Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel s. 1. Beitrag)
Re: Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel siehe 1. Beitra
Interessant das mit S. burbankii!
Von Luther Burbank gibts übrigens ein freies ein Buch "New Creations in Fruits and Flowers" - aus heutiger Sicht recht interessant zu lesen was damals "neue Züchtungen" waren.
LG
althea
Von Luther Burbank gibts übrigens ein freies ein Buch "New Creations in Fruits and Flowers" - aus heutiger Sicht recht interessant zu lesen was damals "neue Züchtungen" waren.
LG
althea
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Pastinake
Re: Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel siehe 1. Beitra
Hallo,
ich habe auch bei der Vogelfutterflora eine recht seltsame Pflanze aufwachsen lassen, weil ich neugierig war, was es ist.
Die gesamte Pflanze ist ca. 1,40 m hoch und ich habe nicht den leisesten Schimmer, was es sein könnte?
Vielleicht kann mir Jemand weiterhelfen?
Was blüht denn da und Heilpflanzenbestimmbuch hat keine Hinweise erbracht.
Danke!
ich habe auch bei der Vogelfutterflora eine recht seltsame Pflanze aufwachsen lassen, weil ich neugierig war, was es ist.
Die gesamte Pflanze ist ca. 1,40 m hoch und ich habe nicht den leisesten Schimmer, was es sein könnte?
Vielleicht kann mir Jemand weiterhelfen?
Was blüht denn da und Heilpflanzenbestimmbuch hat keine Hinweise erbracht.
Danke!
- emil17
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Re: Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel siehe 1. Beitra
eine Spitzklette ...
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Pastinake
Re: Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel siehe 1. Beitra
Hallo Emil,
genau das ist meine Pflanze! Super, daß Du das erkannt hast! Danke!
Du scheinst Dich ja wirklich super auszukennen?
Ich hatte schon wegen der Samenkapseln an eine Klette gedacht und hab gerade eben nochmal in meinen Bestimmbüchern nachgesehen.
Da ist die Gewöhnliche Spitzklette tatsächlich nicht drin. Wahrscheinlich zu neophytisch... Oder meine Bücher sind zu alt? Hm.
Auf jeden Fall werde ich sie morgen früh herausrupfen und über die Mülltonne entsorgen.
Danke nochmal! Du hast mir sehr weitergeholfen.
genau das ist meine Pflanze! Super, daß Du das erkannt hast! Danke!
Ich hatte schon wegen der Samenkapseln an eine Klette gedacht und hab gerade eben nochmal in meinen Bestimmbüchern nachgesehen.
Da ist die Gewöhnliche Spitzklette tatsächlich nicht drin. Wahrscheinlich zu neophytisch... Oder meine Bücher sind zu alt? Hm.
Auf jeden Fall werde ich sie morgen früh herausrupfen und über die Mülltonne entsorgen.
Danke nochmal! Du hast mir sehr weitergeholfen.
- emil17
- Beiträge: 8381
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Re: Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel siehe 1. Beitra
Schade, dass du die entfernen willst. Eine eigenartige, seltene Art. Lass sie doch, sie schadet ja nichts und sie stirbt im Herbst sowieso ab.
Die Kletten kannst du an irgendwelche Ödlandplätze oder Strassenböschungen auswerfen, das sind übliche Standorte dieser Art.
Die Kletten kannst du an irgendwelche Ödlandplätze oder Strassenböschungen auswerfen, das sind übliche Standorte dieser Art.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Pastinake
Re: Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel siehe 1. Beitra
Hallo Emil,
ich habe die Pflanze jetzt zwar noch nicht entfernt, weil ich heute früh keine Zeit hatte. Aber ich will nicht, daß sie weiterverbreitet wird.
Natürlich ist die Pflanze hübsch und ich habe sie ja jetzt auch lange wachsen lassen, weil ich wissen wollte, wie die Blüten und Früchte aussehen.
Ich habe sie sicherlich auch noch nie irgendwo beim Spazierengehen gesehen.
