Aber genau das ist doch enormer Unterschied und wenn in der aktuellen Diskussion um die Sicherung der Welternährung von "Landwirschaft" gesprochen wird, dann bezieht sich das eigentlich immer auf letzteres beziehungsweise auf nicht mehr wirklich familiäre Großbetriebe (und der moderne Familien- und Großbetrieb ist ausschließlich unter Einsatz enormer Ressourcenmengen (Strom, Diesel, Petrochemie, ...) möglich.mgrie hat geschrieben:Nana - die klassische Landwirdschaft gibt es schon seit tausenden von Jahren. Die Landwirtschaft, die auch noch einige Stadtbewohner, Knechte und Mägde miternähren muß, seit einigen hundert Jahre. Die Landwirschaft, die als Familienbetrieb viele Stadtbewohner miternähren muß, gibt seit ein paar Jahrzenten, und denen wird jetzt auch noch der Garaus gemacht.fuxi hat geschrieben:Die "klassische" Landwirtschaft (die es erst seit ein paar Jahrzehnten gibt) kollabiert bereits.
Oft wird hochgelobt, wie viel mehr Menschen heutzutage vom "modernen Bauern" versorgt werden, statt zu sehen, das der viel wichtigere Faktor doch ernährte Menschen pro Flächeneinheit und nicht ernährte Menschen pro Bauer ist. Uns mangelt es immer mehr an fruchtbarem Boden (und an Erdöl um dem toten Boden trotzdem etwas Ertrag abzuringen), es mangelt uns nicht an menschlicher Arbeitskraft.


