misfits lernt gärtnern

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misfits
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Re: misfits lernt gärtnern

#51

Beitrag von misfits »

wie versprochen hier einiges zu meinem Ingwer.
Wie man sieht ist er mittlerweile ordentlich gewachsen,
die Pflanzen haben eine Höhe von 1 Meter und mehrere
Austriebe.
Die Pflanzerde ist selbstgemischt aus Gartenerde, Uraltpferdemistkompost,
etwas Anzuchterde, Urgesteinsmehl und etwas Sand. Benutze ich für alle
meine Kübelzuchten.
Erde immer feucht gehalten und keine weitere Düngung.
Im Nachhinein halte ich meine Pflanzschalen für zu klein, aber als ersten
Versuch in diesem Jahr wird's reichen.
Im nächsten Jahr wird in größeren Schalen und im Freiland angebaut.

viele Grüße von misfits
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misfits
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Re: misfits lernt gärtnern

#52

Beitrag von misfits »

In die beiden abgeernteten Kartoffelbeete hab ich Schwarzen Winterrettich,
Petersilie, Knollenfenchel, Endivie, Kopfsalat, Dill, Rettich/Radieschen,
alles mögliche gesät.
Die Zeit ist günstig für Aussaten, der Boden ist feucht und es wird die nächsten
Tage etwas Regen geben und kühl bleiben. Da ist der Boden dauerfeucht, eben
gute Aussähtage.
Knollenfenchel hab ich letztens mal abgeerntet, esse ihn garnicht, aber meine
Frau mag ihn sehr.
Und dann hab ich letzte Woche noch 4 Eimer Brombeeren gesammelt. Gab 15 Kg. Marmelade,
der Vorrat für die nächste Zeit.
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misfits
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Re: misfits lernt gärtnern

#53

Beitrag von misfits »

ein paar Kürbisse in der Wiese.
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misfits
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Re: misfits lernt gärtnern

#54

Beitrag von misfits »

Milpa

hab mir dieses Jahr ein Indianerbeet angelegt, versuchsweise.
nun ist es langsam soweit, daß der Mais zu ernten wäre, die Bohnen aber noch
eine Weile stehen bleiben müssten. Denke mal ich werde die Maiskolben
vorsichtig herausbrechen und die Stengel stehen lassen. Mal sehen wie
lange der Mais noch weiterlebt/stehenbleibt/weiterstrützt.
3 oder 4 Bohnenkraut stehn noch im Beet und ein Hokkahido. Der hat einen
Kürbis - mini - nicht zeigenswert.
Ein Beet mit Mais-Bohnen werde ich wiedermachen. Nur den Kürbis spar ich mir.
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Vera
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Re: misfits lernt gärtnern

#55

Beitrag von Vera »

Hallo Misfits
Dank für die neuen tollen Bilder! Hab mir auch die alten nochmals angeguckt, so schön und kreativ. So ein "Waldgarten" ist doch wirklich was Besonderes. Lebt Ihr eigentlich auch da oder ist das nur zum Gärtnern? Und in welcher Region ist das, dass Ihr 3 Monate keinen Regen hattet??? :schaf_1: Afrika kanns ja wohl nicht sein..... :hmm:
Jedenfalls hats den Kartoffeln sehr gut getan, krieg grad Appetit! :lol:
Mais hat dem Kürbis vermutlich alles Futter weggefressen.... :motz:

Tiere hast du keine, gell? z.B. Enten, die die Schnecken reduzieren...und Mist für den Hokkaido geben.... oh nein, dann fressen die auch die Teiche leer, war keine gute Idee. Ich hatte auf Hundespaziergängen immer Sack und kleine Schaufel dabei um all die Pferdeäpfel der Reiter für Dünger einzusammeln. Wobei, Deine Erdmischung tönt gut, nehme an, Du machst auch Kompost. Kennst Du Terra Preta - Schwarze Erde?
Liebe Grüsse
Vera
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misfits
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Re: misfits lernt gärtnern

#56

Beitrag von misfits »

Hallo I-tal Livity,
der Basilikum steht zufällig da. Scheint ihm beim Ingwer gut zu gefallen
und darf natürlich stehenbleiben.
Was hast du vor? Willst du Ingwer in größeren Mengen anbauen?

""Warum willst du den Kürbis weglassen?""
Er kann sich in dem sehr eng stehenden Mais nicht behaupten. Da ist es schon
durch den Mais sehr schattig, das reicht für den Kürbis nicht mehr.
Und wie Vera richtig schreibt ""Mais hat dem Kürbis vermutlich alles Futter weggefressen....""
das kommt wohl auch noch dazu.
Aber einen Kürbis hat er doch gebracht.
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misfits
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Re: misfits lernt gärtnern

#57

Beitrag von misfits »

Hallo Vera,
vielen Dank, freut mich, daß es dir gefällt.
leider haben wir unseren Garten nicht direkt am Haus. Der ist 2 km. entfernt, ausserhalb.
Darum auch keine Tiere, über die Kleineren würde sich unser Fuchs oder der Marder freuen,
die Größeren würden das ganze Grundstück platt machen.
Zum Glück komme ich an Unmengen (so um 200 Kubikmeter) Pferdemistkompost ran.
Aber einen Kompost hab ich natürlich auch. Da wird auch so eine Terra Preta ähnliche
Erde erzeugt aus den pflanzlichen Überreste des Gartens zusammen mit tierischem
(Pferdemistkompost), der Holzkohle und Asche der Feuerstelle, etwas lehmhaltiger Erde
von Aushubarbeiten und als Zugabe ordentlich Urgesteinsmehl.
Kommt dann im Spätherbst auf die Beete und wird mit Blättern dick abgedeckt, zum Überwintern.

