Z. B. indem jemand, der dort arbeitet, draußen in Vogelkacke getreten ist und sie in den Stall trägt.
Nein, so einfach ist das nicht.
Die Eingänge müßten eigentlich Seuchenmatten oder -wannen haben, wo die Schuhe oder auch ganze Fahrzeuge (Räder) desinfiziert werden.
Mitarbeiter, die von draußen in den Betrieb kommen, müssen sich umziehen usw. usf.
Zur "Massentierhaltung" gehören auch Betriebe, die viele Tiere unter freiem Himmel halten. Oder was glaubst Du, wo die ganzen Freiland- und Bio-Eier aus dem Supermarkt herstammen?
Thomas/V. hat geschrieben:
Die Eingänge müßten eigentlich Seuchenmatten oder -wannen haben, wo die Schuhe oder auch ganze Fahrzeuge (Räder) desinfiziert werden.
Mitarbeiter, die von draußen in den Betrieb kommen, müssen sich umziehen usw. usf.
Zur "Massentierhaltung" gehören auch Betriebe, die viele Tiere unter freiem Himmel halten. Oder was glaubst Du, wo die ganzen Freiland- und Bio-Eier aus dem Supermarkt herstammen?
Ok, da habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Wäre Mastställe besser?
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
@ Tanja: Warst Du schon mal in/an einem Massenstall? Meines Wissens nach gibt es da Schleusen, man muss sterile Kleidung anziehen, gewaschene Stiefel, usw. In sofern ist es mir auch schleierhaft wie es da reinkommen konnte.
Nun, das letzte Mal hat es wie gesagt ein Jahr gedauert, da hilft der mangelnde Bewegungsdrang im Winter wenig.
Das was Du beschreibst, ist eine mögliche Form der Massentierhaltung. "Massentierhaltung" ist ein Oberbegriff, der verschiedene Haltungsformen umfasst.
Nicht in allen Betrieben gibt es nahezu lückenlose Sicherheitsvorkehrungen. Aber selbst da, wo es sie gibt, kann es durch Fehlverhalten oder Unfälle zu Lücken kommen, durch die eine Seuche eingeschleppt werden kann.
Auch Tiere, die in Massen-Freilandhaltung leben, kommen abends in einen "Massenstall" .
Wenn Du also nicht genau weißt, dass die von Dir erwähnten Seuchenmeldungen ausschließlich aus Haltungen stammen, die genau so geführt werden, wie Du es beschreibst und es in den Betrieben keinerlei Sicherheitsverletzungen gegeben hat, ist es schlicht unlogisch zu behaupten, was Du behauptest.
Ich denke, es ist logisch, daß die Massenmasthähnchen in den 35 Tagen ihres Lebens weniger Abwehrkräfte entwickeln, als ein auf der Wiese lebendes Zweinutzungshuhn.
Und der saisonale Auftritt vor Weihnachten ist auch logisch erklärbar: Gerade jetzt sind die Zugvögel aus Norden auf dem Weg nach Süden... ist jedes Jahr so.
Moin,
habe mich jetzt bestimmt 20 Min durch amtliche Seiten gelesen.
Wir wohnen definitiv NICHT im Oppenweher Fledder
Auf geht´s, Mädels, vergesst die Aufstallungspflicht, der Tag wartet....
trotzdem werde ich das Törchen schließen, der Zugang zur Straße bleibt dicht.
Es gibt einfach zu viele Kümmerer
Ich gebe Tanja Recht, im Stall behalten bei akuter Gefahr ist einfach eine Risikominimierung.
Es gibt kein noch so ausgetüffteltes System das absolute Sicherheit garantiert.
Und auch wenn eure Tiere vielleicht eine Infektion überleben, müssen sie ja nicht unbedingt als Überträger eine Weiterverbreitung fördern und damit dann zB zum Tot von Wildvögeln.
Auch Wildvögel sind imuntechnisch nicht immer auf der Höhe.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]