Aber ich stehe nicht auf Neophyten, die sich unkontrolliert ausbreiten. Ich kämpfe im Garten ja schon länger gegen den Goldfelberich und die Mahonie war/ ist ein Drama. Auch, wenn man damit angeblich ganz tollen Wein machen kann. Das Wurzelwerk war / ist in den Stufen der Steingartenrabatte. Und mein Nachbar hat versucht, diese orange-gelben Wurzelknäuel mit der Schaufel vom Bulldog herauszureißen.
Die Wurzeln waren so stark, daß es den Bulldog hinten hochgehoben hat! Und die Blätter pieksen dauernd und die Einstichstellen jucken fürchterlich.
Für die Mahonie hege ich so gar keine Sympathie.
Außerdem kann die Spitzklette ja anscheinend auch zu starken Hautreaktionen führen. Und nachdem manchmal Kinder im Garten herumlaufen, will ich nichts, was giftig ist.
Danke auf jeden Fall! Ohne Dich wäre ich nie darauf gekommen, was es sein könnte.
Ist die Spitzklette bei Dir in der Schweiz wohl häufiger zu finden?
ich habe die Pflanze jetzt zwar noch nicht entfernt, weil ich heute früh keine Zeit hatte. Aber ich will nicht, daß sie weiterverbreitet wird.
Natürlich ist die Pflanze hübsch und ich habe sie ja jetzt auch lange wachsen lassen, weil ich wissen wollte, wie die Blüten und Früchte aussehen.
Ich habe sie sicherlich auch noch nie irgendwo beim Spazierengehen gesehen.
Aber ich stehe nicht auf Neophyten, die sich unkontrolliert ausbreiten. Ich kämpfe im Garten ja schon länger gegen den Goldfelberich und die Mahonie war/ ist ein Drama. Auch, wenn man damit angeblich ganz tollen Wein machen kann. Das Wurzelwerk war / ist in den Stufen der Steingartenrabatte. Und mein Nachbar hat versucht, diese orange-gelben Wurzelknäuel mit der Schaufel vom Bulldog herauszureißen.
Die Wurzeln waren so stark, daß es den Bulldog hinten hochgehoben hat! Und die Blätter pieksen dauernd und die Einstichstellen jucken fürchterlich.
Für die Mahonie hege ich so gar keine Sympathie.
Außerdem kann die Spitzklette ja anscheinend auch zu starken Hautreaktionen führen. Und nachdem manchmal Kinder im Garten herumlaufen, will ich nichts, was giftig ist.
Danke auf jeden Fall! Ohne Dich wäre ich nie darauf gekommen, was es sein könnte.
Ist die Spitzklette bei Dir in der Schweiz wohl häufiger zu finden?
- emil17
- Beiträge: 8381
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Re: Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel siehe 1. Beitra
In der Schweiz selten, die Arten der Dauerruderalflächen sind alle bedroht.
Es ist ein Archeophyt, d.h. schon seit langem eingebürgert und zwar Neophyt aber nicht invasiv.
Also kaum Risiko, dass nächstes Jahr der ganze Garten voll davon ist. Da ist die einheimische Klette (Arctium) viel schlimmer.
Weil sie einjährig ist muss du nicht graben, im Herbst bist du sie auch so los.
Wenn du mit Goldfelberich Lysimachia vulgaris meinst: das ist kein Neophyt. Auch Lysimachia punctata kam ursprünglich in SW-Europa wild vor, wuchert aber viel weniger als die L. vulgaris.
Man muss, egal ob Neophyt oder nicht, vor der Standortswahl überlegen, was wo hin soll. Mahonien gelten als problemlose kinderspiel- und hundekackresistente Pflanzen. In Vorgärten und auf Baumscheiben, die von Pflaster oder Asphalt umgenzt sind haben sie ihre Berechtigung, weil sie da nicht unkontrollierbar werden. Na gut, sie sind ziemlich langweilig. In Steingärten und Böschungen werden dagegen sehr viele Arten zum Problem, weil sie sich nur mehr schwer entfernen lassen.
Zur Giftigkeit: Da die Pflanze weder essbar ist noch sonst zu irgend einer Verwendung einlädt, ist das Risiko einer Schädigung sehr gering.
