alte Bräuche, besondere Tage

Was halt nirgendwo passt
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Rallymann
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Re: alte Bräuche, besondere Tage

#61

Beitrag von Rallymann »

Klugscheißmodus an: Auch der Baum im Wald verliert das ganze Jahr über Nadeln Klugscheißmodus aus.

äh :rot:
Kerstines
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Re: alte Bräuche, besondere Tage

#62

Beitrag von Kerstines »

Oh, da hab ich wohl damals, vor vielen Jahren, genau am 21.12. meinen W-Baum gemaust, äh geerntet, äh organisiert :lol:

Der war noch Ostern in voller Pracht und Schönheit, hätte sicher auch noch länger gehalten, aber meine Mutter hat gelästert: "Die Ostereier hängen wir dann an Deinen Weihnachtsbaum."
Da mußte er gehen :pfeif:

:) Kerstines
"Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten. Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken
lavender
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Re: alte Bräuche, besondere Tage

#63

Beitrag von lavender »

Ich hab noch ein paar Bräuche, ich hoff es ist nicht allzuvieles doppelt (nicht zu übersehen, dass ich aus einer katholischen Gegend komme):

Lichtmess, am 2. Februar: Ende der Weihnachtszeit, der Weihnachtsbaum kommt aus der Stube und jeder Weihnachtsschmuck wird entfernt.

Blasiussegen, am 3. Februar: Blasius ist einer der 14 Nothelfer. Hilft gegen Halsleiden, Krankheit, Beschützer des Viehs.
Bei der Spendung des Blasiussegens hält der Priester dem Gläubigen zwei gekreuzte brennende Kerzen in Höhe des Halses vor und spricht: Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn.

Gründonnerstag (Donnerstag vor Ostern): Letzter Tag der Fastenzeit als Bußzeit. Tag des ungesäuerten Brotes. Gedenktag an das letzte Abendmahl, dann an die Ölbergstunde. Tradition, grünes Gemüse, grüne Kräuter zu essen. Eier, die an diesem Tag gelegt wurden, haben magische Kräfte. Am Gründonnerstag wird das Osterlamm gebacken.

Karsamstag: Der Salztopf wird neu gefüllt und in der Ostermesse wird es gesegnet (sehr praktisch, weil jedes Essen dadurch eine heilige Note bekommt :fypig: )

Siebenschläfertag, am 27. Juni: Wetterindikator für die nächsten 7 Wochen.

Rauhnächte, vom 25.12. bis 6.1.: Zur Mitte der Zwölfnächte, nämlich zu Silvester, soll die wilde Jagd aufbrechen. In dieser Zeit stehe das Geisterreich offen und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang. Dämonen können Umzüge veranstalten oder mit der wilden Jagd durch die Lande ziehen. zauberkundige Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben, verwandeln sich zu dieser Zeit in Werwölfe und bedrohen in dieser Gestalt Mensch und Vieh
Tiere im Stall sollen um Mitternacht mancher Rauhnächte die menschliche Sprache sprechen und über die Zukunft erzählen – wer die Tiere allerdings sprechen höre, sterbe unmittelbar danach. Mancherorts dürfen sich die Tiere bei einem Hausgeist über ihren Herrn beschweren: Hat er sie im letzten Jahr schlecht behandelt, wird er bestraft.
greymaulkin
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Re: alte Bräuche, besondere Tage

#64

Beitrag von greymaulkin »

Im Paderborner Land habe ich mal gelernt, daß der Blasius Segen v.a. vor steckenbleibenden Fischgräten hilft. Fand ich echt nützlich.

Gruß, Bärbel, deren nächster Festtag Lichtmeß ist und danach natürlich der 10. März, dann ist das Märzen fertig :engel:
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Re: alte Bräuche, besondere Tage

#65

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

http://de.wikipedia.org/wiki/Brautpfad wird seit einigen Jahren wieder mehr... :daumen:
Benutzer 2354 gelöscht

Re: alte Bräuche, besondere Tage

#66

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Melusine

Re: alte Bräuche, besondere Tage

#67

Beitrag von Melusine »

Euch ein schönes Mittsommerfest!
Oder Litha,oder Schnitterfest.....
Ivan Kupala ist ja noch etwas hin....
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si001
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Re: alte Bräuche, besondere Tage

#68

Beitrag von si001 »

Auch mensch! Dann werden ja jetzt die Tage schon wieder kürzer. :mm:
Liebe Grüße, si001!
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Re: alte Bräuche, besondere Tage

#69

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

die Nächte werden wieder länger ;) immer positiv denken.
Gelöschter Benutzer 54

Re: alte Bräuche, besondere Tage

#70

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

maria lichtmess :)

von 1. auf 2. Februar wird Maria Lichtmess gefeiert, eigentlich das Fest zu Ehren der Göttin Brigid "die vom Strahlenkranz Umgebene" - sie läutet die Zeit des Erwachens, der Helligkeit und aller Fruchtbarkeit ein. Das Fest war in früheren Zeiten, als schon alle Vorräte zur Neige gingen und sich die Menschen bereits nach dem Licht, frischem Grün und abwechslungsreicherem Essen und Wärme sehnten, ein besonders wichtiges Jahreskreisfest. Brigid, die auch als Hüterin des Feuers gesehen wurde, wird auch gefeiert, indem man ein Feuer entfacht oder kleine Rindenschiffchen mit Kerzen über die Flüsse und Bäche schwimmen lässt. Die Obstbäume werden wachgerüttelt und die Säft beginnen zu fließen. Dieses Fest ist auch ein Aufräumen alles Alten - der Frühlingsputz inklusive Räucherungen des Hauses gehören mit dazu, wie auch das Zurücklassen alter Gewohnheiten und Abwerfen alten Ballastes.

quelle: Ines Scheibelhofer, www.kraeuterwerk.at
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