Teufelskerl, es sei dir unbenommen, die Aussage in Zweifel zu ziehen. Ich sehe mich nicht als Anwalt der Devaes' oder der Aussagen in irgendwelchen Büchern, sondern habe einen Hinweis erbracht.
Vielleicht lügen sie, vielleicht nicht. Vielleicht ist es mehr Land, vielleicht nicht, vielleicht stammt die angebliche Ernte aus dem Supermarkt um die Ecke ... spielt für uns eh keine Rolle oder?
Theoretische Nenngrößen, wieviel Ertrag von wieviel Land zu erwirtschaften ist sind sicher wichtig für ernstzunehmende Anbauer. Uns Hobbygärtnern bringt die Erfahrung mit dem eigenen Boden, Klima, Anbaumethoden, Umgang mit Schädlingen etc. aber definitiv mehr. Es nützt nichts, wenn dein Land theoretisch 3000 Kcal pro Tag und Nase bei ausgewogenster Eiweißversorgung bringen könnte und keiner vor Hunger in den Schlaf kommt weil die Schnecken auch ein paar Kcal abhaben wollten.
Was üblicherweise zugekauft wird ist Öl, Zucker und Getreide. Ich fand es schon immer extrem dämlich sich an der 100%igen Selbstversorgung hochzuziehen, die eh keiner erreicht oder erreichen will/muß, wenn man mit 70-90% gesundes Essen und Spaß an der Freude erreichen kann. Nur um ein Haar in der Suppe zu finden? Nöö.
Wichtiger für diesen speziellen Thread ist das hier:
Oli hat geschrieben:
Nicht ausser Acht lassen sollte man bei den ganzen populären Selbstversorgern mit ihren hoch frequentierten Blogs, Massen an Youtube-Videos, herausgegebenen Büchern - dass die Werbeeinnahmen die Kriegskasse sicher auch gut auffüllen.