viele lieben Grüße zurück zu dir

Ach ja , der Regen...
von Mitte Mai bis Mitte August hat es genau 4x geregnet. 1x leichter Niesselregen, 2x etwa
1-200 Tropfen je qm. 1x soviel, daß die Erde 3-5 cm. tief nass wurde.
Bei um die 35 Grad am Tage und 25 Grad nachts, nicht gerade viel.
Die Erde war bis ca. 40 cm. knochentrocken.
Heute nachmittag hat's geregnet, das war schön.
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.
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misfits
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Re: misfits lernt gärtnern

#58

Beitrag von misfits »

Seit 3 Wochen will ich schon einen Artikel über Brot- und Pizzabacken einstellen und schaff es einfach nicht.
Vernünftig Bilder machen hab ich auch schon wieder vergessen. Ein paar hab ich doch gemacht, 2 stell ich mal rein.
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Daisy Duck
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Registriert: Do 12. Sep 2013, 14:06

Re: misfits lernt gärtnern

#59

Beitrag von Daisy Duck »

Misfit,

mensch wie toll ist das den? Ist das Dein Ofen? steht er im Haus oder draußen?
Wow, ich träume davon, mein Brot in so einem Ofen selber zu backen, aber ich habe mir vorgenommen erstmal alle anderen angefangenen Projekte zuende bringen. Ich hab mal bei Lehmbauweise & Ofenbau gestöbert und bin recht angefixt - daher würde ich mich sehr freuen über weitere Infos (was ist das für ein Ofen, wie groß ist er? wie lange befeuerst & backst du? Brauchst Du für die Teigmenge einen "Fußknet-Trog" oder machst Du alles mit der Hand?)
Ich bin noch sehr unsicher wegen der Größe - ich möchte lieber etwas, dass ich häufiger nutze für die Familie (auch für Flammkuchen, Pizza o.ä.) und dann nicht nur als Event. Aber 10 kg Brot backen wenn nur wir es essen ist auch nicht soo pralle. Also eher nicht zu groß - aber vielleicht auch nicht zu klein, weil beim Lehmofen muss ja ein Dach drüber (Fachwerk - träum), und das kann man dann insgesamt nur schlecht erweitern.
:michel:
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emil17
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Re: misfits lernt gärtnern

#60

Beitrag von emil17 »

Das Bild zeigt, dass der Mensch was von Holzfeuerungen versteht. Saubere Verbrennung!
misfits hat geschrieben:Ich bin noch sehr unsicher wegen der Größe - ich möchte lieber etwas, dass ich häufiger nutze für die Familie (auch für Flammkuchen, Pizza o.ä.) und dann nicht nur als Event.
DIe Backwaren werden vorzüglich, aber wenn du häufig auch noch backen willst, solltest du über einen Grundofen nachdenken, der das Haus heizt und in dem du auch noch backen kannst.
Man braucht mehrere Stunden, um den Ofen einzuheizen, dazu kommt die Vorbereitung und Lagerung des Holzes: absolut trockenes Brennholz ist eine Voraussetzung. Wenn man nun einen grossen Holzofen hat, den man sowieso heizt, kann man, wenn das Feuer abgebrannt ist, einfach rasch die Glut im Feuerraum nach hinten schieben und das Brot reinschieben. So wurde es früher in den Bauernhäusern gemacht und die Zusatzarbeit besteht während der Heizperiode nur darin, die Backwaren vorzubereiten. Der grosse Feuerraum der Grundöfen alter Bauart spart zudem viel Sägearbeit beim Brennholz rüsten.
Einfach nur den Pizzaofen im Hof einzuheizen um einen Flammkuchen zu machen ist viel zu viel Aufwand und du wirst bald aufhören damit.

Falls du einen extra Holzbackofen nach dem indirekten Prinzip bauen willst (indirekt: Wärme zum Backen wird durch die Ofenmasse zwischengespeichert und nicht während dem Backen erst erzeugt), findest du genug Bauanleitungen im Netz. Lies mehrere, was alle schreiben ist zu beachten.
Beachte das, was man beim Bauen gerne vergisst, was aber für die Alltagstauglichkeit entscheidend ist: Ausreichend Vordach (wenn er nicht in einer Scheune steht, was besser wäre), Holzlagerplatz, Schornstein so dass der Rauch auch bei etwas Wind niemanden belästigt (wichtig!).
Für eine Pizzafete ist es sehr angenehm, wenn es vom Ofen zum Essplatz nicht weit ist.
Grösse lieber etwas grösser - man braucht nicht soo viel mehr Holz, kann aber dann mal Nachbarn zum gemeinsam backen einladen, ohne dass man nachheizen muss.
Mach das Ofenloch so breit, dass die Bleche durchpassen, die du für den Elektroofen auch benutzest.
Achte auch darauf, dass Asche und Glut bequem handhabbar sind. Ich habe dazu vor dem Ofenloch zwei Löcher in der Wand, in welche ich Eisenstangen stecken kann, auf die ich eine Mörtelwanne aus Stahl stelle. In diese fallen dann Asche und Glut beim Ausräumen des Ofens.
Steht die Wanne am Boden, gibts jedesmal eine Staubwolke.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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