http://www.selbstaendig-im-netz.de/2011 ... ng-nutzen/ naja die Vorstellungen der Verbraucher sind ja meist im besten Fall als Naiv anzusehen.
Bauer a pflanzt einen Apfelbaum pflückt einen Apfel und fährt damit zum nächsten Discounter und liefert ihn da ab. Das ganze natürlich jeden Tag im Jahr.
Letztes Jahr zu Ostern fragte mal eine Frau ob wir nicht kalt werden auf der Leiter beim Äpfelpflücken jetzt wo es so kalt ist
So ein Verbraucher kann nicht verstehen wie dann Pestizide in das Essen kommen.
Ich denke, wenn jemand billige Lebensmittel haben will, die dann noch aussehen wie gemalt und immer verfügbar sein sollen, dem schaden auch Pestiziede nicht mehr.
NA zumindest werden dadurch die Biobauern beworben.
Wie mein Nachbarbauer immer sagt: Als Landwirt rennste nur noch mit eingezogenem Kopf rum und wartest woher die Einschläge kommen.
Zumindest bei den Süßkirschen ist mir gespritzt lieber, weil ohne haste echt in jeder Kirsche nen Wurm.
NA zumindest werden dadurch die Biobauern beworben.
Können sie ja gerne tun
Brauchen aber keinen shit zu verbreiten, wo jeder ohne Hintergrundwissen daraufreinfällt dann dann kommt das dabei raus:
Wie mein Nachbarbauer immer sagt: Als Landwirt rennste nur noch mit eingezogenem Kopf rum und wartest woher die Einschläge kommen.
Das ärgert mich.
Wir haben einen Kirschbaum mit Herz-Kirschen ohne Wurm.
Hängen aber jedes Jahr 40€ in Form von Gelbtafeln in den Baum.
Das passende Insektizid kostet wenns hoch kommt 3€ mit besserer Wirkung.
Das wollen wir aber nicht.
Ist wie so oft die simple Frage nach dem Motiv: Wem bringt es was, die Neiddiskussion gegen die Bauern zu befeuern?
Denen, die mehr von den EU-Geldern in ihre Länder und ihre Taschen umleiten wollen.
Diese Salamitaktik läuft seit Jahren und ist sehr erfolgreich.
Würde es um den vorgeblichen Inhalt gehen, also die Bevölkerung zu informieren, was mit dem Geld gemacht wird, dann dürfte man diese Infotafeln an den Flächen aufstellen, die mit diesen EU-Mitteln bewirtschaftet werden. Und die Leute würden wenigstens sehen: Aha, dafür das diese schöne Wiese erhalten wird, verwendet die EU mein Geld.
Aber genau darum geht es ja gerade nicht. Deshalb ist es auch verboten, die Schilder an die Flächen zu stellen. Sie müssen gut sichtbar an den Gebäuden des Landwirts montiert werden. Es geht darum, die Bauern direkt zu stigmatisieren. Guck an dem seine Tür. Das ist einer von denen, die fürs vermeintliche Nichtstun vermeintlich viel Geld bekommen.
Das ist nunmal so - die dumme Masse frisst viel, schlecht und billig.
Und die betuchten Besseresser sind wenige und da sie oft älter sind und einen höheren Bildungsgrad gaben - essen sie wenig Fleisch. Dementsprechend ist der Markt klein.
Kann man nun den Billigfleischerzeugern die Schuld geben für die Dummheit der Masse?
Nein, sie bedient einen Markt, der halt da ist.
Würden die BAuern in einen erzeugerstreik gehen für das Wohl der Tiere "Entweder teures Fleisch oder gar keines"? Kaum vorstellbar.
Bauern waren nie Tierfreunde und werden es auch nicht.
Geldverdienen mit Tieren war auch noch nie schön (auch nicht bei den Bios ....)
Da BAuern heute (?) nur noch Erfüllungsgehilfen der Industrie sind zwischen Düngerkauf, Pestiziden Saatzucht, Tiergenetik, ZInsen, PAchtpreisen, Subventionen wird sich das nicht ändern. Die Industrie hat sich des Nährstandes bemächtigt, der trotz aller bauernschläue in seiner Dummheit glaubt, sein eigener Herr "mein Land" zu sein.
Das LAnd gehört immer dem, der Steuern darauf bezahlt.....anderes Thema.
Früher waren Bauern Unfreie, heute ist das alles sehr elegant konstruiert, aber unfrei sind die BAuern nach wie vor.
Und folgt dem ewigen Prinzip - mehr mehr mehr, für weniger Geld, für mehr menschen, Effizienz und Ausstoß ....
Ändern? Wird man das nicht und der Versuch mag löblich sein, aber Lebensfreude kosten.
Lösen? Genau, sich lösen davon, dass die große böse Welt anders sein muss.
Sich sein kleines Glück schaffen, in seinem eigenen tellerrand bleiben....- Selbstversorgung ist zwar Selbstbetrug, aber ein wenig Obst und gemüse kann man schon erzeugen, vllt auch Eier, Milch und Fleisch mit HIlfe vom BAuern - da sind wir wieder in der Realität - zugekauften Getreides.
Fatalistisch? Mag sein. Aber dieses Leben ist möglicherweise das einzige und dieser Augenblick womöglich auch. Und warum sollte man es sich in diesem Moment nicht so gut wie möglich gehen lassen, sich und seiner eigenen kleinen Welt, Familie, Tieren, Pflanzen?
Schau hin! Deine Hühner unterm Obstbaum, die Porreestangen im Garten.....das ist Glück.
Und das Glück zu sehen ist Glück. Sieh hin.
LAndfrau
Den Inhalt einer Botschaft bestimmt der Empfänger :-)