Schnecken verwüsten fast alles

Olaf
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Re: Schnecken verwüsten fast alles

#401

Beitrag von Olaf »

Also als Öl würde ich gewöhnliches Pflanzenöl nehmen und hätte dann auch keine Bedenken.
Das mit dem Salz....ja, wir wissen ja nicht, vieviel man tatsächlich braucht, damit es funktioniert.
********
Hab noch mal versucht, die Seite wiederzufinden, erfolglos.
Aber eines hab ich dabei mitbekommen, Schnecken scheinen ja wirklich extrem auf Salz zu reagieren.
Es gibt also freaks, die mit einem Salzstreuer durch den Garten rennen und die Schnecken einzeln bestreuen.
Das find ich ja nun doch reichlich sadistisch, sie sterben dann einen langsamen, qualvollen Tod.
Einer hat aus alten Teppichstreifen einen Zaun gebaut, die Streifen mit Tapetenkleiser beschmiert und dann "gesalzen".
(Das Salz in den Kleister zu mischen funktioniert wohl nicht, der klebt dann nicht mehr, schrieb der.)
Leider hat er keinen Bericht reingesetzt, wie lange das funktioniert hat, erst mal hat es.
Mit kam dabei aber der Gedanke, oben aufs Brett noch flach ne UK-Latte zu schrauben, um die Abwaschung zu reduzieren, vielleicht kommt man dann lange mit wenig Salz hin.
Es gibt auch "Schneckenpaste" zu kaufen, womit man Töpfe beschmieren und dadurch schützen kann, die "Zutaten" wurden leider nchct verraten, vermute aber ein ähnliches Prinzip, und hab die Idee erst mal für auch nciht schlecht befunden.
Nun ja, ist wohl wirklich noch ein weites Experimentierfeld.
LG
Olaf
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guzzmania
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Re: Schnecken verwüsten fast alles

#402

Beitrag von guzzmania »

Also so richtig sympathisch ist mir die Idee mit dem Salz nicht, wenn mich mir das so durchlese:
http://agrilife.jrc.ec.europa.eu/docume ... eet-04.pdf

Salz scheint den Boden auf die Dauer doch ziemlich zu ruinieren.
Olaf
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Re: Schnecken verwüsten fast alles

#403

Beitrag von Olaf »

Naja, klingt in der Tat nicht so toll. Es bleibt die Frage, wieviel Salz denn tatsächlich nötig ist, und wie oft man da nachstreichen muss.
Daraus kann man ja dann ableiten, wieviel in den Boden gelangt.
(hm, was einem auch nicht wirklich weiterhilft)
Ich werd es kleinformatig ausprobieren, wenn die Vicher wieder da sind....
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guzzmania
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Re: Schnecken verwüsten fast alles

#404

Beitrag von guzzmania »

Thomas/V. hat geschrieben:Wenn ich ein Netz oder ähnlich gebauten Zaun in die Wiese eingrabe, dann habe ich immer die Schwierigkeit, das ich nicht Gras mähen kann bis direkt an den Zaun. Es bleibt immer ein Streifen Gras vor und hinter dem Zaun stehen und verwächst mit der Zeit mit dem Zaun.
- Danke für den wichtigen Hinweis, Thomas!
Eventuell könnte man das Problem so lösen, dass man unten beim Zaun, außen und eventuell auch innen, jeweils eine Waschbetonplatte hinlegt. Sozusagen als "Mähkante". Solche Platten könnten sich bei mir im Zuge einer Renovierungsaktion demnächst in größerer Menge ergeben...
Pastinake

Re: Schnecken verwüsten fast alles

#405

Beitrag von Pastinake »

