Thomas/V. hat geschrieben:Naja, im Frühjahr hat man sehr viel zu tun, da ist es schon gut, wenn man nicht noch umgraben muß.
Das stimmt schon, aber in den im Herbst umgegrabenen Beeten, die nicht im Februar/März bepflanzt werden, läuft dann doch soviel Unkraut auf, daß man doch wieder einiges an Arbeit damit hat.
Unser jetziger Garten ist ein ehemaliger Hühnerauslauf, mit einer 1,40 hohen Mauer. Das ist schon ein Segen, einmal wegen dem Wildschutz hier am Waldesrand, aber auch klimatisch. Solange die Sonne noch Kraft hat, heizen sich die Mauern auf und geben sie Wärme langsam ab, und der Wind trocknet den Boden nicht so aus. Letzte Woche konnten wir noch ein paar kleine Zucchinis ernten, und eine Tabakpflanze, kein Mensch hat die gepflanzt, versucht noch immer zu blühen.
Doch dieser Segen ist auch ein Fluch, denn unter diesen Bedingungen wächst auch das Unkraut munter weiter. Der letzte Winter war sehr mild, und alle im Herbst gegrabenen Beete waren wunderbar grün, als die Pflanzzeit begann.
Eigentlich mag ich Graswege zwischen den Beeten, aber bei diesen Bedingungen macht sich das Gras so schnell breit, daß das 1.20 Meter Beet im Frühjahr nur noch 80 cm hat. Gräbt man dann nur den Beetrand um, der Rest vom Beet geht ja mit dem Grubber, ist das Gras schneller wieder da, als man denken kann.
Und das, ogwohl der Gesetzgeber Gras doch verboten hat
Vielleicht sind betonierte Wege ja doch besser, in der Form, daß 40x40 cm Wegplatten senkrecht als Beetbegrenzung eingegraben werden? Da muß ich nochmal drüber meditieren.
Beste Grüße
Matthias
Der Ostfriese ist zufrieden, wenn sein Land Ertrag abwirft, und seine Freiheit geachtet wird.