Dass man Ausschlag am nackten Fuss bekommt wenn man drauf rumläuft glaub ich gern, aber warum sollte man das tun.
Stell dir mal vor jemand wollte die gute alte Brennessel bei uns einführen und man würde die gleichen Masstäbe ansetzen wie für Neophyten ...
Ich hab schon oft Reizungen am nackten Fuss wegen Nesseln gehabt.
Oder stell Dir vor, man wollte jede Giftpflanze der einheimischen Flora überall da entfernen, wo Menschen hinkommen ...
Bei mir hats viel Eisenhut, gelben und blauen, ich hab deshalb noch nie Probleme gehabt, obwohl die Kinder oft auf der Wiese und am Waldrand spielen, wo die sind. Man muss ihnen sagen, dass sie die in Ruhe lassen sollen, also nicht im Eisenhut Indianer spielen, und gut ist.
Grundsätzlich intolerant bin ich nur gegen Pflanzen, die heftige Kontaktvergiftungen auslösen können, z.B. Riesenbärenklau, oder diese blöden Giftsumache, die es in Nordamerika gibt. Selbst unsere Nesseln sind ja bloss lästig.
Es ist ein Archeophyt, d.h. schon seit langem eingebürgert und zwar Neophyt aber nicht invasiv.
Also kaum Risiko, dass nächstes Jahr der ganze Garten voll davon ist. Da ist die einheimische Klette (Arctium) viel schlimmer.
Weil sie einjährig ist muss du nicht graben, im Herbst bist du sie auch so los.
Wenn du mit Goldfelberich Lysimachia vulgaris meinst: das ist kein Neophyt. Auch Lysimachia punctata kam ursprünglich in SW-Europa wild vor, wuchert aber viel weniger als die L. vulgaris.
Man muss, egal ob Neophyt oder nicht, vor der Standortswahl überlegen, was wo hin soll. Mahonien gelten als problemlose kinderspiel- und hundekackresistente Pflanzen. In Vorgärten und auf Baumscheiben, die von Pflaster oder Asphalt umgenzt sind haben sie ihre Berechtigung, weil sie da nicht unkontrollierbar werden. Na gut, sie sind ziemlich langweilig. In Steingärten und Böschungen werden dagegen sehr viele Arten zum Problem, weil sie sich nur mehr schwer entfernen lassen.
Zur Giftigkeit: Da die Pflanze weder essbar ist noch sonst zu irgend einer Verwendung einlädt, ist das Risiko einer Schädigung sehr gering.
Dass man Ausschlag am nackten Fuss bekommt wenn man drauf rumläuft glaub ich gern, aber warum sollte man das tun.
Stell dir mal vor jemand wollte die gute alte Brennessel bei uns einführen und man würde die gleichen Masstäbe ansetzen wie für Neophyten ...
Ich hab schon oft Reizungen am nackten Fuss wegen Nesseln gehabt.
Oder stell Dir vor, man wollte jede Giftpflanze der einheimischen Flora überall da entfernen, wo Menschen hinkommen ...
Bei mir hats viel Eisenhut, gelben und blauen, ich hab deshalb noch nie Probleme gehabt, obwohl die Kinder oft auf der Wiese und am Waldrand spielen, wo die sind. Man muss ihnen sagen, dass sie die in Ruhe lassen sollen, also nicht im Eisenhut Indianer spielen, und gut ist.
Grundsätzlich intolerant bin ich nur gegen Pflanzen, die heftige Kontaktvergiftungen auslösen können, z.B. Riesenbärenklau, oder diese blöden Giftsumache, die es in Nordamerika gibt. Selbst unsere Nesseln sind ja bloss lästig.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- emil17
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Re: Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel siehe 1. Beitra
Stechapfel.
Pflanze riecht unangenehm, ausser die Blüten.
Sobald die Früchte sich entwickeln, sieht man warum die so heisst.
Pflanze riecht unangenehm, ausser die Blüten.
Sobald die Früchte sich entwickeln, sieht man warum die so heisst.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
