Wer rollt denn im Sommer jemals seinen Wasserschlauch auf?
Ich jedenfalls nicht vor November.....
Bei großen Gärten sind Gardena Wasserzapfstellen möglicherweise eine Lösung, wenn man das Geld dafür hat.
Ansonsten würde ich ein hochgestelltes 1000-Liter-Faß und Tropfschläuche nehmen.
@Jakona: es wäre nett, wenn du dich vorstellen würdest, und etwas weniger Links bitte. Danke.
Bei uns liegt der Gartenschlauch bis zum ersten Frost herum, sicher an die 100 m mit Y-Abzweigungen und diesen Sperrkupplungen. Für die einzelnen Gartenteile gibt es kürzere Stücke die an diese Y- Abzweigungen gekoppelt werden, je nach Bedarf.
Im Herbst wird der Schlauch ausgelassen und auf eine Plastikspule (vom Sperrmüll) gerollt und eingewintert.
Billieg Schläuche altern an voller Sonne rasch. Die man mehrere Jahre liegen lassen kann, und die einigermassen knickfest sind, Goldschlange und so, kosten mehrere Euros pro Meter. Wenn man die Kinken durch Ziehen auflösen will, kriegt man jeden Schlauch kaputt.
Gute Schlauchtrommeln sind aus verzinktem Blech, kosten viel und halten ewig. Ganz gute Modelle haben eine Drehkupplung, damit man die Trommel angeschlossen lassen kann, wenn man den Schlauch abwickelt. Billige Modelle aus Plastik haben die auch, nur ist sie bald dahin, was bedeutet, dass man nass wird, wenn man sich der Schlauchtrommel nähert.
Die beste Lösung für mich ist, an ein paar Orten Schächte mit Wasserzapfstellen anzulegen (30er Betonringe mit Betondeckel in den Hauptwegen), so dass ich mit weniger als 10 m Schlauch überall hinkomme. Die Schläuche sind nur einige Meter lang. Zu lange Schläuche sind lästig beim Versorgen. Alles ausser Geka-Schnellkupplungen taugt auf die Länge nicht oder ist zu umständlich oder die Dichtungen gehen verloren oder ...
Unterirdisch kann man diese Zapfstellen mit den üblicher 25 oder 32er PE-Druckwasserleitungen versorgen. Weil die Leitung im Winter entleert ist, muss sie nicht tief liegen
Den Aufwand hat man nur einmal. Kinken, geknickte Pflanzen, weil man wieder mal den Schlauch in ein Beet gezogen hat, und sonstiger Schlauchärger ist dann vorbei.
Am einfachsten schaut man, was in gewerblichen Gärtnereien und grossen Parks, Schwimmbädern usw. verwendet wird.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.