354 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
nochmal auf anfang.
der Bauer der 200t macht bekommt 30.000 € bei 15 cent das Kg
ich mache 50 tonnen und bekomme 50.000 € bei 1,- € das Kg . Ist jetzt nur ne Theorie , Immer mehr mit immer mehr Kosten zu produzieren ist nicht der einzige Mögliche Weg.
50 Tonnen Kartoffeln zu verkaufen sehe ich im übrigen als nicht unmöglich an.
Wir sind mal mit 30 Weihnachtsbäumen angefangen und wie viele wir jetzt verkaufen würdest du wahrscheinlich nicht glauben.
der Bauer der 200t macht bekommt 30.000 € bei 15 cent das Kg
ich mache 50 tonnen und bekomme 50.000 € bei 1,- € das Kg . Ist jetzt nur ne Theorie , Immer mehr mit immer mehr Kosten zu produzieren ist nicht der einzige Mögliche Weg.
50 Tonnen Kartoffeln zu verkaufen sehe ich im übrigen als nicht unmöglich an.
Wir sind mal mit 30 Weihnachtsbäumen angefangen und wie viele wir jetzt verkaufen würdest du wahrscheinlich nicht glauben.
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Benutzer 3991 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich hab mal im Jahre Schnee in Wien in so nem Monstergebäude gewohnt, im 13. Stock. Donnerstag war Eiertag. Da kam eine Bäurin mit einem Einkaufswagerl aus dem SM mit gestapelten Eikartons und ist von Tür zu Tür, und dann mit dem Lift einen Stock weiter. Man konnte ein Ei kaufen oder soviel man halt wollte. Im Sommer fuhr die Tochter hinterher mit Wiesenblumensträußen, Lavendelsäckchen und sowas. Zur Erntezeit gabs auch Kartoffel, Zwiebel, etc. ich weiß nimmer, ob das teurer oder billiger war als im Geschäft, aber gekauft wurde schon. Keine Ahnung, ob sowas heute noch erlaubt wäre 
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
ich schätze 1000 Bäume, so viele hat mein Konrektor von Gymnasium nebenher geschaft.
Jetzt ist er aD und stockt kräftig auf, Rentner haben immer was zu tun
Unmöglich ist es nicht, das ist richtig
Du müsstest jeden Tag (auch Sonntags, Weihnachten etc und Neujahr) 200kg Kartoffeln verkaufen damit du Anfang April alle weg hast, danach nimmt sie nur noch die Biogasanlage weil die Qualität stark nach lässt.
Die Gemüsehändler die ich gefragt hab haben zwischen 80 und 150kg am Tag verkauft.
Wenn die 200kg gehen sollen, dann müsstest du mit einen Kampfpreis bei einer Kantine, einem Altenheim o.ä vorstellig werden.
Kampfpreis=irgentwas um die 45-50ct/kg, meine Mutter kauft aktuell den 50kg Sack vorwiegend festkochend für 23€ für die Altenheimküche.
Jede Stunde die du Auf dem Markt verbringst Köster dich 8,5€ Lohn, für einen 8 Stunden Markttag (hinfahren, Aufbau, verkaufen, Abbau, heimfahren ) und 200kg Verkaufter ware musst du 34ct/kg Lohn und rund 10ct/kg Transport Auto Sprit etc für den Verkauf von deinem 1€ abziehen, bleiben 56ct/kg für den ganzen Rest, also 28000€
Rest:
Maschinenkosten:
-Anschaffung
-Wartung
-Stern/Versicherung
Pacht (300€)
Dünger
Pflanzenschutz
Pflanzgut (2500kg/ha!)
Diesel (ca. 200l bei einem alten schluckspecht)
Steuern/Gebühren
Rücklagen
die Lagerhalle
die Maschinenhalle
Das Verkaufsfahrzeug
Dein Lohn (du wirst sicher 35-35) Stunden auf dem Schlepper sitzen bis die Kartoffeln aus der Erde sind und der Gründung eingesät ist(alleine das Legen dauert (laut Tabelle 8-10 std)).
und dein Gewinn.
Du wirst aber mit Direktvermarktung nie einen Grimme Tectron (Kartoffelvollernter), eine 4 Reihige Legemaschiene mit Furchenbehandlung und Beizeinrichtung, einen 150PS Schlepper, 4m Arbeitsgeräte (grubber, egge etc) und eine 36m Spritze so auslasten können das es sinnvoll ist in diese effizienteren Maschinen zu investieren.
Außer du wächst auf die Größe von KTG-Agrar an, dann lohnt sich ein eigenes Filialnetz
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Steinbock
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich kenne einen Landwirt, der schafft im Direktverkauf 46 kg Kartoffeln, 68 bis 136 kg sonstiges Gemüse, 46 L Milch, 23 kg Joghurt, 12 kg Quark sowie 28 kg Käse täglich, das ganze Jahr durch und das alles in Bio-Qualität auf etwas über 200 Hektar. Ach ja über 40 Leute beschäftigt der Landwirt auch noch.Ölkanne hat geschrieben: Du müsstest jeden Tag (auch Sonntags, Weihnachten etc und Neujahr) 200kg Kartoffeln verkaufen damit du Anfang April alle weg hast, danach nimmt sie nur noch die Biogasanlage weil die Qualität stark nach lässt.
Die Gemüsehändler die ich gefragt hab haben zwischen 80 und 150kg am Tag verkauft.
Wenn die 200kg gehen sollen, dann müsstest du mit einen Kampfpreis bei einer Kantine, einem Altenheim o.ä vorstellig werden.