Ich habe letztes Jahr viele Schnecken nachts mit der Stirnlampe abgesammelt und morgens mit kochendem Wasser übergossen. Die Schneckenleichen habe ich dann in einer Ecke des Gartens vergraben.
Letztes Jahr habe ich meinen Gemüsegarten komplett neu angelegt als Bauerngarten mit Wegekreuz und Rondell und dabei für die Hauptwege aus Kostengründen Hackschnitzel verwendet (mein Nachbar hat praktischerweise ein Sägewerk :pfeif: ). In den Gemüsebeeten, die mit Hackschnitzeln umgeben sind, hatte ich wundersamerweise fast gar keine Schnecken?! Und dabei war in den Beeten Salat, Zucchini, Gurken etc. Also eigentlich Leckereien für Schnecken. Ich habe den Eindruck, daß die Schnecken nicht gerne über die Hackschnitzel kriechen. Zusätzlich hatte ich noch um einige gefährdete Pflanzen (Dahlien z.B.) herum einen Ring aus Maismehl / Polenta gestreut. Den Tipp hatte ich auch hier aus dem Forum denke ich. Das hat super funktioniert! Allerdings waren die Schnecken in den Beeten, die näher am Rasen liegen mit höherem Gras rundherum und ohne Hackschnitzelumrandung sehr aktiv. Mein Kartoffelbeet mit Dicke-Bohnen-Umrandung war extrem von Schnecken zusammengefressen. Und die Ernte dementsprechend auch gering. Dieses Jahr möchte ich die Puffbohnen in Kastenbeeten mit Kupferband drum herum wie beim Squaregardening ziehen. Mal sehen, wie das funktioniert? Außerdem hat sich letzten Herbst ein Igel bei mir im Garten eingefunden, dem ich gleich ein Winterschlafquartier gebaut habe. :)
ielleicht sind das ja für Euch auch ein paar Anregungen? LG Andrea
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ajal
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Re: Schnecken verwüsten fast alles

#406

Beitrag von ajal »

gerade noch ein Bild zum Thema Kupferdrahtzaun gefunden.
http://www.daserste.de/information/wiss ... 47bc39.jpg
Schade eigentlich.
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Buchkammer
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Re: Schnecken verwüsten fast alles

#407

Beitrag von Buchkammer »

Es geht wieder los. Diese Ansammlung von Nacktschnecken fand ich letzte Woche unter einem Brett. :kaffee:
Nacktschnecken_im_Maerz_2015.jpg
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Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
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Re: Schnecken verwüsten fast alles

#408

Beitrag von fuxi »

Stimmt, ich muss meine Enten schon spürbar weniger zufüttern. Endlich! :mrgreen: (... so ändert sich die Perspektive)
We have normality. Anything you still can’t cope with is therefore your own problem.
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Renysol
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Re: Schnecken verwüsten fast alles

#409

Beitrag von Renysol »

Was ist eigentlich dran an der Theorie, dass es diese braunen Schnecken früher nicht gegeben habe und sie erst durch Warenlieferungen aus Spanien hier eingeschleppt wurden. Ich war als Kind vor sehr langer Zeit immer mit den Großeltern im Gemüsegarten zugange und kann mich nicht erinnern, dass Schnecken ein alles überragendes Thema waren.

Es gab immer was zu ernten. Heute höre ich aber, und habe es auch selbst erlebt, dass die gesamte Ernte vernichtet wird.

Ist da was dran, dass die Plage (relativ) neu ist. 2010 habe ich den Sommer in Deutschland verbracht und kann mich erinnern, dass ich abends im Dunkel nicht mehr draußen rumlaufen wollte, weil mit das ständige Auf-Schnecken-Treten auf den Geist gegangen ist.
Lehrling
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Re: Schnecken verwüsten fast alles

#410

Beitrag von Lehrling »

also schon vor 60 Jahren war mein Schulweg zu manchen Zeiten ekelig, weil da braune und schwarze Wegschnecken von einer Seite des Waldes über den Weg in die andere Seite des Waldes krochen. Thema im Garten waren sie aber nicht. Ich vermute, daß die Gärten doch nicht so aufgeräumt waren wie heute, die Schnecken also mehr Platz und Futter in Form von Laub, Wildkraut usw.hatten. :hmm:


liebe Grüße
Lehrling
Ist die Heilung von PatientInnen ein nachhaltiges Geschäftsmodell?
...Frage über erfolgreiche Medikamente und daß dadurch weniger PatientInnen zu behandeln sind...
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