Nymoen - der Weg ist das Ziel

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Fred
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#241

Beitrag von Fred »

syldron hat geschrieben: Unter dem Strich ist das Tageslicht über das gesamte Jahr betrachtet hier sogar länger als in Mitteleuropa oder sogar in Äquatornähe, dafür aber nicht so intensiv.
Wobei das weniger intensive Tageslicht für die meisten Kulturen von Vorteil ist. Bei voller Mittags-Sonne im Sommer müssen auch in Deutschland viele Pflanzen die Photosynthese einstellen, so daß sich die Wachstumszeiten auf die weniger intensiven morgends- und abendsstunden beschränken.
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syldron
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#242

Beitrag von syldron »

Hallo Fred, freut mich, dass du das Thema so aufmerksam gelesen hast. :)

Ja, das kann durchaus sein. Ich hab früher auch gedacht, dass sich Gartenbau hier vielleicht gar nicht lohnen könnte, dem ist aber ganz und gar nicht so. Ok, ein wenig wärmer dürfte es sein, aber ansonsten passt es wirklich.
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syldron
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#243

Beitrag von syldron »

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit musste ich im dichten Schneegestoeber mein Auto unfreiwillig einem Elchtest unterziehen. NICHT WITZIG! Ist aber nochmal gutgegangen. Der Elch kam mit ein paar blauen Flecken, das Auto mit einem Aussenspiegel weniger und ich mit einem Kabelbrand im Herzschrittmacher davon. :platt:
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Reisende
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#244

Beitrag von Reisende »

ohauaha...
:fypig: gehabt!
kann mir gut vorstellen, wie einem da der schreck in die glieder fährt.
aber ist ja nochmal gut gegangen, und deinen sinn für humor haste auch nicht verloren! :)
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
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syldron
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#245

Beitrag von syldron »

Bei Tageslicht betrachtet sieht die ganze Fahrerseite ziemlich zerbeult aus. Aber besser das Auto als ich...

Wenn man bedenkt, dass ich taeglich 100km durch total elchverseuchtes Gebiet fahre, ist ein glimpflicher Zusammenstoss in 12 Jahren gar nicht so schlimm.
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syldron
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#246

Beitrag von syldron »

Pünktlich zum ersten Advent ist der Schnee schon wieder weggetaut. Der Winter kann sich einfach nicht entscheiden. Es ist ein ständiger Wechsel aus Sturm, Regen und Schneetreiben, mit Temperaturen, die zwischen +8 und -2 Grad schwanken. Ein atlantischer Tiefausläufer nach dem anderen fegt über uns hinweg. Auf diese Art Winter kann ich gut verzichten. Ich will einen Meter Schnee, -20 Grad und klare, windstille Luft! :)
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syldron
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#247

Beitrag von syldron »

Heute ist dann endlich der Winter eingekehrt, und es sieht danach aus, als ob er bleiben würde.

Am Bach vor unserem Haus:

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Der Rest Grünkohl im Garten:

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Garten und Haus unter der Schneedecke:

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Bild
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Grischa
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#248

Beitrag von Grischa »

Schöne Bilder, snyldron.
Krieg richtig Heimweh. Wird es morgen bei euch nochmal Sturm geben?
Das mit den Elchen kenn ich, hatte früher einen Heimweg von 70 km von der Arbeit bei Dunkelheit durch mehrere Elchwechsel im Wald. Da kommt Freude auf wenn es a. ) glatt ist, oder b.) so dicht schneit, dass man kaum was sieht, oder c.) Nebel ist. Glückwunsch, dass du das Aufeinandertreffen glimpflich überstanden hast. Du hattest wohl englavakt...
Gruß Grischa
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syldron
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#249

Beitrag von syldron »

Hei Grisha,

morgen soll es ein bisschen windiger werden, aber mehr als liten storm ist nicht angesagt, also nix, was uns hier aus der Fassung bringen würde. Der Spass mit dem Elch war übrigens genau in der von dir beschriebenen Situation mit dem dichten Schneegestöber. War eigentlich ganz lustig im Nachhinein. Es lief eine Kuh mit Vorjahreskalb über die Strasse, woraufhin ich in die Eisen ging. Ich stand schon fast, als das zweite Vorjahreskalb hinterherkam und nicht bremsen konnte. Der Elch knallte dann voll gegen die Seite von meinem Auto.
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syldron
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Re: Nymoen - der Weg ist das Ziel

#250

Beitrag von syldron »

Und dann der erste Beitrag im Jahr 2014:

Unser Winter dieses Jahr ist nicht der Rede wert. Wir haben quasi keinen Schnee. Das habe ich um diese Jahreszeit hier noch nie erlebt, und es ist auch weiterhin kein Schnee gemeldet.

Wir haben hier ja einiges an Möglichkeiten, die Natur zu nutzen. Aber man schöpft das Potenzial gar nicht richtig aus. Wir haben zum Beispiel noch jede Menge Schalentierzeugs im Fjord, das wir noch nie verarbeitet haben. Zum Beispiel auch Herzmuscheln, im italienischen Vongole genannt. Vor einiger Zeit habe ich mal nach den Muscheln bei Ebbe im Sand gesucht, ich fand auch welche, fand es aber sehr mühsam, sie per Hand aus dem Sand zu sammeln. Sie stecken dort in den obersten 5-7cm der Sandschicht. Ich dachte mir, man könnte sie vielleicht einfach mit einem stinknormalen Gartenrechen herausharken.

Und das habe ich heute mal ausprobiert. Es funktionierte exzellent, ich bekam in einer Stunde mehrere Kilo davon zusammen, und das bei Dunkelheit im Schein der Kopflampe (deshalb auch noch keine Bilder). Leider haben wir derzeit bei Tageslicht kein Niedrigwasser, daher war es anders nicht möglich. Ich habe die Muscheln zum Entsanden erstmal in einem Korb ins Meerwasser gehängt, sie werden voraussichtlich am Sonntag verarbeitet werden. Dann gibts auch Bilder davon.

Wir bekommen ab und zu vom Bauern nebenan einen 10-liter Eimer voll Milch hingestellt, ganz und gar umsonst. Meine Frau hat jetzt angefangen, diese zu Käse zu verarbeiten. Bislang noch nur Weichkäse, aber das Resultat ist schonmal gar nicht so schlecht. Hier ein in Rotwein eingelegter Käse:

Bild
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