Am Baum, am Hang, guter Fernblick nach hinten, vorne fast zu, trocken, Wasserstellen in der Nähe: man musste nur noch die Menschen davon überzeugen, dass hier jetzt auch ein Futterplatz eingerichtet werden muss und notfalls mit Penetranz vor der Nebeneingangstür auf und ab marschieren. Dort sass sie dann und sass und wurde immer weniger. Wir planten schon ein paarmal, ihr die Eier wegzunehmen. Vor allem, da die anderen ja auch alle auf leeren Gelegen sassen, aber wie wir manchmal so sind, etwas chaotisch und verpeilt, haben wir es nicht getan. Wir wollten auch immer mal nachsehen, seit wann sie sitzt. (nicht, dass ich es aufgeschrieben hätte, ich kann aber nachsehen, wann ich das erste Foto von ihr an der Location geschossen habe
Vorgestern sah ich nochmal in ihre Höhle und erspähte unter ihr ein paar zerbrochene Eier. Oh Mann, dachte ich, armes Ding, beim ganzen rein- und rausgetrampel über die lange Zeit hat sie die zum Teil schon kaputt gemacht und sitzt immer noch. Küken waren nicht zu sehen. (HarHar)
Gestern gab es dann eine Überraschung. Mein Mann liess seinen Blick über den Teich schweifen, an dem er gerade einen Gänsestall errichtet und wunderte sich über die lustigen kleinen Bubbel, die da so rumschwimmen.
Tja, da hat Elsbeths Tochter tatsächlich ihre Kinderschar quer durch den ganzen Garten zum Wasser geführt, um sie dort zu ernähren. Der Weg ist vielleicht in gerader Linie 100m lang aber extrem verunkrautet, verbuscht und zickzack.


