Auch hierzu:
Du schreibst im Blog:
Einzig negativer Punkt, der mir bisher aufgefallen ist: Beim Anfeuern lässt man die Tür einen Spalt breit offen, damit der Zug verbessert wird. Der Spalt ist aber dabei so gering, dass man nicht direkt sieht ob die Tür auf oder zu ist. Das heißt man sollte gut kontrollieren, ob man sie ganz zugemacht hat und sie eingerastet ist. Sonst könnte ein umfallender Scheit die Tür aufdrücken, rausfallen und..... Aber wer mit Feuer spielt muss ja immer ein wenig aufpassen.
1. Hat das Ding keine Anfeuerklappe? Sollte hinten beim Rauchrohrabgang sein und bewirkt, dass der Rauch nicht den Umweg durch die Züge nimmt, sondern direkt in den Schornstein kann.
Falls er keine hat, lass die Aschentüre offen, nicht die Ofentüre. Und schichte beim Anfeuern nicht soviel ein, dass der Rost ganz belegt ist, denn dann kriegt das junge Feuerchen deswegen zuwenig Luft.
2. Vor der Ofentür muss eine Fläche von geschätzten 80 x 80 cm feuerfest beschichtet sein, damit herausfallende Feuerung keinen Brand verursacht. Genaues Mindestmass weiss der Schorni, ich würde aber nicht aufs Minimum gehen. Gerade wenn du mit leicht zerspratzendem Holz wie Fichte feuerst, ist das wichtig. Wenn ein Scheit genau beim Nachlegen knallt hast du ein Stück Glut --- wo? Wenn die Fichte im Ofen nicht kracht, ist sie entweder sehr alt (Abbruchbalken) oder nicht trocken genung.
Beim Feuerbild wo fast gar keine Flamme mehr ist kann es beim Öffnen der Ofentür zu beeindruckenden Verpuffungen kommen - mit Gratis-Kurzhaarfrisur als noch eher harmloser Folge.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.