2007 oder 2008 (das Jahr des Rekordölpreises von ca. 150 Dollar pro Barrel) gab es sehr gute Preise für Getreide (auch für andere Nutzpflanzen?), d.h. für die Bauern überdurchschnittliche Einnahmen. Dachten die Bauern jedenfalls bis zum Herbst.Landfrau hat geschrieben:Es heißt auch, dass Agrarförderung "auf Rückruf" ausgezahlt würde, also nach hoheitlichem Ermessen zurückgefordert werden kann. Leider habe ich keine Quelle dazu. Scheint mir aber dünnes Eis zu sein, die Förderung.
Dann wurde, mindestens mal in Bayern, verkündet, dass die EU-Prämien (oder Landesprämien bzw. die Landesförderung?) soweit gekürzt würden bis die Einnahmen der Bauern einem durchschnittlichen Jahr entsprechen würden.
/Ironie ein
Da habe ich mir gedacht: Diese wunderbaren tollen Menschen in der bayerischen Politik, die man unbedingt noch mindestens zehn Wahlperioden wiederwählen sollte, verstehen es wirklich die Lebensfreude der nur selten arbeitenden Menschen in der Landwirtschaft in die höchsten Höhen zu treiben. Es wäre wirklich gefährlich gewesen, wenn auch nur ein Bauer mal etwas Eigenkapital hätte ansparen können. Denn dann wäre dieser Bauer so begeistert von seinem neuen Reichtum gewesen, dass er den ganzen Tag nur noch mit Geld zählen beschäftigt gewesen wäre und er sich nicht mehr um die Ernährung der Bevölkerung gekümmert hätte./Ironie aus
Es sollen wohl nach und nach nur noch die ganz Harten übrig bleiben, die keine Frage mehr stellen.Landfrau hat geschrieben:Wie gesagt, bäuerliche Kultur gibt es nicht mehr, selten weht mich auf einem Hof weit draußen ein HAuch davon an.
Aber es tut sich was in Deutschland, d.h. die gallischen Dörfer werden immer mehr, zum Entsetzen der Chemie- und Agroriesen. Da wird so mancher Hintern kalt beim Kontakt mit dieser durchsichtigen festen Masse aus H2O bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.
http://www.solidarische-landwirtschaft.org
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