Heute war mal wieder Bodenbearbeitung angesagt, weil ich im Herbst und im Winter nicht fleißig genug war
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Links das Beet grob mit dem Spaten umgestochen, das bleibt einige Tage so liegen, bis der Boden leicht abgetrocknet ist und ein Zerkleinern mit der Hacke möglich wird. Rechts bereits fertiges Beet mit Kompost, Sand und Heumulch. Vor der Aussaat wird das Heu gehäckselt und der Boden oberflächlich gehackt. Der gehäckselte Heumulch kommt wieder auf das Beet, bis die ersten Pflanzen sichtbar sind, dann wird der Boden wieder mit einer dicken Schicht Heu belegt.
Normalerweise mache ich das im Herbst nach der Ernte und an schönen frostfreien Tagen im Jänner, heuer wollte es nicht so sein.
Beim Umstechen viel mir die breits sehr schön gewordene Erde auf und daher machte ich einen Probestich auf dem Urboden (Wiese). Der Vergleich kann sich sehen lassen.
Allerdings sind die Mengen an Kompost, und Biomasse nicht ohne, die ich in den Boden eingearbeitet habe.
Auf 1000 m² Gemüseanbaufläche habe ich in fünf Jahren gut 1000 m³ Heu und gut 100 m³ Kompost und eben soviel Sand eingearbeitet, dazu noch während der Vegetationsperiode ständig frischen Mulch (Grasschnitt).
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Links sieht man den Wiesenboden, so wie er vor fünf Jahren auf den Anbauflächen ausgesehen hat. Rechts das Ergebnis von Heute nach 5 Jahren intensiver Bodenbearbeitung.
Der durchzogene Boden ist etwa 30 cm tief, weiter komme ich mit dem Spaten nicht.