Wölfe

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Reisende
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Re: Wölfe

#691

Beitrag von Reisende »

Rallymann hat geschrieben: Was mir dabei in den Sinn kam war: Wölfe sind Strategen, die schnell dazu lernen.
Die Anwesenheit des Menschen hält sie nicht ab.
Wieviel Hunde soll denn ein Schäfer halten? Bei einem 8-10 Köpfigem Rudel, lachen die über 2-3 Hunde.
Und je mehr Hunde ein Schäfer hält, umso mehr Kosten hat er auch.
das ist richtig. der schnuckenschäfer in der heide hat 8 hsh. die setzt er je nach aktueller gefahrensituation ein. mal sind nur 2 bei der herde, manchmal alle. einschätzen kann er die situation anhand des verhaltens von herde und wild, und durch die auswertung von spuren.

versetzt euch doch mal in die lage eines raubtieres. versucht es wenigstens. die haben keinen supermarkt und keinen arzt, die führen einen überlebenskampf. beute zu schlagen ist mühevoll. und kostet wertvolle energie. bei der entscheidung, zuzuschlagen oder nicht, wird aufwand, verletzungsgefahr und erfolgschance berücksichtigt.
ist ein guter zaun um die herde, ist es leichter doch das reh oder den hasen zu jagen.

das leben ist halt kein ponyhof....
wir konkurrieren - wie alle lebewesen - mit anderen um platz und nahrung. manchmal gewinnt man, und manchmal verliert man. das sollte man akzeptieren. die welt gehört nicht nur uns menschen alleine!
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
July
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Re: Wölfe

#692

Beitrag von July »

Reisende:)
Aber Du hast Ahnung und weisst wie das alles läuft und sich entwickeln wird...bist wohl auch eine sogenannte Wolfsbeauftragte nehme ich an.
Trotzdem dürfen auch andere Menschen ihre Zweifel äußern und ich bin der Meinung, daß der Mensch (der nun mal hier auf der Welt regiert) sich nicht von einem Raubtier regieren lassen muss und darf.
Irgendwann passiert etwas ganz Schlimmes und dann werden sie wieder zum Abschuss freigegeben. Aber erst einmal werden sie sich Menschen immer mehr nähern, da diese ja keine Gefahr mehr für sie sind.
WAS für ein Aufhebens wegen einem Raubtier.
LG von July
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Reisende
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Re: Wölfe

#693

Beitrag von Reisende »

july :)
ich gucke zumindest über den tellerrand, statt in glaskugeln.
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
July
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Re: Wölfe

#694

Beitrag von July »

....also auch keine "Expertin", die die Wölfe studiert hat :)
LG von July
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Reisende
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Re: Wölfe

#695

Beitrag von Reisende »

nee. :)
auch keine nabu-geschulte beraterin. :pft:

dafür habe ich fachliteratur gelesen, und mit echten praktikern gesprochen. und mich über die erfahrungen aus dem ausland informiert.

ähm.... warte.... worauf begründet sich deine "zukunftsvision" noch gleich? :hmm:
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
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Oli
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Re: Wölfe

#696

Beitrag von Oli »

Gibt es eigentlich ein vergleichbar dicht besiedeltes Land mit Mensch-Wolf-Vieh-Populationen, die ein funktionierendes Miteinander haben oder muss das von uns komplett neu herausgefunden werden, wie das klappen könnte?
Emslandperle

Re: Wölfe

#697

Beitrag von Emslandperle »

Wie definierst du ein funktionierendes Miteinander?
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Re: Wölfe

#699

Beitrag von Reisende »

ich kann den mann gut verstehen.
Das Thema Wolf habe eine „zu hohe Emotionalität“, beklagt Lohmeyer und setzt seinen Kritik-Reigen fort. Adressat: der Naturschutzbund (Nabu). „Der Wolf eignet sich nicht zum Spendensammeln. Statt Wolfs-Patenschaften sollte der Nabu lieber Zaun-Patenschaften initiieren, um den Nutztierhaltern zu helfen“, sagt Lohmeyer.
:daumen:
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
Manfred

Re: Wölfe

#700

Beitrag von Manfred »

Dann müssten die das Geld ja an die Nutztierhalter weitergeben, statt es in die eigenen Taschen zu stecken.
Das werden wir wohl nicht erleben.
Gerade fährt der Nabu auf europäischer Ebene mit diesem Geld eine gewaltige Kampagne, um noch mehr Geld aus der Landwirtschaftsförderung zum Nabu umzuleiten, um weiter tausende ha Flächen ankaufen zu können. Dieses staatlich subventioniert Landgrabbing nimmt inzwischen abartige Ausmaße an, wird aber in der Presse in keiner Weise Thematisiert, weil man die vermeintlich Guten ja nicht kritisieren darf.
Und wenn ich dann sehe, was mit diesen Flächen passiert, kann ich nur den Kopf schütteln. Die machen jeden einzelnen Fehler an Naturverhinderung noch mal, den man in Afrika und Nordamerika mühsam anfängt abzulegen.
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